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So dunkel das Zwielicht 1 - Raziels Erwachen
Verfasser: Christian Tobias Krug (1)
Verlag: Twentysix (263)
VÖ: 30. März 2021
Genre: Fantasy (16690), Jugendliteratur (8838) und Romantische Literatur (30295)
Seiten: 456 (Taschenbuch-Version), 458 (Kindle-Version)
Themen: Dämonen (1299), Engel (496), Hexen (1170), Himmel (95), Hölle (186), Homosexualität (3592), Magie (3461), Teufel (320)
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In der Hölle herrscht Aufruhr. Dämon Raziel rebelliert gegen den Teufel und findet den Tod …
500 Jahre später:
Der siebzehnjährige Julian leidet unter der heimlichen Liebe zu seinem besten Freund Kyu-Min. Zu allem Übel suchen ihn Albträume und unerklärliche Ereignisse heim. Was Julian nicht ahnt: Raziels wiedergeborene Seele schläft in ihm. Kaum werden Dämonen und Engel auf ihn aufmerksam, gerät Julian zwischen die Fronten – und Kyu-Min in tödliche Gefahr …

SO DUNKEL DAS ZWIELICHT I – RAZIELS ERWACHEN
… eine Geschichte über Religion, Mystik und verbotene Liebe – fesselnd, voller Spannung und Wendungen.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Christian Tobias Krug für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Christian Tobias Krug gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Tut mir wirklich leid, Flo!«, sagte Christina noch einmal.
     »In eine Mülltonne hat er sie geworfen. Das muss man sich mal vorstellen!«, murmelte Kyu-Min bitter und wischte sich den Schweiß von der Stirn. »Wie Dreck, einfach weggeworfen …«
     Julian nickte düster. Trotz der Hitze lief es ihm eisig kalt den Rücken runter. Es stimmte. Miriams Leiche war wahrhaftig zwischen Säcken von Abfällen in einem Container gefunden worden.
     »Und das mit dem Herz erst – das finde ich richtig krass!«, bemerkte Christina. Wer die Nachrichten verfolgte, kannte die Bilder von der klaffenden Wunde in Miriams toter Brust: dort, wo der Mörder das Herz herausgeschnitten hatte. »Wie krank muss man sein, so was zu machen?«
     Julian zog die Lippen zusammen. Kann sie nicht verdammt noch mal endlich den Rand halten?!
     Währenddessen kündigte der Gong der Schulglocke das Ende der Pause an.
     Schleppend trotteten sie in Richtung Schulgebäude und stiegen die Stufen vor dem Haupteingang empor. Über dem Eingang thronte ein Kruzifix aus beschlagenem Messing. Darunter standen in verschnörkelter Schrift die Worte eingraviert: Herr, segne dieses Haus und jeden, der da geht ein und aus.
     Nach der Pause stand für Julian und Kyu-Min Spanisch auf dem Stundenplan.
     »Hey, wollen wir nach der Schule Eis essen gehen?«, fragte Julian auf dem Weg zum Klassenraum.
     »Sicher. Standard-Eisdiele?«
     »Logisch, wo sonst?«

Die Eisdiele mit den leckersten Eiskugeln im Städtchen lag auf einer breiten Einkaufsmeile, direkt zwischen einer Kneipe und einem China-Restaurant. Auf dem großen Platz davor befanden sich etliche kreisrunde Tischchen, wo sich im Schatten riesiger, rot-weiß gestreifter Sonnenschirme eine regelrechte Horde von Leuten tummelte.
     Schnell spurteten sie auf einen der wenigen, freien Tische zu, gerade rechtzeitig, nachdem eine beleibte Dame mit ihren Kindern aufgestanden war und Platz gemacht hatte. Als sie sich setzten, stieß Julian Kyu-Min versehentlich gegen den Arm. Eine winzige Sekunde Kyus weiche Haut auf seiner, kühl und feucht vom Schweiß.
     »Sorry, tut mir leid!«, entschuldigte er sich rasch und fürchtete einen Moment, rot zu werden.
     »Ist doch nichts passiert«, antwortete Kyu-Min und sah ihn schief von der Seite an.
     Eine blonde Bedienung kam zu ihnen an den Tisch. Julian bestellte einen Fruchteisbecher, Kyu-Min ein gemischtes Eis mit Vanille, Schoko und Walnuss. Im Schatten unter einem der Schirme nahm Kyu-Min seine Sonnenbrille ab und legte sie neben den Aschenbecher auf dem Tisch. Seine dunklen, mandelförmigen Augen schauten geradewegs in Julians blaue.
     »Sollten uns vielleicht ein bisschen mehr um Florian kümmern. Seit Miriam tot ist, scheint es ihm richtig mies zu gehen.«
     Julian nickte. »Stimmt, er spricht ja kaum noch ein Wort. Die Sache ist auch echt übel. Hoffe, sie schnappen diesen Mörder bald.«
     »Wir könnten ja mal wieder alle gemeinsam was unternehmen und ihn mitschleifen. In ‘nen Club, abfeiern oder so … Tut ihm bestimmt gut, wenn er mal rauskommt.«
     »Kann sein. Ja, warum nicht?« Unruhig spielte er mit seinen Fingern herum.
     Entspannt lehnte sich Kyu-Min gegen seine Stuhllehne. »Und wie steht’s bei dir so? Was macht die Liebe?«
     Für einen Moment zuckte Julian erschrocken zusammen. »Nichts eigentlich«, erwiderte er leise. »Bin bei den Mädels wohl nicht so angesagt.«
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