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Geschändet
Verfasser: Patrick Burow (12)
Verlag: Eigenverlag (25410)
VÖ: 19. November 2022
Genre: Thriller (8113)
Seiten: 328 (Taschenbuch-Version), 316 (Kindle-Version)
Thema: Vergewaltigungen (273)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das Cold-Case-Team, das eigentlich gar nicht ermitteln soll, bekommt Besuch. Eine junge Frau fragt wegen den Ermittlungen zu einer Vergewaltigungs-Reihe vor 5 Jahren an. Sie war selbst ein Opfer und der Täter hat sie jetzt nochmal angerufen. Das Team rund um den Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde nimmt sich des Falls an.
Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Dezember 2022 um 0:25 Uhr (Schulnote 2):
» "Das Leben verlangt von uns oft, dass wir Dinge wegstecken, für die wir gar keine Taschen haben." (Pinterest) 
Mitten in der Nacht dringt die Fledermaus über die Dächer in die Wohnungen von jungen Frauen betäubt und schändet sie anschließend mehmals. Zurück bleiben verstörte, traumatisierte Frauen, deren Leben für immer beschmutzt ist. Lara Roosen wird durch einen Anruf ihres Peinigers erneut in Angst und Schrecken versetzt und wendet sich deshalb an das Cold Case Team. Doch wie soll man einen Täter finden, der keinerlei Spuren hinterlässt und von dem sie kaum etwas wissen?

Meine Meinung:
Nach "Schuld" und "Entführt" kommt nun der dritte Fall des Cold Case Team. Noch immer verweilen die vier Beamten Sasha, Renate, Michael und Jan im Keller des Polizeimuseums und müssen die Befehle ihres Vorgesetzten umsetzen, ob es ihnen gefällt oder nicht. Manchmal kommt es einem wirklich wie reine Schikane vor, wie er mit ihnen umspringt. Dieses Mal haben wir es mit einem brutalen Vergewaltiger zu tun, der Frauen zuvor ausspioniert, um sie Tage später in der Nacht zu überfallen und mehrmals zu vergewaltigen. Eigenartig ist nur, dass der Täter alles mit so viel Sicherheit und Routine macht. Sofort ist klar, dies hat er nicht zum ersten Mal gemacht. Ebenso hinterlässt er keinen Spuren, sodass ich mitunter den Eindruck habe, ob er vielleicht selbst ein Ermittler ist. Der Schreibstil ist unterhaltsam und durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin. Lediglich das Ermittlerteam fand ich mitunter etwas albern, kindisch und unvernünftig. Vor allem Jan kann ich in manchen Situationen einfach nicht ernst nehmen und seine Scherze werden mir öfter sogar zu viel des Guten. Ebenso empfinde ich bei seinen Actionszenen, die hier teils wirklich haarsträubend und unglaubwürdig dargestellt waren. Ich fühlte mich, als ob ich James Bond mit viel Action lesen würde. So hatte ich das Team nicht mehr in Erinnerung. Negativ aufgestoßen ist mir außerdem, wie sie den Täter stellen wollten und dies zweimal in die Hosen ging. Ich finde, so etwas sollte den Beamten nicht passieren. Da hatte ich doch deutlich mehr erwartet, nachdem die anderen Bücher deutlich besser waren. Spannung und Privates in einem Thriller ist ok, doch alles bitte in Maßen und hier war es fast etwas zu viel. Gut wiederum fand ich das Setting ausgearbeitet, sodass man sich alles bildlich vorstellen konnte. Beim Täter selbst hatte ich eine Vermutung, die sich am Ende dann bestätigte. Deshalb nur 4 von 5 Sterne für dieses Buch.«
  10      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 27. November 2022 um 13:21 Uhr (Schulnote 1):
» Das Cold-Case-Team, das eigentlich gar nicht ermitteln soll, bekommt Besuch. Eine junge Frau fragt wegen den Ermittlungen zu einer Vergewaltigungs-Reihe vor 5 Jahren an. Sie war selbst ein Opfer und der Täter hat sie jetzt nochmal angerufen. Das Team rund um den Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde nimmt sich des Falls an.

Das Cover ist ausgezeichnet gelungen; es passt zum vorliegenden Buch und zur bisherigen Reihe gleichermassen.

Der Schreibstil des Autors ist großartig; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt und man merkt auch, dass sich die Protagonisten glaubhaft weiterentwickeln.

Der Fall ist perfekt inszeniert; die Charaktere - mit all ihren Fehlern - toll konstruiert.

Von der Seite des Rechts weiß der Autor natürlich Bescheid, denn dies ist sein Hauptberuf.

Diesmal geht es also um Vergewaltigungen und auch dieser Fall hat jede Menge Brisanz an sich.

Der Autor versucht immer wieder auf die falsche Fährte zu führen - so muss auch das Team vielen unnötigen Spuren folgen.

Als geübten Krimi-/Thriller-Leser konnte er mich bezüglich des Täters aber nicht hinters Licht führen. Trotzdem war es eine spannende Reise mit dem Team und der Showdown ist echt Weltklasse.

Einige Szenen laden auch zum Schmunzeln ein (vor allem natürlich wenn ich an Renates Entwöhnung denke).

Ich hoffe auf noch viele Bücher mit den 4 unterschiedlichen Typen, die am Ende letztendlich gar nicht mehr so unglücklich über das Team sind.

Fazit: Hervorragende Fortsetzung über das "Loser-Team". 5 von 5 Sternen«
  14      0        – geschrieben von SaintGermain
Kommentar vom 21. November 2022 um 10:09 Uhr (Schulnote 2):
» Auch der dritte Fall des Cold-Case-Teams bietet wieder spannende Thriller-Unterhaltung

Mit diesem Thriller schickt der Autor Patrick Burow das Cold-Case-Team der Hamburger Kriminalpolizei in ihren dritten Einsatz und konnte mich dabei ein weiteres Mal gut und spannend unterhalten.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Immer noch hocken der Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde, der schießwütige SEK-Beamte Jan Erikson, die etwas schrullige Polizeipsychologin Renate Krayenborg und die nerdige Computerspezialistin Sasha Petrowa im Keller des Hamburger Polizeimuseums und sichten Akten von unaufgeklärten Fällen der letzten Jahre. Was das ungleiche Ermittlerteam verbindet, ist der Umstand, dass sie allesamt bei ihren Vorgesetzten in Ungnade gefallen sind und daher in die Cold-Case-Abteilung abgeschoben wurden, um dort möglichst endgültig zu scheitern. Als sich Lara Roosen, die vor fünf Jahren brutal vergewaltigt wurde und nun einen beängstigenden Anruf erhalten hat, der vermutlich vom damaligen Täter stammt, an die Ermittler wendet, nehmen diese erneut die Spur des Serientäters auf, der seinerzeit 14 Taten begangen hat und nie identifiziert werden konnte.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und sorgt dabei durch kurze Kapitel mit ständigen Perspektivwechseln für ein ziemlich hohes Erzähltempo. Das der Autor als Richter weiß, worüber er hier schreibt, merkt man dem Buch auch jederzeit an. Getragen wird das Ganze von einer ganzen Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der vier Ermittler sorgen dabei immer wieder für eine gewisse Auflockerung der eher düsteren Grundstimmung. Trotz des grundsätzlich hohen Erzähltempos weist die Geschichte im Mittelteil aber doch ein paar Längen auf. Und auch am Ende dreht das Geschehen vielleicht eine Pirouette zu viel, bevor ein überzeugender Showdown eine verblüffende Auflösung präsentiert, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Diese Punkte konnten meinen Lesegenuss aber nur unwesentlich trüben, auch wenn dadurch die Klasse des zweiten Bandes nicht mehr ganz erreicht wird. 

Wer auf spannende und temporeiche Thriller mit ungewöhnlichen Ermittlern steht, wird hier unter dem Strich gut bedient und unterhalten. Auf weitere Auftritte des überzeugenden Teams bin ich schon sehr gespannt, zumal sich hinsichtlich der Arbeitsbedingungen der Ermittler ein Silberstreif am Horizont abzeichnet.«
  16      0        – geschrieben von ech68
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