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Wege der Zeit 3 - Labyrinth der Freiheit
Verfasser: Andreas Izquierdo (14)
Verlag: Dumont (244)
VÖ: 15. November 2022
Genre: Historischer Roman (6350)
Seiten: 500 (Broschierte Version), 550 (Kindle-Version)
Themen: Anschläge (738), Berlin (1534), Filme (199), Goldene Zwanziger (23), Inflation (11), Regisseur (84), Verschwörungen (657), Weimarer Republik (85), Zwanziger Jahre (422)
Reihe: Wege der Zeit (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Letzter Teil der Trilogie "Wege der Zeit" um Isi, Artur und Carl
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. November 2022 um 13:27 Uhr (Schulnote 1):
» In seinem dritten Band „Labyrinth der Freiheit“ der Wege-der-Zeit-Reihe, erzählt der Autor Andreas Izquierdo, eingebettet mit historischen Ereignissen, turbulent und ereignisreich, den letzten Teil seiner Triologie mit den drei Freunden: Artur, Isi und Carl, jenseits der Goldenen Zwanziger Jahre in Berlin.

Inhalt:
Berlin 1922: Die Weimarer Republik steuert auf die Inflation zu, die Nachwehen der Revolution haben sich noch nicht ganz gelegt – und die Feinde der Demokratie stehen längst in den Startlöchern. Artur, Isi und Carl entgehen nur knapp einem Mordanschlag. Eine Gruppe rechter Verschwörer will sie tot sehen. Der Feind scheint übermächtig, aber er hat sich mit dem Falschen angelegt: Artur schlägt gnadenlos zurück und treibt die Verschwörer vor sich her.
Carl leidet derweil unter Regisseur Fritz Lang, für den er an Dr. Mabuse arbeitet, wird bei der UFA aber immerhin Zeuge einer echten Revolution: Der sprechende Film startet seinen Siegeszug. Doch die Widerstände gegen die neue Technik sind groß. Und dann ist da noch die Sorge um Isi, die seit dem Anschlag Streit mit jedem sucht, der sich ihr in den Weg stellt. Ihr kompromissloses Verhalten führt schließlich in die Katastrophe ...
›Labyrinth der Freiheit‹ ist ein Buch, das einen nicht loslässt. Dicht erzählt, temporeich, spannend, genauestens recherchiert zeigt es das Berlin jenseits der Goldenen Zwanziger.

Meine Meinung:
Im Mittelpunkt stehen wieder die drei Freunde Artur, Isi und Carl, die nur knapp einem Mordanschlag entgehen und damit beginnt die turbulente und spannende Geschichte, die mich bis zum Ende fesseln konnte.
In der Ich-Form lässt der Autor, aus Sicht des zurückhaltenden Carl die Geschichte über sich und seine Freunde, wortgewaltig und temporeich, erzählen.

Nach dem Mordanschlag setzt Artur, der eine Art Unterweltboss mit sozialer Ader ist, alles daran um die Verschwörer ausfindig zu machen und diese zum Schweigen zu bringen. Isi, hilft allen die von der Politik und der Gesellschaft im Stich gelassen wurden, Kriegsversehrte, Witwen, Waisen und Dienstboten, doch seit dem Anschlag ist sie nicht mehr Dieselbe, den sie ist streitsüchtig und ihr kompromissloses Verhalten führt in eine aussichtlose Katastrophe ....
Auch Carl hat seine Probleme, denn seit der Zusammenarbeit als Kameramann mit dem Regisseur Fritz Lang, ist er nicht mehr so glücklich bei der Ufa. Auf ihn kommen harte Entscheidungen zu, die er treffen muss!

Die Einblicke in das politische und kulturelle Geschehen im Berlin des Jahres 1922 werden zwischen den Zeilen deutlich greifbar! Die Nachwehen des Krieges sind noch deutlich zu spüren, die Goldenen Zwanziger noch in weiter Ferne, doch die Schattenseiten fließen sehr authentisch, in die Geschichte, ein. In der Stadt lauern Gefahren, Hunger sowie Armut stehen für die meisten Menschen auf der Tagesordnung. Die Wut auf Alles und Jeden wächst. Die Inflation trifft auf jeden und sogar auf jede Schicht. Artur, Isi und Carl, versuchen auf jeden Fall zusammen zu bleiben aber mit so großen Problemen und Gefahren, waren sie trotz des Krieges bisher nicht ausgesetzt.

Bei dem letzten Teil, musste ich schon teilweise tief Luft holen, denn da gab es doch ganz heftige und dramatische Szenen, die ich so nicht erwartet hatte!

Fazit:
Dem Autor ist es mit seinem Schreibstil hervorragend gelungen, mich für seine historische Zeitreise, die gut recherchiert und in die eigentliche fiktive Handlung über die drei Freunde und deren Lebensweg eingebettet ist, zu begeistern. Besonders gut gefallen haben mir die vielen ausgearbeiteten Details, die den vielen unterschiedlichen Charaktere, Leben einhauchten. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Fortsetzung, denn die Geschichte über die drei Freunde, könnte gut und gerne weitergehen! Ich bin gespannt!
Von mir 5 Sterne!«
  12      1        – geschrieben von Luise
Kommentar vom 27. November 2022 um 9:55 Uhr (Schulnote 1):
» Natürlich habe ich komplett verpasst, dass es bereits 2 Teile gibt und stehe also mit Band 3 erst mal recht dumm da. Doch siehe da, es liest sich auch ohne Kenntnis der ersten Teile einfach super... Berlin 1922 nach dem ersten Weltkrieg mit wunderbarer Atmosphäre...

Geschichte: Die Geschichte von 3 Freunden, die schon einiges zusammen erlebt haben und immer wieder in Situationen geraten, die Ihr Leben kosten kann. Carl der Kameramann bei der UFA, Issy, die Anwältin der kleinen Leute, die sich immer in die brennenden Kohlen setzt und Arthur, der in der Unterwelt von Berlin zu Hause ist und das stabile Gerüst für Issy und Carl darstellt. Verfolgt werden die 3 von einem speziellen Bund, der sich in Deutschland gebildet hat und an mehreren Attentaten und Putschversuchen beteilig ist und auch die 3 ausschalten will...

Meinung: Es spielt so viel mit in dieser Geschichte von der Entstehung der Filme in der UFA über die ersten Versuche mit einem Tonfilm, die mangelnde Gerechtigkeit für Frauen, die in dieser Zeit wenig zu melden hatten, die Verfolgung jedweder Homosexueller Taten, Gerichtsprozesse , die von Haß und falscher Eitelkeit geführt werden, rechtsextreme die Politiker ermorden wollen, etc.etc. Wir tauchen für eine kurze Zeit in eine Welt, in der ich zumindest nicht leben wollte und die eigentlich nur für den stärkeren ausgelegt ist.

Alle 3 werden immer und überall durch die verschiedensten Situationen in etwas hereingezogen, wodurch sie fast immer gegen das gesamte System kämpfen müssen und nicht immer schaffen sie es , auf legalem Weg zu antworten. Der Schreibstil ist wunderbar spannend und es gelingt dem Autor für kurze Zeit einen Ausschnitt einer Welt zu öffnen und einzutauchen. Natürlich wäre es einfacher die beiden vorherigen Bücher zu kennen, aber auch ohne diese Kenntnis, hat mich das Buch beeindruckt.

Fazit: 5 Sterne für eine Geschichte, die mich sofort gefangen hat. Da ich zudem die Geschichten aus dieser Epoche sehr mag, fällt es leicht hier eine volle Punktzahl zu verteilen.«
  13      0        – geschrieben von Tefelz
Kommentar vom 18. November 2022 um 7:25 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Alles steuert im Berlin im Jahr 1922 auf die Inflation zu. Artur, Isi und Carl entgehen nur knapp einen Anschlag. Eine Gruppe roter Verschwörer at es auf sie abgesehen, aber nicht mit Artur, der gnadenlos zurück schlägt. Carl leidet unter Fritz Lang, erlebt aber wie der erste Tonfilm entsteht. Isi sucht seit dem Anschlag Streit mit jedem und das führt zu nichts Gutem.
Meine Meinung:
Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass das der letzte Teil einer Trilogie ist und habe so etwas gebraucht, um rein zukommen, aber habe es geschafft und ich fand das Buch richtig gut. Gerade auch die Stimmung der damaligen Zeit wie eben die Nachwehen des Krieges werden sehr greifbar. Die goldenen Zwanziger sind noch fern und das Leben ist schwer. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch angepasst an die Zeit, in der das Buch spielt. Die Geschichte hat mir gut gefallen und obwohl ich die ersten Bände nicht kenne, kann ich das Buch empfehlen.
Fazit:
Hat mir gefallen«
  8      1        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 16. November 2022 um 9:23 Uhr (Schulnote 2):
» Bereits die rund 25 Seiten umfassende Leseprobe von Andreas Izquierdos bei Dumont erschienenem historischen Roman "Labyrinth der Freiheit" führte mich auf Anhieb gedanklich zurück in die spannenden Ereignisse des 2. Bandes der Trilogie "Wege der Zeit" um die drei Freunde Isi, Artur und Carl, "Revolution der Träume" (den 1. Teil "Schatten der Welt" kenne ich noch nicht), und so konnte ich es kaum erwarten, diese auf ihren weiteren Abenteuern in Berlin während der für sie gar nicht immer so goldenen Twenties zu begleiten.
Auch bei diesem Buch passen Titel und Cover gut zum erzählten Geschehen, letzteres spricht mich sowohl optisch als auch thematisch an und besitzt einen großen Wiedererkennungswert.
Die Protagonisten treffen auf altbekannte Gegenspieler wie beispielsweise die Mitglieder der Familien Boysen und von Torstayn; auch kommen weitere Feinde hinzu, nicht zuletzt durch die kompromisslose Isi mit ihrer Unterstützung für Arme und Verfolgte wie Homosexuelle oder ungerecht behandelte Dienstboten.
Durch den bei der UFA beschäftigten Carl erfahren wir einiges über die Welt des damaligen Films, Dreharbeiten zu "Dr. Mabuse" und "Die Nibelungen" kommen zur Sprache.
Der historische Hintergrund - Weimarer Republik, politische Attentate, Inflation, aufkommender Rechtsextremismus - wird wieder überaus geschickt mit den Erlebnissen der fiktiven Protagonisten verbunden.
Die zeitweise recht nahe ans Unerträgliche heran reichenden Grausamkeiten steigerten sich zu einem für mich etwas unerwarteten aber letztendlich nicht völlig unglaubhaften Finale.
Trotz unserer aktuellen realen Probleme bin ich dankbar, damals nicht gelebt zu haben.

Fazit: Fulminantes Finale einer authentisch wirkenden Trilogie von den letzten Jahren des Kaiserreiches bis zu den letzten Zügen der Weimarer Republik.«
  7      0        – geschrieben von victory
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