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Im Zeichen der Lämmer
Verfasser: Emilia Benedict (1)
Verlag: Eigenverlag (25876)
VÖ: 10. Dezember 2022
Genre: Thriller (8197)
Seiten: 367
Themen: DNA (86), Füße (11), Gefahr (1979), Leichen (3066), Leichenteile (74), Psychopathen (312)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Emilia Benedict für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Emilia Benedict gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Schroeder funkelte ihn an und schnappte nach Luft. »Der Metzger von Jefferson City. Verdammte Aasgeier. Warum sagen Sie das erst jetzt, Herrgott noch mal!«
     »Weil es im Bericht steht. Aber selbstverständlich hätte ich Ihnen das vorgelesen, wenn ich auch nur geahnt hätte, dass Sie es nicht so …«
     »Um auf den Leichenfund zurückzukommen«, schaltete sich Ethan energisch dazwischen, sodass Aidan prompt verstummte. Er wollte dem aufkeimendem Zwist ein Ende setzen. »Ich war einer der Ersten vor Ort. Auf dem Sportplatz der Schule an der Union Street wurden von dem dortigen Hausmeister abgetrennte Gliedmaßen gefunden. Um genau zu sein ein Paar Füße. Sie gehörten zu einer Frau zwischen fünfundzwanzig und fünfunddreißig Jahren. Vom restlichen Körper keine Spur. Niemand, der etwas gesehen hat. Und auch sonst gibt es keinerlei Anhaltspunkte, die auf den Täter hinweisen.«
     »Dixon hat mir gestern Abend noch die Daten der Schaulustigen geschickt«, hakte sich Taylor an dieser Stelle ein, »ebenso das Handyvideo. Da mache ich mich heute drüber her.«
     »Wenn dieser Typ so ein Freak ist, der sich an seiner Tat aufgeilt, könnte er durchaus unter den Gaffern gewesen sein«, sagte Aidan. »Allerdings glaube ich nicht, dass er bereitwillig seine Daten offenlegt. Falls er da war, ist er aller Wahrscheinlichkeit nach abgedampft, als sich Dixon näherte. Er ist höchstens auf dem Video drauf, wenn wir großes Schwein haben.«
     Miles rieb sich die Nase. »Nur dass uns das ohne seine Personalien nicht viel nutzt«, sagte er dazu und lehnte sich mit verschränkten Armen zurück.
     »Das stimmt wohl.« Aidan beugte sich über den Tisch und blickte fragend zu Taylor. »Oder siehst du das anders, Chung?«
     »Nur wenn derjenige registriert ist, dann haben wir eine kleine Chance über die Gesichtserkennung. Bei einem Treffer können wir dann eventuelle Spuren mit etwas Glück seiner DNA zuordnen.«
     »In jedem Fall ist dieser Typ ein Psychopath«, sagte Miles.
     »Gut möglich. Dennoch denke ich, das Ganze war irgendwas Persönliches.« Ethan setzte jetzt seinen Gedanken von eben fort. »Er hat die Füße sehr gründlich gereinigt, mit Chlor. Und laut dem Hausmeister standen sie ganz ordentlich nebeneinander auf dem Rasen. Leider haben wir davon keine Aufnahme, sondern nur seine Aussage, denn er hat sie in die Hand genommen und anschließend auf den Rasen geworfen.«
     »Was?«, rief Miles. »Wie krank ist das denn, wer fasst denn bitteschön freiwillig Leichenteile an, außer Dr. Harris natürlich.«
     »Er dachte erst, das sei ein dummer Scherz der Schüler, bis er erkannte, dass dem nicht so war.«
     »Vielleicht wollte der Täter auch nur gründlich seine Spuren beseitigen, dann ist es nichts Persönliches«, sagte Adams.
     »Oder der Typ hat ’nen Putzfimmel«, fügte Aidan hinzu. »Außerdem hat sich der Hausmeister gewundert, dass jemand den Splitt auf dem Platz glatt gefegt hat. Er selbst war’s nicht.«
     »Möglicherweise auch alles zusammen. Ein Irrer mit Putzfimmel, der seiner Freundin die Füße absägt, damit sie nicht mit ’nem anderen durchbrennen kann. Gleichzeitig beseitigt er mit seinem Reinlichkeitswahn die Spuren, schließlich will er unerkannt bleiben.«
     »Ja, Miles, wie auch immer. Wir dürfen nichts außer Acht lassen und müssen in alle Richtungen ermitteln«, sagte der Chief. »Hat Dr. Harris schon etwas dazu verlauten lassen?«
     Taylor meldete sich zu Wort. Er war Spezialist in Sachen Daten und in allem, was Tasten hatte, blinkte oder auch nur im Entferntesten mit Elektronik zu tun hatte. Er war eine absolute Koryphäe auf seinem Gebiet. Ebenso einzigartig war seine Erscheinung. Ein kleiner, schmaler Asiate mit schwarz gerahmter Brille und schwarzen Haaren, die hart vom Gel wie Igelstacheln mit Spitzen in rot, blond, grün und blau von seinem Kopf abstanden. Ein Exot durch und durch.
     »Ich habe gestern kurz mit Dr. Harris gesprochen, weil ich die DNA der Toten brauchte. Er erwähnte, dass er die Gliedmaßen noch heute untersuchen will. Bezüglich der DNA habe ich unser System von vorn bis hinten durchforstet. Das Ergebnis: Nichts. Unsere Tote hat eine blütenreine Weste. Nicht mal einen Strafzettel habe ich gefunden. Ich werde mich nachher mal durch die Vermisstenanzeigen wühlen, vielleicht finde ich was.«
     Das Telefon auf Schroeders Schreibtisch klingelte.
     »Ja, Taylor, machen Sie das«, sagte er, bevor er zerknirscht zum Hörer griff. »Was gibt es, Sergeant!«, bellte er Karen am anderen Ende der Leitung an. »Sie wissen doch, ich will bei der Besprechung nur im äußersten Notfall gestört werden. Also, um was für einen Notfall handelt es sich?«
     Schroeder hörte zu, nickte und legte dann wortlos auf. Für einen langen Augenblick starrte er auf das Telefon, das ihm diese verdammte Nachricht beschert hatte. Im Raum war es inzwischen totenstill geworden. Jeder wartete auf die schlechte Nachricht, die unweigerlich gleich folgen würde.
     Aidan räusperte sich. »Chief?«
     Schroeder riss seinen Blick vom Telefon los. »So, meine Herren«, begann er und klang dabei fast schon erschöpft, »der fehlende Teil zu dem Fußpaar wurde gefunden.«
     »Wann und wo?«, platzte Aidan heraus.
     »Vor ’ner halben Stunde etwa. Wieder in der Nähe der Schule, diesmal im angrenzenden Waldpark. Unsere Leute von der Spurensicherung sind bereits vor Ort.«
     »Und warum erfahren wir das als Letzte?«
     »Fragen Sie mich was Leichteres.«
     »Er kann die Leiche erst abgelegt haben, nachdem wir dort abgerückt sind«, hakte Ethan ein. »Unsere Hunde haben das ganze Gelände durchkämmt, gestern war dort definitiv keine Leiche.«
     Miles beugte sich nach vorn und stützte die Ellbogen auf seine Knie. »Sieht nicht gut aus, so wie er uns die Teile häppchenweise serviert. Das wird wohl kein Einzelfall bleiben.«
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