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Gipsy Love 3 - The Gipsy Solitary
Verfasser: Monica Bellini (23)
Verlag: Eigenverlag (26043)
VÖ: 5. Januar 2023
Genre: Romantische Literatur (30439)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 315 (Kindle-Version)
Themen: Erinnerungen (1161), Millionäre (1333), Waisen (236)
Reihe: Gipsy Love (3)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2023 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ Millionär mit neunzehn. Einer der reichsten Männer des Vereinigten Königreichs zwanzig Jahre später. ♥

Dass Marc Smith zudem ein Gipsy ist, rückt ihn noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Was er hasst. Er braucht niemanden, um glücklich zu sein. Schon gar keine Frau.

Marc Smith hat gelernt, mit den Journalisten umzugehen, die ihn als einsamen Wolf bezeichnen. Er wirft ihnen Brotkrumen zu, nutzt ihr Interesse an seiner Person, um seinem Volk zu helfen. Gipsys sind kein Abschaum, sie sind nicht weniger wertvoll als andere Menschen. Auch Frauen – solange sie blond, willig und bereit sind, ihn nach schnellem Sex wieder zu vergessen. Die Eine, die Dunkelhaarige, deren Lügen er für bare Münze genommen hat, reicht für ein ganzes Leben.
Bis er Rosaleen Saunders begegnet. Eine Waise, die nur wenige Stunden alt war, als man sie in einem Korb vor einem Kloster in Belfast abgestellt hat. Ihr Anblick trifft ihn wie ein Donnerschlag. Erinnerungen werden wach. Er nimmt die Beine unter die Arme und tritt die Flucht an.
Nur ist es mit der Vergangenheit wie mit Kaugummi, der an den Fingern klebt. Sie lässt sich nicht abstreifen ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Zara zog ihre Hand zurück, die immer noch vor seinem Gesicht schwebte, umfasste damit ihre andere und legte beide auf ihren Schoß.
     »Ich verstehe nicht.« Die drei Worte kamen krächzend über seine Lippen.
     »Mein Auftrag hier ist zu Ende. Ich fliege nach Hause.«
     Er schüttelte den Kopf, als ob das Gehörte damit unausgesprochen würde, bevor er dumpf ihre letzten Worte wiederholte. »Nach Hause.«
     Zara nickte. »Ich war noch nie so lange von meinem Mann getrennt.«
     »Dein Mann.«
     Sein Hirn begriff nicht, nur sein Sprachzentrum schien zu funktionieren.
     »Ja.« Sie suchte seinen Blick, als sie weitersprach. »Wir feiern in zwei Wochen unseren zehnten Hochzeitstag.«
     Plötzlich reaktivierten sich seine Gehirnzellen.
     »Du betrügst ihn!« Er keuchte auf.
     »Ich habe ihn nur mit dir betrogen, Marc. Du warst der Erste und wirst der Einzige bleiben.«
     Er zog das Laken näher, bedeckte damit seine Beine und seinen Unterkörper. Eine unwillkürliche Reaktion, nicht der Versuch, etwas vor ihr zu verbergen. Nicht nur, dass sie seinen Körper besser kannte als irgendeine andere Frau vor ihm, es gab nichts Verräterisches zu bedecken. Ihre Worte hatten die Wirkung einer eisigen Dusche. Wenn es etwas gab, was er zutiefst hasste, war es Untreue.
     »Aber ... Du kannst doch nicht ...«
     Sie unterbrach ihn. »Duncan weiß es. Er wusste es, noch bevor wir zum ersten Mal miteinander ...« Sie stockte, senkte den Blick.
     Marc rutschte mit einem Ruck zurück, griff nach dem störenden Kissen, schleuderte es vom Bett und lehnte sich gegen das Kopfteil. Wenn er gekonnt hätte, wäre er durch die Wand ins nächste Zimmer gekrochen, um sich noch weiter von Zara zu distanzieren.
     »Du hast deinem Mann gesagt, dass du ihn mit mir betrügen wirst?« Seine Stimme bebte.
     »Ja, das habe ich.« Zara sah auf. Er wich ihrem Blick aus. Sie sprach weiter. »Mein Mann ist zweiunddreißig Jahre älter als ich, Marc. Er hat mir noch vor unserer Hochzeit gesagt, dass er nicht dumm genug war, zu glauben, dass er immer der Einzige für mich sein würde, jedoch von Herzen hoffte, dass ich ihn nicht verlassen würde, solange er lebt.«
     Unglaube erfasste ihn. Fassungslos versuchte er zu verstehen, was sie ihm sagte. Aber alles, was er letztendlich begriff, war, dass sie ihn belogen hatte. Dass sie vom ersten Moment an gewusst hatte, dass das zwischen ihnen – was er in seiner unendlichen, kindlichen Ignoranz als Beziehung bezeichnet hatte – ein Ablaufdatum hatte. Sie hatte mit ihm gespielt.
     Er atmete schwer. »Du hast mich umgarnt, mich verwirrt und mich dazu gebracht, mich in dich zu verlieben.«
     »Das wollte ich nicht.« Zara streckte die Hand nach ihm aus, er stieß sie weg.
     »Was? Du wolltest keinen Sex mit mir?« Er lachte bellend auf. »Du hast vom ersten Moment an alles getan, um mich ins Bett zu kriegen!«
     »Das stimmt nicht, Marc. Ich war wirklich nur daran interessiert, von dir so viel wie möglich über die europäischen Gipsys zu erfahren. Ich bin Anthropologin. Mein Spezialgebiet sind die Nomadenvölker und aus diesem Grund habe ich die Stelle an der Universität angenommen. Alle wissen das, auch du!«
     »Nomadenvölker generell oder ich im Besonderen, Zara? Was hat den Ausschlag gegeben, dass du dich ausgerechnet am ersten Abend in Edinburgh bereits an mich herangemacht hast? Wolltest du wissen, wie es ist, einen Gipsy mit einem überdurchschnittlichen IQ zu vögeln? Sex mit einem Typen mit obskurer Vergangenheit und ohne Familie zu haben, der zum Spaß Apps entwickelt, die Millionen wert sind? Oder ging es dir einfach darum, einen netten Zeitvertreib zu haben? Was auch immer.« Er ballte seine Hand zur Faust und hob sie bis zu seinem Kinn. Die Geste versinnbildlichte all seinen Zorn, seine Wut, seine Enttäuschung. Vor allem die über sich selbst. Er hätte nicht nachgeben dürfen, sondern beim dritten Mal erneut ablehnen müssen, wie schon zuvor, als er ihr – ganz offensichtlich nicht zufällig – außerhalb der Universität begegnet war und sie ihn gefragt hatte, ob er mit ihr einen Kaffee trinken wollte. Aber so weit war es nie gekommen. Das Fleisch war willig und der Geist war schwach, hatte schon seine Großmutter gesagt, und er war auch nur ein Mann, der diese wunderschöne Frau mit jeder Faser seines Körpers begehrte – obwohl sie eine Professorin war. »Das Einzige, was ich ausschließen kann, ist, dass du dir einen Millionär angeln wolltest, denn du hattest ja nie vor, dich auf etwas Ernstes einzulassen. Das hast du ja bereits.«
     Zaras Augen waren nicht nur feucht, sondern nass. Tränen rannen lautlos über ihre Wangen und tropften vom Kinn auf ihren Schoß. Sie tat nichts, um sie abzuwischen. »So war es nicht, Marc.«
     Er senkte die Faust und öffnete die Finger.
     Dann begann er, seinen Kopf langsam hin und her zu drehen. Wieder und wieder. Marc spürte, wie seine Gedanken langsamer wurden, sich nicht mehr wie auf einem Karussell unter der Schädeldecke drehten. Plötzlich verspürte er unglaubliche Erleichterung darüber, dass er nie mit ihr über seine Familie und das, was geschehen war, gesprochen hatte. Genau in dem Moment, in dem ihm das klar wurde, wusste er auch, was er tun musste, obwohl ein Teil von ihm exakt das Gegenteil tun wollte. Und so sprach er es aus.
     »Ich habe dich geliebt, Zara, sogar von einer gemeinsamen Zukunft geträumt. Du hast den infantilen Idioten in mir vor sich selbst gerettet. Dafür sollte ich dir dankbar sein.« Er hob einen Zeigefinger an, legte ihn kurz an seine Lippen, bewegte ihn dann von links nach rechts. »Nein, ich korrigiere mich. Ich sollte nicht nur, ich bin dir dafür dankbar, Zara. Ich werde nie wieder einer Frau vertrauen. Und jetzt tu mir den Gefallen und verschwinde aus meinem Haus und meinem Leben.«
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