Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.215 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »avon0«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Die Stunde der Hyänen
Verfasser: Johannes Groschupf (3)
Verlag: Suhrkamp (493)
VÖ: 21. November 2022
Genre: Thriller (8114)
Seiten: 265 (Broschierte Version), 245 (Kindle-Version)
Themen: Berlin (1534), Polizei (911), Postboten (37), Reporter (373)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,50 (90%)
1
50%
2
50%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 2 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Stunde der Hyänen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. Dezember 2022 um 18:32 Uhr (Schulnote 2):
» Berlin bei Nacht
In Berlin brennen nachts immer wieder Autos. Zu Beginn wird man Zeuge, wie der ehemalige LKW-Fahrer und Alkoholiker Radek, der nach dem Rausschmiss zu Hause nun im VW -Bulli haust, fast Opfer eines Brandanschlags wird. Jette Geppert ist Journalistin und berichtet über die Geschehnisse. Sie besucht Radek auch im Krankenhaus und durch ihre Artikel wird eine große Spendenaktion für Radek ins Leben gerufen. Jette Geppert ist im Beruf erfolgreich und tough, zu Hause allerdings wird sie von ihrem weniger erfolgreichen Freund ausgenutzt und geschlagen. Die Journalistin wiederum trifft die junge Polizistin Romina Winter, die gerade zum Dezernat für Branddelikte strafversetzt wurde. Sie ist eine Roma und wird von ihren hauptsächlich männlichen Kollegen ignoriert oder belächelt. Ihre Wege kreuzen sich mehr oder weniger zufällig im nächtlichen Berlin. Insofern erinnert die Handlung ein bisschen an den Film Short Cuts.
Was vielversprechend beginnt, wird dann aber leider zu wenig spannend. Schon sehr früh kennt man den Täter, den jungen Postboten Maurice, der mit seiner Familie in einer strengen Sekte lebt. Seine Liebe zu Britta kann er nicht ausleben, da er es nicht wagt, sich ihr zu öffnen, außerdem wird sie von den Sektenführern strikt unterbunden. Auch die anderen Figuren leben in schwierigen Bedingungen, Alkohol, Missbrauch in der Familie oder in der Partnerschaft, schwierige Eltern-Kind-Beziehungen usw. Irgendwie verliert man sich in den zahllosen Handlungssträngen, was zwar wohl realistisch ist, trotz aller Düsterkeit. Aber ein richtiger Spannungsbogen kann sich dabei nicht entwickeln.
Da hat der Klappentext leider etwas zu viel - oder etwas Falsches versprochen. ,,Die Stunde der Hyänen“ ist ein interessanter und lesenswerter Roman, aber kein Thriller und auch nicht ,,hochexplosiv“.«
  8      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 3. Dezember 2022 um 12:37 Uhr (Schulnote 1):
» Großartige Krimi-Milieustudie

Der Autor Johannes Groschupf wurde für seine Thriller schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, und das mit Recht, wie auch dieses Buch zeigt. Es ist fast mehr eine Berliner Milieustudie als ein Krimi, auch wenn es vordergründig um Verbrechen wie Brandstiftung und Kindesmissbrauch geht.
Das Herausragende an der Handlung ist der Schreibstil. Er könnte auch aus einer True-Crime-Story stammen. So lebendig und lebensecht wie er in allem wirkt, versprüht er eine großartige Glaubwürdigkeit.
Auf hochaktuelle Art und Weise macht er auch auf Themen wie Sektengefährlichkeit, Bigotterie, Gewalt gegen Frauen und Ausländer, sowie Rechtsradikalität und nicht zuletzt Menschenhandel aufmerksam.
Obwohl der Täter der Brandstiftungen dem Leser beizeiten bekannt ist, bleibt die Story durchweg spannend, und es gibt im Handlungsverlauf immer noch einige unerwartete Überraschungen.
Grausamkeit und Härte halten sich im Rahmen, allein die Taten und Gedankengänge der handelnden Protagonisten ergeben ein interessantes, faszinierendes und logisches Gesamtbild des Hauptstadtlebens.
Dafür gibt es von mir eine Leseempfehlung und die Bestnote.«
  7      0        – geschrieben von Paul Kretzschmar
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies