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Anatomy - Eine Liebesgeschichte
Verfasser: Dana Schwartz (1)
Verlag: Loewe (662)
VÖ: 7. Dezember 2022
Genre: Historischer Roman (6519) und Romantische Literatur (30439)
Seiten: 384 (Broschierte Version), 341 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1928), Ärzte (1206), Edinburgh (141), Feminismus (39), Medizin (117), Regency-Ära (382), Schottland (877)
Charts: Einstieg am 6. Januar 2023
Höchste Platzierung (1) am 7. Januar 2023
Zuletzt dabei am 19. Januar 2023
Erfolge: 3 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 15)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (7)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. Januar 2023 um 13:15 Uhr (Schulnote 2):
» Meine Meinung:

„Faszinierend und makaber, mit einer starken Protagonistin“

Dieses Buch habe ich mit einer Lesefreundin gemeinsam gelesen, da mich der Klappentext neugierig gemacht hat und ich das Cover absolut genial fand.

Schnell konnte ich mich der Protagonistin Hazel anfreunden, die im Edinburgh im Jahre 1817 alles daran setzt Chirurgin zu werden. Natürlich war es für eine Frau undenkbar in dieser reinen Männerdomäne Fuß zu Fuß, geschweige denn, dass Chirurgen kein besonders gutes Ansehen hatten. Zu Hazels Leidwesen ist schon lange vorbestimmt, dass sie ihren Cousin Bernard, den Erben eines Titels, heiraten soll. Er hält ihre Ambitionen lediglich für ein Hobby und verweigert ihr seine Unterstützung. So hüpft Hazel in die Kleidung ihres verstorbenen Bruders George und besucht als männlicher Student die Vorlesungen des berühmten Arztes Dr. William Beechem. Als ihr Versteckspiel auffliegt, handelt sie mit Dr. Beechem aus, dass sie auch ohne den Unterricht die medizinische Prüfung ablegt. Wie gut, dass sie den jungen Jack Currer kennt, der Leichen ausgräbt und diese für Lehrzwecke verkauft. So gehört nicht nur die Anatomists´ Society Edinburgh, sondern auch Hazel zu seinen Kunden. Als die Leichen vermehrt Auffälligkeiten aufweisen wird es ganz schön brenzlig für Hazel und Jack.

Ich liebe einfach solche düsteren und geheimnisvollen Geschichten. Das Setting Edinburgh Anfang des 19. Jahrhunderts ist absolut passend gewählt. Mit Hazel hat die Autorin einen starken und authentischen Charakter geschaffen. Man konnte den Berufswunsch und ihre Leidenschaft dafür mit jeder Faser spüren. Es gehört als junge Frau schon jede Menge Mut dazu, denn eine Leiche zu sezieren ist eine blutige Angelegenheit. Von dem Verwesungsgeruch mal ganz zu Schweigen. Um sich weiterzubilden bietet Hazel bei jeder Gelegenheit die sich bietet ihre ärztliche Hilfe an.

In Jack Currer findet Hazel einen Freund, sie behandelt ihn wie ihresgleichen und so vertrauen sie einander schnell blind. Zu einer – eher zarten – Liebesgeschichte kommt es jedoch erst später im Verlauf der Geschichte. Der erste Kuss ist dort, wo er stattfindet jedoch unübertrefflich. Hier mag jeder selbst entscheiden was überwiegt, Romantik oder Ekel.

Dass es zu der Zeit Leichenräuber gab, die damit ihren Lebensunterhalt verdienten, war mir nicht neu. Woher sollten die Studenten schließlich ihre Versuchsobjekte bekommen. Es wurde ja nicht täglich einer zum Tode verurteilt. Doch dass diese sich selbst als Auferstehungsmänner bezeichnen hat schon fast etwas Poetisches und klingt gar nicht so makaber, wie es ist.

Gegen Ende bekommt die Geschichte auch den erwarteten Hauch von Fantasy, wobei ich hinsichtlich der Person Dr. Beechem schon früh eine Ahnung hatte. Wenn Ihr das Buch selbst lest, achtet auf die Schildkröte. Die Art und Weise, wie die Geschichte jedoch endet, hat mir nicht wirklich gefallen, da es für mich weder nachvollziehbar noch notwendig war.

Ich war hin und hergerissen bei der Bewertung. Da mir das Buch bis auf das Ende jedoch Spaß gemacht hat und lediglich das Ende für mich nicht passte, gebe ich gerne 4 von 5 Sternen.
Der Cliffhanger ganz stark vermuten, dass ich auch bei Teil 2 wieder dabei bin.

Fazit:
Ein spannender Ausflug ins düstere Edinburgh, in dem Leichenraum auf der Tagesordnung ist. Obskure Gestalten, dunkle Friedhöfe und der Handel mit Körperteilen. Mysteriös, geheimnisvoll und manchmal etwas eklig.«
  13      0        – geschrieben von Tanni0106
 
Kommentar vom 24. Dezember 2022 um 9:50 Uhr (Schulnote 5):
» Meine Meinung:

Spannende medizinische Einblicke im Jahr 1817, mit einem enttäuschenden Ende

Die Geschichte, um eine junge Frau im Jahr 1817, hat mich von der ersten Silbe an begeistern können. Die Tatsache, dass Chirurgen damals wenig Ansehen in der Gesellschaft hatten, ist mir neu. Sie wurden mit Schlachter verglichen. Lady Hazel Sinnett hat daher sehr große Schwierigkeiten, ihren Traum als Chirurgin , zu verwirklichen. Hazel will den Menschen helfen. Die Ursache für die Seuche entdecken, der immer mehr Menschen zum Opfer fallen. Sie legt keinen Wert auf einen angesehenen Ehemann, dem sie Kinder gebären und gesellschaftlichen Pflichten nachkommen soll. Die Verlobung mit ihrem Cousin hält sie nur für die Öffentlichkeit aufrecht. Sie verschlingt die Bücher von Dozent Dr. Beecham. Als Frau darf sie jedoch nicht am Unterricht teilnehmen. Wenn sie die Prüfung ohne Unterricht trotzdem besteht, darf sie bei ihm studieren. Für Hazel liegt die größte Schwierigkeit darin, an Leichen zu kommen. Sie lernt den Auferstehungsmann (Leichendieb) Jack Currer kennen. Sie bekommt die Gelegenheit, im heimischen Keller Leichen zu sezieren. Bei vielen Toten entdecken die Beiden jedoch einige Ungereimtheiten.

Hazel finde ich einfach nur großartig. Sie schert sich nicht um Konventionen. Ihre Familie kümmert sich herzlich wenig um sie. Hazel empfindet keinen Ekel Leichen zu beschaffen. Die Hygienevorschriften waren ja zu dieser Zeit ziemlich locker. Da wurde von einem Chirurgenmesser das Blut mit einem Lappen abgewischt, (wenn überhaupt,) und gleich wieder beim nächsten Patienten angewendet. Auch der Gestank der Leichen schreckt Hazel nicht ab. War es doch doch früher die einzige Möglichkeit, Krankheiten zu entdecken. Vielmehr bereiten ihr die Zustände vieler Toter Kopfzerbrechen. Nicht alle scheinen dem dramatischen Fieber zum Opfer gefallen zu sein. Mit Jack verbindet sie schon bald eine sehr zarte Liebe. Es gab eine romantische Szene, bei der ich nicht wusste ob ich sie ekelig oder romantisch finden soll. Die düstere Atmosphäre auf den Friedhöfen sorgt für einen Gruselfaktor, den doch wohl fast jeder Nachts auf einem Friedhof empfindet. Jack lebt in großer Gefahr. Leichendiebe verdienen Geld und haben große Konkurrenz.

Die medizinischen und kriminalistischen Elemente konnten mich überzeugen. Die düstere Atmosphäre kommt gut rüber. Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt: Das Ende! Diese Geschichte hat, meiner Meinung nach, keine Genremix nötig. Sie lebt von medizinischen Fakten, authentischen Protagonisten und ihrer großartigen Spannung.
Fazit:

Das Setting ist einfach nur wunderbar gewählt. Ich liebe Bücher, die in Schottland spielen. Die Protas kommen authentisch rüber. Das Ende war für mich Enttäuschung pur. Das mag aber jeder anders empfinden. Dennoch kann ich Anatomy sehr empfehlen. Es wird eine Fortsetzung geben. Bisher habe ich noch nicht entschieden, ob ich sie lesen werde. Ich denke jedoch, meine Neugier wird siegen.

Danke Dana Schwartz.«
  13      1        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
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