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Farbenasche & Seelentinte
Verfasser: Anastasia Glawatzki (1)
Verlag: Bookapi (8)
VÖ: 12. Juni 2021
Genre: Fantasy (16690)
Seiten: 331 (Kindle Edition), 470 (Taschenbuch-Version)
Themen: Farben (79), Feen (446), Gefühle (175), Krieg (1748), Magie (3461)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. Januar 2023 um 12:12 Uhr (Schulnote 3):
» Solange sie denken kann, kann Coryn die Gefühle anderer Menschen sehen. Bunte Schwaden verraten ihr, was sonst unter dem unbeeindruckten Gesichtsausdruck geheim gehalten wird.
Sie ist süchtig nach dem Leuchten der Farben, die die Menschen ausstrahlen und möchte am liebsten jedem seinen seelischen Frieden geben. Das ist auch der Grund, warum sie Psychologie studiert. Nebenbei verdient sie sich auf dem Flugplatz etwas Geld und besucht jede Woche die Seniorin Elisabeth im Altenheim, um ihr eine Freude zu machen und sie aufzumuntern.
Doch dann gibt es plötzlich einen unheimlichen Überfall und ihr Freund und Kollege Eduard flieht mit ihr durch ein Portal nach Feja, ins Land der Feen. Einen Weg zurück gibt es scheinbar nicht und auch dort ist sie nicht in Sicherheit, denn im Land herrscht Krieg zwischen dem Sommerreich und dem Winterreich und Coryn sitzt mittendrin.
Sie muss plötzlich nicht nur akzeptieren, dass sie über magische Fähigkeiten verfügt, sondern auch lernen sie zu beherrschen, denn scheinbar spielt sie eine besondere Rolle in der Fehde zwischen den beiden Reichen.

Das wunderschöne Cover des Buches hat mich sofort angezogen und begeistert. Es irritiert meiner Meinung nach jedoch etwas, denn es spiegelt zwar die farbigen Schleier wider, die Coryn sieht, passt aber meiner Meinung nach nicht zu 100 % zum Plot.

Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich die Tatsache, dass Coryn die Gefühle anderer als farbige Schleier sieht, sofort an die „Color of Life“ Reihe von Mella Dumont erinnert.
Wahrscheinlich bin ich deshalb mit falschen Erwartungen an die Geschichte herangegangen, denn die Tatsache das Coryn die Gefühle der Menschen sieht, ist auch schon die einzige Gemeinsamkeit mit der Mond-Reihe von Mella.

Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, in dem die Bedeutung der Schleierfarben erklärt wird, die Geographie von Feja, sowie die Orte des Sommer- und Winterreiches.

Die Autorin hat einen sehr eloquenten, bildgewaltigen und poetisch angehauchten Schreibstil. Es gibt viele Leser, die diese Ausdrucksweise sehr mögen, aber ich muss gestehen, dass ich mich nicht so richtig damit anfreunden konnte.
Zu Beginn verfolgen wir die Handlung aus der Perspektive von Coryn.
Ich mag diese Sichtweise sehr, denn so fällt es mir leicht, mich in die Gefühle und Emotionen der Charaktere hineinzuversetzen. Doch bereits im dritten Kapitel gibt es einen Perspektivenbruch, denn Asten, Eduard und Lerenial werden wir aus der Sicht des auktorialen Erzählers begleiten.

Es wechselten aber nicht nur die Sicht- und Erzählweisen, sondern es gibt auch noch etliche Zeitsprünge. So ist zum Beispiel eine Protagonistin im Kerker eingesperrt und im nächsten Kapitel sind wir plötzlich 8 Monde weiter und sie ist wieder frei. Wie sie frei gekommen ist, erfahren wir aber erst eine ganze Zeit später.
Das war mir leider etwas zu viel hin und her und hat meinen Lesefluss doch sehr gestört.

Die Charaktere, die wir im Laufe der Handlung kennenlernen, wirken lebendig und haben ihre Ecken und Kanten. Mein Lieblingsprotagonist ist Lerenial, aber auch mit Asten hat die Autorin eine sehr interessante Figur gestaltet. Besonders die Charakterentwicklung bei ihm ist Anastasia Glawatzki wunderbar gelungen.
Ich fand allerdings ihr Verhalten untereinander ziemlich merkwürdig. Irgendwie hatte ich das Gefühl, sie kennen sich gegenseitig gar nicht richtig. So wundert sich Lerenial über einen bestimmten Wesenszug seines Freundes Haltor und auch die „Beziehung“ von Adiz, Haltor und Valentina empfand ich als ziemlich befremdlich. Auch als Personen verschwinden wird das nur sehr zarthaft hinterfragt.

Richtig begeistert hat mich das sehr komplexe und vielschichtige Worldbilding.
Anastasia Glawatzki hat die Schauplätze wunderbar bildhaft gestaltet, sehr detailliert ausgearbeitet und dafür gesorgt, dass ich immer wieder über diese tolle magische Welt gestaunt habe.
Doch dann kam das Ende….hm…wird es eine Fortsetzung geben? Wenn nicht, bin ich irgendwie enttäuscht. Ich habe ehrlich gesagt weitergeblättert in der Hoffnung, dass da noch was kommt.

Fazit:
Wer eine Liebesgeschichte und ein klassisches Happy End erwartet, wird enttäuscht.
„Farbenasche & Seelentinte“ ist eine epische und abenteuerliche Fantasystory und ein schönes Buch für Fantasy-Leser, die einen poetischen Schreibstil mögen.
Von mir gibt es 3,5 Sterne aufgerundet auf 4 Sterne und eine Leseempfehlung«
  20      1        – geschrieben von Gila 63
 
Kommentar vom 25. Dezember 2022 um 22:54 Uhr (Schulnote 1):
» Auf den ersten Blick mag es beängstigend und unheimlich wirken, die Gefühle deiner Mitmenschen in farbigen Schleiern zu sehen. Du bist scheinbar der einzige Mensch auf Erden, der über diese Gabe verfügt. Daher bleibt diese dein Geheimnis. Bis zu jenem Tag als auch andere Wesen erfahren, was du tagtäglich siehst…

So und nicht anders ergeht es Coryn, unserer Protagonistin. Als außerhalb ihrer Welt bekannt wird, über welche Fähigkeit sie verfügt, bricht in ihrem Alltag die Hölle aus. Plötzlich tauchen Wesen aus einer anderen Zeit auf, um ihr wenig liebevoll ihren Schleier zu zerschneiden.

So flieht Coryn mit Begleitung in ein unbekanntes Reich. Dies wurde vor langer Zeit von Intrigen, Hass und Lügen in zwei Hälften geteilt. Aufgrund dieser Lage ist sie gezwungen, ihren Schmerz, über die unmögliche Rückkehr in ihre Heimat beiseitezuschieben, und ihren Teil zur Rettung der Reiche beizutragen.

Je mehr Monde (oder auch Tage, Wochen …) vergehen, desto mehr wird ihr klar, dass ihre Fähigkeiten nicht von ungefähr kommen. Daher geht Coryn, wenn sie nicht gerade durch bunte Schleier und dem wundervollen Reich abgelenkt wird, ihrer Herkunft Schritt für Schritt auf den Grund. Auch wenn ihr immer wieder Zweifel kommen, oder sie von „Freunden“ betrogen wird, unser mutiges Mädchen gibt nicht auf. Diese Entscheidung sollte ihr am Ende eine große Hilfe sein.

Welche Farbe hätte wohl mein Schleier gehabt, nachdem ich das Buch beendet habe? Richtig. Aprikosen Orange. Was für Freude steht.

Selten habe ich einen so farbenfrohen, mit ganz viel Liebe zum Teil geschriebenen Fantasy Roman gelesen. 

Es vergeht kein Augenblick, an dem uns die Autorin nicht die Schönheit oder Düsternis der verschiedensten Schleier der Bewohner beschreibt. Selbst als gegen Ende des Buches ein brutaler Krieg tobt, Schleier geradezu zerrissen oder Feen, Mischwesen, u. v. m. getötet werden, sieht man überall ein wunderschönes Leuchten. 

Vor lauter Faszination und dem wundervollen Schreibstil habe ich kaum mitbekommen, wie schnell die Zeit vergangen ist, und die letzte Seite umgeblättert wurde. 

Das ist der Beweis, dass man das Fantasy Genre sehr wohl neu erfinden kann.«
  13      0        – geschrieben von danislesestube
 
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