Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.494 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »LARISSA821«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Das College - In der Nacht kommt der Tod
Verfasser: Ruth Ware (7)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1580)
VÖ: 27. Dezember 2022
Genre: Thriller (8218)
Seiten: 464
Original: The It Girl
Themen: Clique (140), Gefahr (1987), Journalisten (1381), Leichen (3086), Mord (8256), Nachricht (205), Oxford (50), Zweifel (338)
Charts: Einstieg am 8. Januar 2023
Höchste Platzierung (5) am 13. Januar 2023
Zuletzt dabei am 31. Januar 2023
Erfolge: 3 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 14)
1 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 13)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von drei Bloggern
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
19mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
2,18 (76%)
1
22%
2
49%
3
23%
4
0%
5
5%
6
0%
Errechnet auf Basis von 73 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Hannah muss herausfinden, ob ihre Aussage bei der Verurteilung eines Unschuldigen in einem Mordfall vor zehn Jahren in Oxford eine Rolle spielte und riskiert dabei ihr eigenes Leben.
Lesermeinungen (5)     Blogger (4)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. Februar 2023 um 10:28 Uhr (Schulnote 2):
» wer war der mörder?

Hannah hatte damals eine schöne Zeit am College, doch diese endete als sie die Leiche ihrer Freundin April gefunden hat. Der Verurteilte hat immer seine Unschuld beteuert. Jetzt nach zehn Jahren ist er im Gefängnis gestorben und Hannah erhält von einem Journalisten eine Nachricht. Dieser hat recherchiert und ist von der Unschuld des damals Verurteilten überzeugt. Hannah muss herausfinden, ob sie damals mit ihrer Aussage einen Unschuldigen hinter Gitter gebracht hat. So begibt sie sich selbst auf Spurensuche.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut und flüssig geschrieben. Der Leser liest abwechselnd im hier und jetzt und was vor dem Mord geschehen ist. So kann man selbst überlegen wer denn damals April umgebracht haben könnte. Als Thriller würde ich das Buch nicht beschreiben, denn so wirklich spannend und „gefährlich“ wurde es erst auf den letzten Seiten. Trotzdem fand ich es gut und wusste bis zum Schluss nicht, wen ich jetzt als Täter halten konnte, denn die, die das größte Motiv gehabt hätten, wollte ich nicht als Täter sehen, daher glaubte ich bis zum Schluss an deren Unschuld. 4 von 5*.«
  11      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 17. Januar 2023 um 14:22 Uhr (Schulnote 2):
» „Gemächlicher Thriller mit Hammer-Ende“

Mit diesem Buch wagte ich wieder einen Ausflug ins wenig besuchte Thriller-Genre, wobei mich als England-Fan der Tatort eines Oxforder Colleges entscheidend beeinflusst hat.

Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin kam ich schnell in die Geschichte hinein. So lernte ich die schwangere Hannah kennen, die in einer Buchhandlung in Edinburgh arbeitet. Nach einem Anruf ihrer Mutter holt die Vergangenheit sie ein. John Neville, der vor 10 Jahren begründet auf ihre Aussage für den Mord an ihrer besten Freundin April verurteilt wurde, ist im Gefängnis verstorben. Bis zum Ende hat Neville seine Unschuld beteuert, wie Hannah ein Journalist mitteilt. Die Zweifel in ihr nehmen Überhand, sie muss unbedingt herausbekommen, was damals wirklich passiert ist. Es wird Zeit zur früheren Clique Kontakt aufzunehmen. Doch ihr Mann Will ist absolut dagegen, 10 Jahre war Aprils Tod bei ihnen immer präsent, mit Nevilles Tod sei es Zeit abzuschließen.

In kurzen Abschnitten wechselt die Autorin in die Zeit vor und nach dem Mord, was durch die Titel DAVOR und DANACH gut unterschieden wird. Auf eine gemütliche Art und Weise lerne ich die Mitglieder der seinerzeitigen Clique kennen. Die eher schüchterne Hannah soll sich ausgerechnet mit der reichen und schönen April eine kleine Wohnung teilen. Doch so unterschiedlich die beiden sind, sie werden zu besten Freundinnen. Die Clique wird ergänzt durch Will und Hugh, die April schon vom Internat kennt. Dann ist da noch das Pärchen Ryan und Emily.

April ist der Mittelpunkt der Clique und gibt den Ton an. Alle lassen sich von ihr mitreißen in eine bunte, schillernde Welt. Doch April hat auch eine dunkle Seite, ihre Streiche sind mehr als böse. Aus der Sicht von Hannah wird die Vergangenheit noch einmal durchlebt und es fallen Unstimmigkeiten auf, Geheimnisse treten zu Tage und Motive in den eigenen Reihen werden sichtbar. Nach zahlreichen Wendungen und Erkenntnissen glaubte ich eine Zeit lang, dass der Fall klar ist und verlor mit Hannah den Boden unter den Füßen. Doch ich wurde eines besseren belehrt, denn Ruth Ware hatte für mich überraschend noch ein Ass im Ärmel und gestaltete die letzten Kapitel mit Hochspannung. Puh, was war das knapp, ich war froh, als ich wieder durchatmen konnte.

Trotz einiger Längen in der ersten Hälfte des Buches, wurde ich am Ende mit großer Spannung entschädigt. Dankeschön Ruth Ware für fesselnde Lesestunden. Vielen Dank auch an den dtv Verlag sowie Lovelybooks für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Fazit:
Ruth Ware schafft es perfekt, den Leser mit zum Miträtseln zu animieren. Setzt falsche Fährten und baut geschickte Wendungen ein. Selbst bei gemächlichem Tempo und einigen Längen siegte die Neugier, wie es sich entwickelt.«
  15      0        – geschrieben von Tanni0106
 
Kommentar vom 15. Januar 2023 um 11:03 Uhr (Schulnote 5):
» Meine Meinung:

Wenn Scherze töten ….

Es beginnt mit dem Tod von April. Man wird in die Geschichte förmlich hineingeschmissen. Das hat mir gut gefallen.

Aus der Sicht von Hannah erfahren wir, was vor 10 Jahren in dem berühmten College in Oxford passiert ist. Hannah war sich ziemlich sicher, das der komische Pförtner Neville der Mörder ist. Nachdem dieser an einem Herzinfarkt im Gefängnis starb, sieht sie ein Bild von ihm in den Nachrichten. Neville hat seine Schuld nie eingestanden. Er wollte bis zuletzt Berufung einlegen. Nach einem mysteriösen Anruf plagen Hannah Zweifel. Sie beginnt auf eigene Faust den Fall nochmal aufzurollen.


Das Setting ist wunderbar gewählt. Ich liebe Geschichten die in einem College spielen. Die kurzen Kapitel sind in Davor und Danach eingeteilt. In der Vergangenheit erlebt man das Leben der Studenten in Oxford mit. Partys, Alkohol und Joints sind keine Seltenheit. Das It-Girl April teilt sich mit Hannah ein Apartment. Einerseits erweist sich April als gute Freundin, anderseits lässt sie stark heraushängen, dass sie von gut betuchten Eltern abstammt. Geld spielt für sie keine Rolle. Regeln sind dazu da um gebrochen zu werden. Am meisten nervt sie ihre Mitstudenten mit ihren Scherzen, die oftmals nicht lustig sind, und ihren Opfern sauer aufstoßen.


In der Gegenwart habe ich mit Hannah mitgefiebert. Ihre Alpträume erlebt. Der Schreibstil reflektiert das Gefühlsleben von Hannah sehr deutlich. Die kurzen Kapitel steigern den Lesefluss zusätzlich. Der Thriller kommt über lange Strecken sehr gemächlich daher. Da hätte ich mir manchmal etwas mehr Spannung gewünscht. Ich habe sehr viel mitgerätselt, wer für den Mord an April verantwortlich ist.

Meinen ersten Verdacht verworfen um letztendlich festzustellen, dass ich richtig gelegen bin. Wie das Ganze jedoch genau passiert ist, empfand ich als richtigen Geniestreich! Im letzten Drittel nimmt die Geschichte dermaßen an Fahrt auf, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte.


Fazit:

Von mir eine Empfehlung, für diesen gut durchdachten Thriller. 

Danke Ruth Ware.«
  13      1        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
Kommentar vom 14. Januar 2023 um 15:15 Uhr (Schulnote 2):
» Vor zehn Jahren studierte Hannah in Oxford. Eines Abends fand sie die Leiche ihrer Freundin und Zimmerpartnerin April. Für Hannah war es das Ende ihrer Studienzeit. Damals war klar, wer April ermordet hat, doch nun zehn Jahre später erhält Hannah eine Nachricht von einem Journalisten, dass es damals ganz anders gewesen sein soll und der verurteilte Täter zu Unrecht einsitzt. Hannah bekommt Zweifel, dass sie damals einen Unschuldigen beschuldigt hat. Sie will die Wahrheit herausfinden und ihr Leben gerät dabei selbst in Gefahr.

Die Handlung ist aufgeteilt in zwei unterschiedliche Perspektiven - "Davor" und "Danach". Anfangs drehte sich alles etwas im Kreis und es gab die ein oder andere Wiederholung. Zudem wusste Hannah manchmal nicht so wirklich was sie überhaupt wollte. Die Sprache kam immer wieder auf den gleichen Inhalt, nur mit anderen Worten wieder zurück. Das hat es ein wenig langatmig gemacht.

Die Protagonisten wurden realistisch gezeichnet, waren aber auch recht klischeehaft, vor allem die drei Hauptprotagonisten Hannah, April und Will. Hannah ist so die Normalo aus einfach Verhältnissen, die es geschafft hat in Oxford aufgenommen zu werden und teilt sich dann mit der, aus reichem Hause, April ein Zimmer. April ist mehr ein Party-Girl und Papa bezahlt ja schon. Sie freunden sich an und Hannah fängt an ihren eigenen Charakter anzupassen. Hannahs Verhalten fand ich daher manchmal etwas leicht übertrieben, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Und Will war so der Mädchen-Schwarm auch aus gutem Haus.

Ansonsten war der Schreibstil aber sehr flüssig zu lesen und gegen Ende wurde es immer spannender, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen wollte. Das Ende hat mich total überrascht, damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Mein Fazit:
Ein gelungener Thriller mit kleinen Psycho-Spielchen. Eine verschworene Clique, ein Mord im College und ein Unschuldiger muss dafür büßen. Nach zehn Jahren kommt die Wahrheit ans Licht - sehr lesenswert.«
  10      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 30. Dezember 2022 um 17:39 Uhr (Schulnote 1):
» Wer träumt nicht von Oxford, dem Sitz einer der ältesten und berühmtesten Universitäten der Welt ? Als Tourist flaniert man durch die Stadt der träumenden Türme und staunt über die malerisch angelegten Colleges, die man (teilweise) gegen einen geringen Obulus besichtigen darf, als Student hat man das große Los gezogen, wenn man zu den Auswählten gehört, die dort leben und arbeiten dürfen. Hier spielt das neue Buch "Das College" von Ruth Ware, deren letztes Werk "Das Chalet" die Bestseller-Listen erobert hat:

Du kennst den Mörder. Aber es ist nicht, wer du denkst. Eine verschworene Clique in Oxford. Ein abscheuliches Verbrechen. Ein unschuldig Verurteilter. Und die Erschütterungen des Falls wirken noch heute nach ... Vor zehn Jahren hat Hannah die Leiche ihrer Freundin April gefunden. Es war das Ende ihrer sorglosen Zeit als Studentin in Oxford und das Ende ihres unbeschwerten Lebens. Damals schien klar, wer April ermordete. Aber jetzt erhält Hannah eine Nachricht von einem Journalisten, der über den Fall recherchiert, und bekommt furchtbare Zweifel: Hat ihre Aussage einen Unschuldigen hinter Gitter gebracht? Sie muss die Wahrheit herausfinden. Auch wenn dabei ihr eigenes Leben in Gefahr gerät.

Das Cover strahlt einen gewissen morbiden Charme aus, wenn man es so frei formulieren darf. Man sieht eine aufrechte Frauengestalt auf ein imposantes Gebäude zuschreiten, das für das fiktive Pelham College in Oxford stehen könnte. Allerdings habe ich es nicht mit dem Zentrum der geistigen Elite in Großbritannien identifizieren können. Der Titel wirkt distanziert und sachlich, während der Untertitel "In der Nacht kommt der Tod" grenzenloses Grauen heraufbeschwört.

Das Geschehen wird aus der Sicht von Hannah geschildert, einem gutgläubigen, naiven jungen Mädchen, das - aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen stammend- nach ihrem Schulabschluss für das Studium der englischen Literatur an dem elitären Pelham College in Oxford zugelassen worden ist. Man erhält einen intensiven Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Sie ist eine bodenständige, gewissenhafte Studentin, die sich selbst als Außenseiterin in einer Clique von jungen Menschen aus gutem Hause begreift, auch wenn sie alle offiziellen Voraussetzungen für das Studium in Oxford erfüllt, für ihren gewählten Studiengang brennt und die Erwartungen ihrer Dozent*innen erfüllt. Ihr Wesen kontrastiert mit ihren neuen Zimmergenossin, dem attraktiven, klugen, selbstsicheren IT-Girl April, einer in grenzenlosem Reichtum aufgewachsenen schillernden Persönlichkeit, die sich selbstbewusst über alle moralischen Grenzen hinwegsetzt, wenn sie ihren Mitmenschen bitterböse Streiche spielt. Zehn Jahre später erleben wir Hannah als Studienabbrecherin, die in ständiger Angst vor den Medien lebt und in einer Buchhandlung jobbt, in einer festen Verbindung mit einem Freund aus dem College, in Erwartung ihres ersten Babys. Als einen tiefen Schock erlebt sie die Meldung über den unerwartete Tod von John Neville, einem (extrem übergriffigen) Hausmeister des Pelham Colleges, der aufgrund ihrer Zeugenaussage zu einer langen Gefängnisstrafe wegen Mordes an April verurteilt worden ist. Hannah zweifelt an seiner Schuld, gerät in einen Gewissenskonflikt und zwingt sich, sich den traumatischen Erlebnissen im Pelham College in Oxford zu stellen, um den (angeblich gelösten) Fall neu aufrollen und bewerten zu können.

Die Perspektive wechselt in regelmäßigem Rhythmus zwischen "Davor" und "Danach"; die Zäsur zwischen dem "alten" und "neuen" Leben von Hannah bildet die brutale Ermordung von April, das sich im Laufe der Zeit von einer (arroganten) Mitbewohnerin zu einer (durchaus fordernden) Freundin entwickelt hatte.

Das Tempo ist betont langsam; Ruth Ware lässt sich viel Zeit, die besondere Atmosphäre eines englischen Colleges zu schildern, den einzelnen Protagonist*innen eine klare Kontur zu verleihen und ihre Leser*innen in eine fremde Welt eintauchen zu lassen. Ab der Mitte nimmt das literarische Werk an Fahrt auf; nach und nach gelingt es Hannah , alle losen Puzzlesteinchen zu einem ganzen Bild zusammenzusetzten und das letzte Drittel steht im Zeichen von dramatischen Ereignissen. Das Buch entfaltet eine regelrechte Sogwirkung, man kann es dank des angenehmen, flüssigen Schreibstils gar nicht mehr aus den Händen legen. Mir hat die verzweifelte Suche von Hannah nach der Wahrheit (und dem wahren Täter) sehr gefallen; ich möchte es allen Leser*innen empfehlen, die sich für fesselnde, subtile Psychothriller begeistern können.«
  21      0        – geschrieben von Bücherfairy
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2023)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies