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Commissario Grauner 8 - In tiefen Seen
Verfasser: Lenz Koppelstätter (10)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (732)
VÖ: 1. Dezember 2022
Genre: Kriminalroman (10823)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 281 (Kindle-Version)
Themen: Bergwerk (17), Dorf (1367), Gemälde (286), Kunstwerke (42), Leichen (3066), Maler (311), Mord (8227), Schweigen (293), Südtirol (98), Täler (53)
Reihe: Commissario Grauner (8)
Erfolge: 2 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 7)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Commissario Grauner 8 - In tiefen Seen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Januar 2023 um 20:02 Uhr (Schulnote 2):
» Kommissar Grauner wird zu einem Mord gerufen. Der Mann, ein Maler, liegt auf einer Wiese wie eine Inszenierung auf einem Bild das seit dem zweiten Weltkrieg verschwunden ist da. Grauner gerät bei dieser Ermittlung in Lebensgefahr.

Der Schreibstil ist leicht, ruhig, bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Krimi hinein.Die Spannung nimmt im Laufe des Buches zu.

Fazit: Zu Beginn gibt es eine Karte von Südtirol. Der Inhalt wird in fünf Teile unterteilt zudem noch in kürzere Kapiteln - beginnend vom 2. Juni bis hin zum 5. Juni. Ich kenne die Vorgängerbücher nicht und trotzdem bin ich sehr gut in diesen Krimi hinein gekommen. Ich sollte kurz anmerken dass es keine Rückblenden gibt. Die Handlung spielt sich im Passeiertal, in der Nähe von St.Leonhard, ab. Die Sichtweisen wechseln sich zwischen Grauner, seiner Assistentin und Saltapepe ab. Ich hatte etwas Probleme mit dem Schreibstil da mir die Sätze immer wieder wie abgehackt vorkamen. Mit den ersten Seiten allerdings wurde es dann immer besser und mir fiel es dann auch gar nicht mehr auf - im Gegenteil bei den Actionszenen kam so noch mehr Schwung hinzu. Die Atmosphäre ist von Beginn an meiner Meinung nach eher dichter dazwischen aber auch mal lockerer. Ispettore Saltapepe, der Kollege von Grauner gefiel mir mit seiner Art ausgesprochen gut. Aber auch Grauner selbst war mir gleich sympathisch. Ich musste beim lesen öfters über die zwei lächeln so dass der Krimi sich zwischendurch auflockert. Das kleine Dorf und seine Bewohner wurden mir fast schon unheimlich, manchmal unsympathisch und der Leser merkt meiner Meinung nach bald dass etwas nicht stimmen kann. Die Dorfewohner hüten ein Geheimnis und Grauner mit seinen Kollegen rennen gegen eine Mauer des Schweigens. Die Story wurde von Kapitel zu Kapitel immer spannender und fesselnder und sogar actionreich. Dieser Krimi, in dem es unter anderem um Kunstfälschungen geht, ist gewürzt mit Humor und hat meiner Ansicht nach alles was ein guter Krimi braucht. Zum Ende hin gab es für mich persönlich aber dann doch noch ein paar längere Abschnitte daher vergebe ich gerne vier Sterne. Dies ist der achte Band einer bisher achtteiligen Reihe.Er ist in sich abgeschlossen.«
  15      0        – geschrieben von Ulrike's Bücherschrank
 
Kommentar vom 21. Januar 2023 um 13:05 Uhr (Schulnote 1):
» Commissario Grauner und Ispettore Saltapepe ermitteln wieder. „In tiefen Seen“ ist ihr mittlerweile achter Fall und der führt sie direkt hinein in eine verschwiegene Dorfgemeinschaft im Passeiertal, hinein in den Berg, in das ehemalige Bergwerk mit dem verzweigten Stollensystem, das man kennen muss, um sich zurechtzufinden.

„Der Charly wird sterben.“ Wer ist Charly? Ist das ein ernst zu nehmender Anruf? Saltapepe schaut gerade ein wichtiges Fussballspiel, als Grauner ihn abholt. Mitten auf einer Wiese wurde ein Toter gefunden, direkt daneben sind tote Vögel, Äpfel, Birnen und noch mehr, auch eine blutverschmierte rostige Sense liegt da. Was soll diese Inszenierung? Hat dies etwa mit dem ominösen Charly zu tun? Keiner der Dörfler kennt so einen, sie alle hüllen sich in Schweigen.

Commissario Grauner ermittelt in Südtirol, hier sind seine Wurzeln, hier ist er zuhause. Mit seiner Alba bewirtschaftet er seinen Hof, seine Kühe gehen ihm über alles. Auch der Autor ist hier aufgewachsen, er kennt die Gegend und den Menschenschlag gut, seine Figuren sind allesamt authentisch, ein wenig kauzig und sehr heimatverbunden. Dies gilt auch für Saltapepe, den es hierher verschlagen hat, ein Neapolitaner und Fussballfan durch und durch. Tappeiner, Grauners Assistentin, und die Praktikantin Donnachiara vervollständigen das Team.

Der Prolog gibt gleich mal Rätsel auf – träumt Grauner oder ist ihm etwas zugestoßen? Nicht nur diese Frage drängt mich weiter. Grauner wird doch nicht…? Nein, ich verrate nichts, schließlich muss ein Mord aufgeklärt werden. Daneben geht es hinein ins ehemalige Bergwerk, die Geologen sind in Sorge, dass der ganze Berg, der durch den Erzabbau unterhöhlt ist, herunterkommt.

Lenz Koppelstätter lässt sich von realen Fällen inspirieren, so auch hier. In dem verzweigten Bergbaugebiet zwischen dem Passeier- und dem Ridnautal fanden die Nazis das perfekte Versteck für ihre geraubten Kunstschätze. Der Kriminalfall rankt sich rund um diese verborgenen Gemälde und den aktuellen Mordfall. Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, bei den weit verzweigten Ermittlungen geht jeder einer anderen Spur nach. Lange ist nicht klar, wie hier alles zusammenpasst. Die Lage ist ganz schön verzwickt, aber aufgeben ist keine Option. Sie alle haben ihre Eigenheiten, ich mag sie, kenne sie mittlerweile ganz gut und hoffe, dass ich noch viele Fälle mit Grauner & Co. lösen werde.

Ein unterhaltsamer Krimi, dessen lose Fäden sich zum Schluss gut zusammenfügen. Man muss die Vorgängerbände nicht unbedingt kennen – es sind in sich abgeschlossene Fälle - und doch möchte ich sie nicht missen. Zugegeben – ich bin ein Fan von ihnen allen, besonders Claudio Saltapepe, der Neapolitaner in Südtirol, hat es mir angetan. Und nun heißt es Abschied nehmen. Ciao, bis demnächst, wenn es wieder heißt: Commissario Grauner ermittelt.«
  15      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 17. Januar 2023 um 23:37 Uhr (Schulnote 1):
» In tiefen Seen, Kriminalroman von Lenz Koppelstätter, EBook, Kiepenheuer & Witsch.
Der achte Fall führt das Bozener Ermittlerteam ins Passeiertal.
Commissario Grauner, seine Assistentin Tappeiner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe stehen vor einem grauenvollen Tatort, ein Szenario welches an ein Gemälde Botticellis erinnert. Das Opfer grauenvoll zugerichtet und theatralisch arrangiert. Die Bewohner des nahegelegenen Dorfes jedoch hüllen sich in Schweigen, keiner hat etwas gehört, keiner will das Opfer richtig kennen. Auch die Ermittler geraten in gefährliche Situationen, können sie das Rätsel der „Venus im Wald lösen, oder haben sie in diesem Fall zu viel riskiert.
Der beschriebene Ermittlungszeitraum geht vom 2. Bis zum 5. Juni, jeder Tag ist ein eigener Teil im Buch, der in verschiedene Kapitel unterteilt ist. Der Krimi besteht aus mehreren Erzählsträngen, aus der Sicht der beiden Ermittler und Grauners Assistentin Silvia Tappeiner. Im auktorialen Erzählstil, zu jeder Zeit ist somit für den Leser die Übersicht über das gesamte Geschehen möglich. Liedtexte, ital. Phrasen und Brieftexte sind kursiv hervorgehoben. Schlagfertige Dialoge beleben den Text. Am Anfang ist eine Karte von Südtirol mit den diversen Bergzügen und Tälern eingefügt, sehr hilfreich um die räumliche Orientierung zu wahren. Für E-Reader-Leser ist ein Link angeführt um diese Karte auch am Computer oder Smartphone in Farbe und zoombar darstellen zu können.
Schon vorab möchte ich behaupten, dass es sich bei Fall 8 um Koppelstätters besten Grauner-Krimi handelt. Schon im Prolog war ich gefangen, weil der Commissario in einer verzweifelten und lebensgefährlichen Situation beschrieben wird. Der Spannungsbogen spannt sich hoch und ungeahnte Wendungen, gefährliche Situationen für die Ermittler und ein überraschendes Ende haben mich gefesselt, sodass ich das Buch in zwei Tagen gelesen habe. Dass Koppelstätter auch humorvoll drauf hat, beweist er in einigen Szenen, ohne den Kommissar lächerlich zu machen oder die Geschichte klamaukig werden zu lassen, hat er es geschafft, dass ich vor mich hin gekichert habe, obwohl Commissario Grauner, meine Lieblingsfigur, eher ein ernsthafter, nachdenklicher Mensch ist, der seine Alba, Mahler-Symphonien und auch seine Kühe liebt. Auch alle anderen Figuren besitzen Charaktertiefe und sind authentisch, sogar die Bösewichte.
Besonders gut gelungen ist dem Autor in diesem Band, die Menschen in den Südtiroler Bergen und Tälern so zu beschreiben, wie ich sie kennengelernt habe, heimatliebend, naturverbunden, mitunter auch wortkarg. Im Tal hält man zusammen, kein Wunder wenn man bedenkt wie abgeschnitten und einsam diese Täler sein können. Da sind die Menschen aufeinander angewiesen, ich kann gut nachvollziehen, dass das auch heute noch gilt. Da hat Koppelstätter viel Fingerspitzengefühl bewiesen. Viele Orte der Handlung kenne ich aus meinen diversen Südtirol-Urlauben. Besonders die Wetter- und Wolkenbeschreibungen finde ich gerade in diesem Band auffällig gut gelungen. Das Thema welches diesem Fall zugrunde liegt, fand ich schon immer faszinierend. Mythisch und sagenumwoben, das ist die Spezialität des Autors, welche er hier m. E. perfekt ausgeführt hat.
Die gesamte Handlung könnte sich tatsächlich so zugetragen haben, deshalb kann ich dieses Buch und auch die komplette Reihe nur empfehlen, von mir dazu Note 1.«
  12      0        – geschrieben von Ele95
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