Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.502 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »aliya62«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Im Zeichen der Lämmer
Verfasser: Emilia Benedict (1)
Verlag: Eigenverlag (26046)
VÖ: 10. Dezember 2022
Genre: Thriller (8222)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 367 (Kindle-Version)
Themen: DNA (86), Füße (11), Gefahr (1990), Leichen (3088), Leichenteile (74), Psychopathen (313)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Im Zeichen der Lämmer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Emilia Benedict für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Emilia Benedict gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ethan schenkte ihm keine Beachtung, sondern forderte den alten Mann auf, weiterzuerzählen.
     »Ich bin ins Schulgebäude gerannt zur Toilette und habe mir die Hände geschrubbt. Dabei fiel mir ein, ich sollte die Polizei anrufen. Das habe ich dann auch sofort getan. Ich war völlig durcheinander.«
     »Das kann ich gut nachfühlen«, sagte Ethan.
     »Ist Ihnen jemand aufgefallen, stand jemand in der Nähe der Schule, vielleicht ein Fahrzeug, irgendwas.«
     »Nein. Nein, nichts, niemand. Oder doch. Ich habe niemanden gesehen, was mir aber ungewöhnlich vorkam, der Sportplatz war frisch geglättet. Ich gehe morgens immer mit dem Metallbesen drüber, aber das hatte bereits jemand getan.
     »Wo ist der Besen?«
     »Der ist noch im Werkstattraum. Ich hab ihn heute noch nicht hervorgeholt, da ich zuerst den Müll eingesammelt habe.«
     »Dann gehen wir jetzt gemeinsam zu dem Raum und Sie zeigen uns den Besen. In Ordnung?«


2


Seit Aidan das Haus verlassen hatte, war für Jessica an Schlaf nicht mehr zu denken. Ihr Blick wanderte auf den Wecker. Na prima. Jetzt war es gerade mal halb sechs und sie putzmunter. Noch dazu hatte ihr Aidan nicht einmal verraten wollen, was los war. Dabei konnte sie schweigen wie ein Grab, natürlich nur, wenn es sein musste. Er wusste doch, wie neugierig sie war. Das lag aber allein daran, dass sie immer auf der Suche nach neuen Geschichten für ihre Romane war, so wie momentan auch.
     Ihr letztes Buch handelte von Emily, einer Frau mit dissoziativer Störung. Sie ermordete mehrere Menschen. Ihr Motiv war Rache. Dabei wollte sie nur eines, eine Familie, die sie nicht im Stich lässt. Jessica hatte diese Geschichte damals miterlebt und glücklicherweise überlebt. Nichtsahnend sollte sie selbst diese Familie sein, doch sie verliebte sich in Aidan und beging damit Verrat an ihrer Freundin Emily und sollte sterben. Zum Glück waren Aidan und Ethan rechtzeitig zur Stelle. Der letzte Roman, der daraus hervorging, war ihre Art dieses Grauen zu verarbeiten.
     Kürzlich meldete sich ihre Agentin. Es wurde also höchste Zeit für eine neue Geschichte. Seit Tagen grübelte sie nun schon, worüber sie schreiben sollte. Doch das hatte heute ein Ende, und zwar genau jetzt. Denn Jessica kam soeben eine Blitzidee. Aidan wurde zu so früher Stunde ganz sicher nicht aus dem Bett geholt, wenn die Sache nicht heikel wäre. Das bedeutete, er hatte einen neuen Fall und Jessica somit eine neue Geschichte. Natürlich durfte Aidan davon keinen Wind bekommen. Er würde ihr die Hölle heiß machen. Sie musste nur geschickt vorgehen, von Weitem beobachten und ihre eigenen Recherchen anstellen. Ja, genauso würde sie es machen.
     Euphorisch sprang sie aus dem Bett und rannte ins Bad. Duschen, anziehen, Zähne putzen, fertig. Nebenher schnappte sie ihr Handy und tippte eine Nachricht an Aidans Schwester:
     Hi Gracie, könntest du bitte vorbeikommen und eine Runde mit Lou gehen und ihm vielleicht noch etwas zu fressen in seinen Futternapf füllen? Ich bin an einer neuen Geschichte dran und muss dringend recherchieren. Hab tausend Dank. Jess.
     Kaffee? Nein, so viel Zeit hatte sie heute nicht. Aidan war bereits am Tatort, sie nahm jedenfalls an, dass es einer war, und wollte schnellstens zur Stelle sein. Denn wenn sie sich nicht sputete, war vielleicht alles vorbei, ehe sie überhaupt ein Detail von dem Ganzen mitbekam. Stift, Papier, Kamera, Diktiergerät. Okay, sie hatte alles, was sie brauchte, stopfte es in ihre Tasche und lief zum Auto.
     Wohin sie musste, wusste sie selbst nicht genau. Aidan hatte am Telefon nur etwas von einem Sportplatz und Füßen erwähnt. Füße, was auch immer das zu bedeuten hatte. Aber es konnte nicht sehr weit sein, wenn er in zehn Minuten dort sein wollte und noch Zeit für eine Dusche hatte. In der Nähe waren das Atkins und das Dwight Reed Stadion. Vielleicht hatte sie damit Glück. Hoffentlich meinte er nicht wirklich nur einen Sportplatz, davon gab es Dutzende. Dann wäre ihre Aktion nichts weiter als ein Schuss in den Ofen.
     Sie fuhr los. Nach einer knappen Meile sah sie schon von Weitem das Atkins Stadion und Blaulichter. Doch die waren nicht am Stadion, sondern direkt davor auf dem Schulgelände. Um genau zu sein, auf dem Sportplatz der Schule. Dummerweise war alles weiträumig abgesperrt, aber das hatte sie sich schon gedacht. Irgendeiner von den vielen Gaffern würde sicherlich etwas mitbekommen haben. Sie musste sich nur umhören.
     Die letzten paar Meter bis zum Getümmel ging Jessica zu Fuß. Sie wollte kein unnötiges Risiko eingehen. Nicht, dass Aidan oder Ethan durch Zufall noch ihren Wagen entdeckten.
     Der Presse und den Gaffern nach handelte es sich ganz sicher nicht nur um eine Schulhofschlägerei. Denn das würde keine Sau interessieren. Nein, hier musste etwas nicht Alltägliches passiert sein.
     Jessica ging direkt auf die Frau mit dem Mikro in der Hand zu.
     »Hey. Was ist hier passiert?«
     »Das kann ich Ihnen sagen. Besorgen Sie sich die Abendausgabe der Jefferson Tribune. Da können Sie alles genau nachlesen.«
     Blöde Kuh. Du kannst mich mal. Jessica ging weiter und geriet gleich an den Richtigen.
     »Hey. Können Sie mir vielleicht sagen, was hier los ist?«
     »Die haben einzelne Gliedmaßen gefunden. Wie ich mitbekommen habe, handelt es sich wohl um ein paar abgetrennte Füße. Keine Ahnung, ob das stimmt. Jetzt suchen sie nach dem Rest vom Körper. Aber wenn Sie mich fragen, haben die noch nichts gefunden, sonst wären die nicht mehr mit den Hunden in dieser Gegend unterwegs.«
     »Abgetrennte Füße«, sagte Jessica ungläubig. »O mein Gott.«
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2023)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies