Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.502 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »aliya62«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Im Zeichen der Lämmer
Verfasser: Emilia Benedict (1)
Verlag: Eigenverlag (26046)
VÖ: 10. Dezember 2022
Genre: Thriller (8222)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 367 (Kindle-Version)
Themen: DNA (86), Füße (11), Gefahr (1990), Leichen (3088), Leichenteile (74), Psychopathen (313)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Im Zeichen der Lämmer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Emilia Benedict für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Emilia Benedict gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Miles, malen Sie nicht den Teufel an die Wand«, knurrte Schroeder. »Aber dummerweise hatte ich genau den gleichen Gedanken. Die Idioten von der Presse widmen ihm die Titelseite und drücken ihm auch noch einen Stempel auf. Vielleicht fühlt sich dieser Metzger davon sogar geschmeichelt und sieht sich gezwungen weiterzumachen oder es taucht ein Trittbrettfahrer auf. Die haben keine Ahnung, was sie mit ihrem Irrsinn lostreten könnten. Ich hoffe bei Gott, dass dies ein Einzelfall bleibt.« Er zog ein Tuch aus seiner Hosentasche und tupfte sich die Stirn. »Miles und Adams, Sie fahren rüber in die Rechtsmedizin. Sehen Sie zu, dass Ihnen Dr. Harris Ergebnisse liefert. Lassen Sie sich auf keinen Fall abwimmeln. Ich will morgen wissen, zu wem diese Füße gehören, wie die Frau heißt und wann sie getötet wurde. Wir brauchen schnellstens einen Anhaltspunkt, an dem wir loslegen können.«
     »Den Namen kann vermutlich nur Taylor herausfinden. Und wie er sagte, ist die DNA nicht im System. Mit etwas Glück verrät uns Dr. Harris den Todeszeitpunkt.«
     »Es ist mir scheißegal, Miles, wer was wie herausfindet. Morgen will ich die Fakten auf dem Tisch haben.«
     »Wir tun unser Bestes«, antwortete Miles.
     »Das will ich hoffen. Carter, Sie fahren mit Jones zum Tatort. Und sehen Sie zu, dass die Presse nicht wieder Wind davon bekommt.«
     »Ich befürchte, das zählt unter Wunschdenken. Das dürfte bereits zu spät sein. Aber ich sehe zu, was ich machen kann.«
     »Dann ab in die Spur, meine Herren. Morgen früh will ich Ergebnisse auf meinem Tisch.«


4


Aidan setzte sich zu Ethan in den Dienstwagen. Seinen Mustang würde er später holen. Er musste sowieso noch mal hierher, um seinen Bericht zu schreiben, den der Chief wahrscheinlich wieder nicht lesen würde. Doch das war unerheblich, für die Akten musste er ihn trotzdem anfertigen, so sah es die Bürokratie vor.
     »Was meinst du, Ethan, es ist doch seltsam. Erst die Gliedmaßen auf dem Schulhof und nun der Rest des Körpers wieder nahe der Schule.«
     »Ja, ich habe dabei auch ein komisches Gefühl. Dennoch hoffe ich, dass es auf ein Verbrechen aus Leidenschaft hinausläuft und der Typ vielleicht nur etwas cholerisch oder irre ist. Wobei, irre besser nicht, nachdem was die Presse geschrieben hat. Am Ende fühlt er sich doch noch zu weiteren Taten berufen.«
     »Ich bin sicher, dieses Mal finden wir etwas«, sagte Aidan. »Der Typ wird ja wohl kaum durch die Luft geschwebt sein und dann das Opfer abgelegt haben, ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen. Und Superman wird’s vermutlich nicht sein.«
     »Ich hoffe, dass du damit recht hast und uns der Regen keinen Strich durch die Rechnung macht.«
     Seit gestern Abend nieselte es nun schon beinah ununterbrochen. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um Spuren zu ermitteln.
     Ethan parkte den Wagen hinter den anderen Dienstfahrzeugen. Sie stiegen aus und gingen auf das Waldgrundstück zu, das sich direkt an das Schulgelände anschloss. Von den Ermittlern war von Weitem nichts zu sehen. Etliche Regenschirme verdeckten die Sicht. Außenstehende fragten sich, was dieser Andrang zu bedeuten hatte, und stellten sich neugierig dazu. Nur an den wenigen Zwischenräumen leuchtete das Absperrband gelb hervor. Es zog sich um den gesamten Park. Am Rande standen mehrere Polizeifahrzeuge und ließen keinen Zweifel daran, hier musste etwas passiert sein. Wie zu erwarten zogen auch die Aasgeier von der Presse ihre Kreise und lauerten nur darauf, einen Happen zu ergattern.
     »Inspector Carter,« rief eine weibliche Stimme.
     Aidan sah einen übergroßen Regenschirm, Spitzen blonder Locken und eine Hand mit einem Mikro auf sich zukommen.
     »Inspector Carter, was ist hier geschehen? Bitte, nur eine kurze Information für unsere Leser. Hat der Metzger von Jefferson City erneut zugeschlagen?«
     Die Stimme schob den Regenschirm nach hinten und Aidan erkannte die Blondine.
     »Na, sieh einer an, Monique Wilkins. Immer auf der Jagd nach einer Story, was? Warum bist du denn heute so förmlich? Letztens warst du noch alles andere als distanziert.«
     Monique Wilkins gab ihrem Kameramann das Zeichen, die Aufnahme sofort zu stoppen.
     »Was redest du da, Carter? Das mit uns beiden ist mindestens anderthalb Jahre her. Und wenn ich mich recht entsinne, warst du derjenige, der auf Distanz gegangen ist.«
     »Entsetzlich, wie schnell doch die Zeit vergeht. Es kommt mir vor wie gestern. Und was soll ich sagen, ich war damals einfach noch zu unreif.«
     »Ach, und das hat sich jetzt geändert?«
     Aidan hob entschuldigend die Schultern. »Ich bin erwachsen geworden. Und nun muss ich leider schon wieder ganz schnell Abstand von dir nehmen. Sorry, Monique. Die Arbeit ruft.«
     »Wie jetzt, läufst du mal wieder vor mir davon?«
     »Vor dir nicht, vor der Presse schon. Ist nicht persönlich gemeint. Ich kann Reporter einfach nicht ausstehen.«
     Aidan bückte sich unter der Absperrung durch und lief hinter Ethan her die Spurengasse entlang Richtung Fundort der Leiche.«
     »Hey«, rief Monique ihm nach. »Du kannst mich nicht einfach so stehen lassen. Du schuldest mir eine Antwort, das nennt sich Pressefreiheit. Die Leser haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.«
     »Eine Antwort? Worauf? Ob ich vor dir davonlaufe? Tut mir schrecklich leid, Monique. Aber ja, das tue ich.«
     Sie fluchte und beschimpfte ihn, rief ihm hinterher, er sei ein elender Bastard, doch Aidan ignorierte sie. Ihr Gezeter ließ ihn kalt. Sie war damals schon viel zu neugierig. Eine Nervensäge, wollte immer wissen, woran er arbeitete, und prompt landete jedes Detail als Schlagzeile in der Zeitung. Damals hatte er deshalb einen Riesenärger am Hals gehabt und war froh, als er Monique wieder los war.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2023)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies