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Einfach kann jeder oder Mein schwerster Weg
Verfasser: Cornelia Schäfer (3)
Verlag: Books on Demand (4870)
VÖ: 5. Dezember 2022
Genre: Gegenwartsliteratur (3937)
Seiten: 316 (Taschenbuch-Version), 324 (Kindle-Version)
Themen: Diagnose (103), Krebs (218), Väter (999)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Einfach kann jeder oder Mein schwerster Weg« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Januar 2023 um 19:36 Uhr (Schulnote 1):
» Nachdem die Autorin angekündigt hatte, dass das Buch anders ist, war ich darauf vorbereitet, dass einiges anders verläuft bei Nadja. Aber mit diesem Verlauf hatte ich nicht gerechnet. So einen Verlauf hatten wir auch in der Familie, sodass mich die Geschichte sehr berührt hat. Manchmal musste ich das Buch ablegen und das Geschriebene verarbeiten. Die Familie Sommer hält auch in der schwersten Zeit zusammen und kämpft gegen die Krankheit.
Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist wieder flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten sowie die Umgebungen werden detailliert beschrieben. Diese Geschichte ist so emotional, sodass sie mir noch lange in Erinnerung bleibt.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.«
  5      0        – geschrieben von Bärbel Zimmer
 
Kommentar vom 17. Januar 2023 um 16:47 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich kenne ja schon die ersten beiden Geschichten von Nadja und ihrer Familie und war sehr gespannt auf ihren Weg mit ihrem Dad und bin immer noch geflasht...so lang hab ich noch nie für ein Buch gebraucht. Diese Geschichte liest man nichtmal eben zwischendurch...Ich musste es immer wieder beiseite legen, da es mir wahnsinnig nahe ging. Noch nie hab ich in einem so rasanten Tempo soviel gelacht und geheult im Wechsel...Eine Geschichte, die mir lange, lange in Erinnerung bleiben wird und eine Rezi, die mir noch nie so schwer fiel...

Die Geschichte wird aus Nadjas Sicht und aus der ICH-Perspektive erzählt. Ich hab Nadja ja schon in den anderen beiden Bänden ins Herz geschlossen, aber hier hat sie jetzt zusätzlich den Schlüssel weggeworfen! Die Emotionen überrollen einen von Seite 1 an und wirbeln einen Tornadoartig durch die Geschichte. Ich konnte mich so gut in Nadja hineinversetzen, hab so mit ihr gelacht, geweint und hätte auch gern ihrem Teufelchen mit Kuni geholfen...;)) Kuni, da fehlen mir immer noch die Worte, gleichzeitig war sie für Lacher gut, aber ich hab Nadja im Umgang mit ihr echt bewundert...

Nadja und ihren Dad auf dem Weg von der Diagnosestellung bis zum Tod zu begleiten, war wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Schonungslos erzählt Nadja von ihren Ängsten, dem Krankenhaus Dschungel, dem Mediziner Latein und findet plötzlich kleine Lichtpunkte in der Dunkelheit. Sei es in Form von Micha und Gerlinde, Familie Hartmann mit Simon, Frau Blank, Kurt und vor allem aber der Familie. Sie alle begleiten auf unterschiedliche Weise Nadja und ihren Dad und werden zu großen Stützen.

Was mich einfach beeindruckt hat und so sehr berührt hat, Nadja und ihr Dad verlieren nie den Humor, aber genauso weinen sie zusammen und verfluchen den Krebs zusammen. Wie sich beide dem Unvermeidbaren stellen. Es folgen ehrliche, offene Gespräche und auch hier zeigt sich, wie wichtig es ist, alles geregelt zu haben, sei es mit Patientenverfügung oder mit noch zu klärenden Situationen. Es war so schön und traurig zugleich, dass beide auch bez der Diagnose so offen miteinander umgehen und Nadja auch respektiert, was ihr Dad will, obwohl ihr Herz was anderes will. Ich hab ihre Kraft bewundert, aber auch, wie sie sich den Ärzten stellt und schonungslos die Wahrheit will. Wie sie sich dann so liebevoll um alles kümmert und auch die Zeit im Hospiz später. Doch auch Nadja hat ihre Grenzen und irgendwann bricht auch diese Mauer und zeigt einmal mehr, dass sie auch auf sich achten muss. Dabei sind ihr Maria, Anita, Frank, David und Tim eine große Stütze. Sie sind einfach nur da und fangen sie auf.

Was hier auch gut rüberkommt, ist nicht nur dieser ständige Taumel zwischen Hoffnung und Angst, sondern auch der Gedanke, wenn ich es nicht laut ausspreche, ist es auch nicht real...genauso wie die Momente der Selbstvorwürfe...war ich genug da? Hab ich alles richtig gemacht? Wieso hab ich jetzt geschlafen? Warum hab ich nicht eher Urlaub genommen etc...Etwas was völlig normal ist und hier hat mich so sehr berührt, wie David darauf reagiert.

Eine Geschichte, die einen berührt, selbst mich als Unbeteiligte an Grenzen bringt beim Lesen, mich mit weinen und lachen ließ und die aufzeigt, dass man jeden Moment genießen sollte. Mit sich im Reinen sein soll, keiner verschütteten Milch nach weint und vor allem das Liebe auch den Tod überdauert. Denn nur wer vergessen wird, ist wirklich tot...und da habe ich hier keine Angst drum, denn diese Vater-Tochter Liebe war so spürbar, ging so nah und da passte kein Blatt dazwischen❤️

Ganz klare Leseempfehlung ❤️«
  14      0        – geschrieben von Bianka Fri
 
Kommentar vom 1. Januar 2023 um 17:41 Uhr:
» Dragik mit einer Prise Humor

Nadja geht es zur Zeit richtig klasse. Ihr Leben könnte gar nicht besser sein. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn ist sie glücklich. Im Job läuft alles bestens. Doch dann wird ihr Leben von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt. Ihr geliebter Vater erhält eine niederschmetternde Diagnose. Das wirft die beiden zuerst einmal völlig aus der Bahn. Doch eine Frau wie Nadja steckt nicht den Kopf in den Sand und setzt alle Hebel in Bewegung um ihren Vater durch die schwere Zeit zu helfen und zu unterstützen.

Im dritten Teil der Buchreihe "Einfach kann jeder" wird ein ernstes Thema aufgegriffen. Es ist berührend und sehr emotional, doch es gelingt der Autorin auch in diesem Roman, den Humor mit einfließen zu lassen. Hier lernen wir eine Nadja kennen, die an sich selbst zweifelt. Die glaubt, sich dieser Situation nicht stellen zu können. Doch dann erwacht ihr Kampfgeist.
Unterstützung bekommt sie natürlich von ihrer engsten Familie.

Die Sichtweise der Protagonisten gefiel mir sehr gut. Jede/r geht mit diesem Thema ja anders um. David ist der Fels in der Brandung, da er ja selbst auch einmal betroffen war. Ihren Sohn klärt sie nach und nach in vorsichtigen Gesprächen auf. Dieser kann sich gar nicht vorstellen, daß sein geliebter Opa so krank ist. Ihr Bruder macht es lieber mit sich alleine aus. Die Ehefrau von Nadjas Vater hält sich aus allem raus.
Unterstützung bekommt sie auch bei der Arbeit durch ihren Chef und die verständnisvolle Kollegin.

Die Beziehung zwischen Nadja und ihrem Vater war immer schon sehr eng. Trotz der Schmerzen und dem Leid verlieren beide weiterhin nicht den Mut und immer wieder kommt dabei ihr Humor nicht zu kurz. Die Beziehung wird sogar noch intensiver.
Die Recherchen, die Nadja über die Erkrankung ihres Vaters anstellt, waren sehr gut dargestellt. Nicht zu langatmig und für Laien sehr gut verständlich.

Dieses Buch vereint alles in einem. Den Schmerz, die Hilflosigkeit, die Trauer und auch den Humor, den der Patient in seiner Krankheitsphase nicht verliert. Es hat mich berührt, zum weinen gebracht doch auch zwischendurch schmunzeln lassen. Es hat mich aber auch fassungslos gemacht. Wie naiv kann eine Ehefrau sein? Wie egoistisch und dumm?

Die Autorin hat hier einen wunderbaren Roman zu Papier gebracht und ich kann ihn ganz klar weiterempfehlen.«
  13      0        – geschrieben von Christine Busch
Kommentar vom 10. Dezember 2022 um 12:50 Uhr (Schulnote 1):
» Die ersten beiden „Einfach kann jeder“ Bücher sind urkomisch und es gab sehr viel zu lachen. Doch wie das im Leben so ist, besteht es eben nicht nur aus tollen und lustigen Dingen.

In diesem Teil nimmt uns Nadja auf ihre wohl schwerste Reise mit. Viele von uns werden es kennen, von einem auf den anderen Tag verändert sich das Leben plötzlich. Alles, was gerade noch wichtig war, ist plötzlich total egal. Eine Diagnose, die nicht nur der Person, die sie bekommt, den Boden unter den Füßen wegzieht. Eine Zeit, in der sich die Hoffnung, Verzweiflung und Wut auf alles und jeden abwechseln, in der die Gefühle Achterbahn fahren. Wie kann ich der Person helfen, wie für sie da sein und Hoffnung und Kraft verbreiten?

Mich hat die Geschichte sehr berührt. Ich konnte jedes Gefühl und jede Handlung von Nadja sowas von nachfühlen und bin nicht nur einmal mit Tränen in den Augen hier gesessen. Sie schafft es trotz des schweren Themas eine lockere Geschichte daraus zu machen. Sie zeigt hier, wie es wirklich ist, wenn jemand aus dem Umfeld so eine Diagnose bekommt. Denn auch dann ist das Leben nicht sofort vorbei, im Gegenteil man versucht, das beste aus der Zeit die man noch hat zu machen. Und nichts ist wichtiger als die restliche Zeit mit so vielen schönen Dingen zu spicken wie es nur geht. Diese schönen Momente sind es, die in Erinnerung bleiben und die schwere Zeit und Momente, in denen man dachte, die Kraft reicht nicht aus, um das alles durchzustehen, wieder wettmachen und irgendwann das Herz wieder heilen lassen.

Ein tiefgründiges, berührendes Buch, das ich euch ans Herz lege.«
  11      0        – geschrieben von Danis kleine Bücherwelt
 
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