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Nordsee-Krimi 10 - Lautloser Mord
Verfasser: Andreas Adlon (16)
Verlag: Eigenverlag (26046)
VÖ: 4. Dezember 2022
Genre: Kriminalroman (10878)
Seiten: 235
Themen: Ermittlungen (1830), Golf (27), Leichen (3088), Mord (8262), Nordsee (543), Obduktion (67), Verschwinden (2694)
Reihe: Nordsee-Krimis (Andreas Adlon) (10)
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LESEPROBE
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Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


Er ging an der Promenade des Alten Stadthafens in Oldenburg spazieren. Das Cinemaxx lag hinter, das spiegelglatte Wasser des Hafens vor ihm. Es herrschte völlige Windstille, nicht ungewöhnlich für einen Frühsommerabend Ende Mai. Die frische Luft tat ihm gut nach dem Streit mit seiner Frau Sandra. Er musste durchatmen, den Kopf freibekommen.
     Es ging diesmal nicht mehr nur darum, dass er durch seine Arbeit nicht genügend Zeit für die Familie hatte. Was sollte er noch alles machen? Er war kein Beamter mit geregelten Arbeitszeiten, sondern arbeitete als Autoverkäufer in einem angesehenen Autohaus und wurde neben einem knappen Grundgehalt nach Provision bezahlt. Deswegen musste er sich für seine betuchten Kunden ins Zeug legen. Das schloss Arbeitszeiten spät am Abend und oft auch am Wochenende mit ein. Denn seine Kunden kauften nicht bei ihm, weil er ihnen spezielle Konditionen einräumte – diese Kunden besaßen viel Geld – sondern weil sie ihn mochten. Sie verbrachten gern Zeit mit ihm, sein Lachen steckte an. Wenn sie Probleme mit ihrem Neuwagen hatten, die oft genug keine echten Probleme waren, riefen sie ihn auf seinem Handy an, egal zu welcher Uhrzeit, ob unter der Woche oder am Wochenende. Nicht selten hörte er sich dann ihre privaten Probleme an. Beim Gedanken daran, dass er durch sein Zuhören über die Probleme anderer Leute Probleme zu Hause bekam, musste er kurz lachen. Das war an Ironie kaum zu überbieten. Bei diesem Streit heute ging es um etwas, dass er gern rückgängig gemacht hätte.
     Kopfschüttelnd hob er einen flachen Kieselstein auf, um ihn über das Wasser titschen zu lassen, und zählte die Kontakte, bevor der Stein versank. Ganze viermal, registrierte er. Das hatte er früher besser gekonnt. Ihm schoss die Phrase Früher war alles besser durch den Kopf. Natürlich stimmte dieser abgedroschene Spruch nicht, einiges war früher besser, anderes schlechter. Der letzte gemeinsame Urlaub auf Fuerteventura vor einigen Monaten gehörte zu den besseren Zeiten.
     Ihre beiden pubertierenden Kinder Emma und Leo, die zwei Jahre auseinander waren, hatten zu häufig an ihren Smartphones geklebt, anstatt die Sonne am feinen Sandstrand zu genießen. Aber unterm Strich hatten alle vier eine tolle Zeit mit viel Albernheiten verbracht, als in Deutschland der Winter Einzug gehalten hatte. Mit Sandra hatte er sogar viel Zeit für Zweisamkeit im Hotelzimmer gefunden, während die Kinder sich in der clubeigenen Disco vergnügt hatten.
     Würde er sich mit Sandra versöhnen können? Natürlich hatte er einen großen Fehler begangen. Ein Stich am Hals riss ihn aus seinen Gedanken. Zuerst dachte er an eine Wespe. Mit der rechten Schulter versuchte er, das lästige Insekt zu verscheuchen. Viel zu spät bemerkte er, dass es sich nicht um einen Wespenstich, sondern um eine Nadel handelte, die ihm irgendeine Flüssigkeit in den Körper pumpte. Er taumelte nach vorn. Seine Arme fühlten sich bleischwer an, seine Beine konnten ihn nicht mehr tragen. Er stolperte auf das Wasser zu. Das Letzte, was er spürte, war das Eintauchen in das kalte Nass, das ihn verschlang.
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