Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.500 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »jozan41«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Gipsy Love 3 - The Gipsy Solitary
Verfasser: Monica Bellini (23)
Verlag: Eigenverlag (26025)
VÖ: 5. Januar 2023
Genre: Romantische Literatur (30423)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 315 (Kindle-Version)
Themen: Erinnerungen (1161), Millionäre (1333), Waisen (236)
Reihe: Gipsy Love (3)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2023 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,94 (81%)
1
44%
2
31%
3
19%
4
0%
5
6%
6
0%
Errechnet auf Basis von 16 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
♥ Millionär mit neunzehn. Einer der reichsten Männer des Vereinigten Königreichs zwanzig Jahre später. ♥

Dass Marc Smith zudem ein Gipsy ist, rückt ihn noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Was er hasst. Er braucht niemanden, um glücklich zu sein. Schon gar keine Frau.

Marc Smith hat gelernt, mit den Journalisten umzugehen, die ihn als einsamen Wolf bezeichnen. Er wirft ihnen Brotkrumen zu, nutzt ihr Interesse an seiner Person, um seinem Volk zu helfen. Gipsys sind kein Abschaum, sie sind nicht weniger wertvoll als andere Menschen. Auch Frauen – solange sie blond, willig und bereit sind, ihn nach schnellem Sex wieder zu vergessen. Die Eine, die Dunkelhaarige, deren Lügen er für bare Münze genommen hat, reicht für ein ganzes Leben.
Bis er Rosaleen Saunders begegnet. Eine Waise, die nur wenige Stunden alt war, als man sie in einem Korb vor einem Kloster in Belfast abgestellt hat. Ihr Anblick trifft ihn wie ein Donnerschlag. Erinnerungen werden wach. Er nimmt die Beine unter die Arme und tritt die Flucht an.
Nur ist es mit der Vergangenheit wie mit Kaugummi, der an den Fingern klebt. Sie lässt sich nicht abstreifen ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dabei wusste er genau, was er wollte.
     Abgelenkt war er gewesen, da er Zara nicht finden konnte. Die atemberaubende McEwan Hall war wie bei jeder Graduation Ceremony zum Bersten voll. Eine einzelne Person unter tausendsiebenhundert zu finden, die das Parterre vor dem riesigen Podium und die gesamte Galerie bevölkerten, war ein Ding der Unmöglichkeit – selbst wenn es sich um eine Professorin handelte.

»Marc.«
     Ihre warme, gutturale Stimme jagte ihm einen Schauer durch den Körper. Immer noch und immer wieder – seit ihrem ersten Treffen vor vier Monaten. Oder waren es schon fünf? Egal. Im Vergleich zu den Jahren, die vor ihnen lagen, war das unwichtig. Er wandte sich um und wappnete sich gegen seine Reaktion.
     Dennoch traf ihn ihr Anblick tief in seinem Innersten und setzte ihn in Brand. Seine Hoden ballten sich vor Lust zusammen.
     Es mochte am Mondlicht liegen, das die Scheiben des Erkerfensters kaleidoskopartig brachen, dass ihre langen Haare wie Kohle glänzten. Breit aufgefächert kontrastierten sie mit dem weißen Satin des Kissens. Einer Sirene gleich lag sie da. Das Laken bedeckte eines ihrer Beine und die Stelle zwischen ihren Schenkeln. Ihre wunderschönen Brüste hingegen, die er mit seinen Händen zu umschließen liebte, bildeten den perfekten Kontrast zu ihrem schlanken Oberkörper und den Armen, die sich ihm entgegenstreckten.
     »Du solltest hier bei mir sein.«
     Er machte einen Schritt auf das Bett zu.
     »Nackt, Marc.«
     Er liebte es, wenn sie in diesem befehlenden Tonfall zu ihm sprach – und schob die Hose über seine Hüften. Die weiche Baumwolle rutschte zu Boden.

Zara seufzte tief. »Gott, dieser Anblick wird mir fehlen.«
     Marc erstarrte. Seine Erektion fiel in sich zusammen.
     »Was meinst du damit?« Er klang jämmerlich.
     Zara schüttelte die rechte Hand aus dem Gelenk heraus, als ob sie ein Insekt verscheuchen wollte.
     »Gar nichts.« Ihre Lippen schoben sich vor. Sie schmollte. Wie immer, wenn er ihr eine Frage im falschen Moment stellte. Wobei es bei Zara nur selten den richtigen Moment gab, und wenn sich einer am Horizont abzeichnete, brachte sie Marc dazu, zu vergessen, was er sagen wollte. Jedes einzelne Mal.
     »Komm endlich her zu mir.«
     Mit einer lasziven Geste schob sie das Laken zur Seite, öffnete die Schenkel und hob ihm die Arme entgegen. Zara Jones, Anthropologin, Amerikanerin und zwölf Jahre älter als er, war alles, was er wollte. Sie war seine Zukunft. Und jetzt, wo er offiziell kein Student mehr war, war jeder Grund null und nichtig, seine Beziehung mit einer Professorin geheim zu halten. Endlich konnte er seine Liebe für diese unglaubliche Frau, die ihm das Schicksal vor wenigen Monaten zu Beginn des Sommersemesters in die Arme geweht hatte, herausschreien. Er wollte nicht mehr warten. Auch nicht, um mit dem Ring, den der Goldschmied Liam Ross nach seinen Angaben kreiert hatte, vor ihr auf die Knie zu sinken und sie zu bitten, seine Frau zu werden. Das würde er später tun. Nachdem sie seinen Namen auf diese unnachahmliche Art stöhnen würde – und vielleicht endlich auch die drei Worte, die er ihr vor ein paar Tagen zum ersten Mal gesagt, sie hingegen noch nicht erwidert hatte.

Marc wusste, dass sie nicht neben ihm lag, noch bevor er den Arm ausstreckte. Das Laken war kühl trotz der Sonne, die an diesem ersten Sommertag gnadenlos durch das Erkerfenster fiel. Er winkelte die Arme ab und hob den Oberkörper an. Leise Geräusche drangen aus dem angrenzenden Badezimmer zu ihm. Er runzelte die Stirn. Es hörte sich nicht so an, als ob Zara gleich wieder zu ihm ins Bett kommen würde. Im Laufe der Monate hatte er gelernt, das Klicken des Deckels des sich schließenden Lidschattendöschens zu erkennen. Zaras Summen, während sie den Lippenstift auftrug. Ihre energischen Bürstenstriche, mit denen sie ihre Haare zum Glänzen brachte. Das Herunterdrücken der Klinke, als sie die Tür öffnete.
     Der Geruch ihres Parfums wehte in den Raum, bevor er sie sah. Ein eigenartiges Gefühl durchdrang ihn. Sie trug das Kleid, das er ihr am Vorabend mit vor Erregung bebenden Händen vom Körper gestreift hatte. Der Rock war ein wenig zerknittert, nachdem es die ganze Nacht auf dem Boden gelegen hatte, doch nichts konnte ihrer Schönheit Abbruch tun. Sie glich einem Leuchtkörper, der alles rundum in den Schatten stellte.
     Das war bereits zu Semesterbeginn so gewesen. An dem Tag des Get-together im Haus von Principal Timothy O’Shea, dem Universitätsleiter, das dazu diente, neue Professoren im zwanglosen Rahmen im kleinen akademischen Kreis einzuführen. Wie immer, seitdem Marc seine beiden ersten Universitätsstudien abgeschlossen hatte, war er als einziger Student dazu eingeladen worden. »Sie haben eine Sonderstellung an unserer Universität, Marc«, hatte O’Shea, der stellvertretend für Prince Philip, den Duke of Edinburgh, und dessen Tochter Princess Anne als Rektor der Universität fungierte, ihm beim ersten Mal erklärt. »Denn obwohl Sie ein weiteres Studium absolvieren, könnten Sie längst selbst unterrichten – trotz Ihres Alters. Aber Sie wollen ja nicht ...« Was er nie bereut hatte bis zu dem Moment, in dem der Rektor ihm die neue Professorin für Anthropologie vorgestellt und Zara Jones ihre Hand in seine gelegt hatte.
     Die Erinnerung verblasste, als sie nun zu seiner Bettseite kam und sich auf den Rand setzte, die Knie züchtig geschlossen.
     Seine Kehle verengte sich und mit ihr sein Brustkorb, als sie eine Hand hob und ihm die Haare, die einen Schnitt gebrauchen konnten, aus der Stirn schob.
     »Es war schön mit dir, Marc.«
     Sein Herz hörte auf zu schlagen. Entsetzt sah er sie an.
     »Was ...« Seine Stimme brach.
     »Wäre ich zehn, besser noch fünfzehn Jahre jünger und ungebunden, würde ich mir nichts anderes wünschen, als deine Liebe zu erwidern.«
     Die dumme Aussage ihren Altersunterschied betreffend überging sein Unterbewusstsein. Er hörte nur das Wort ungebunden.
Seite: 1 2 3 4
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2023)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies