Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.166 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Florian Faust«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Bayerisch Öd 1 - Das entführte Ferkel
Verfasser: Felix Valentin (1)
Verlag: Bastei Lübbe (3743)
VÖ: 1. November 2022
Genre: Kriminalroman (10643)
Seiten: 164
Themen: Bayerischer Wald (39), Bayern (482), Dorf (1337), Krankenschwester (294), Leichen (3013), Mord (8097), Provinz (459), Schweine (84)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2022 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Bayerisch Öd 1 - Das entführte Ferkel« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leserkanonen-Einblick
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Dieser Tage ist im Hause BeTHRILLED eine neue Reihe an bayrischen Provinzkrimis namens »Mord auf Rezept« gestartet, die in dem fiktiven Örtchen »Bayerisch Öd« im Bayerischen Wald in der unmittelbaren Nähe der tschechischen Grenze spielen wird. Verfasst wird sie von dem Autor Felix Valentin, einem neuen Alter Ego des Schriftstellers Michael Seitz. Wir haben uns den Auftaktband dieser Tage angesehen. Es handelt sich bis dato um eine reine E-Book-Serie, die aus vergleichsweise kurzen Bänden bestehen wird. Der erste Teil, der seit Anfang des Monats erhältlich ist und den Titel »Das entführte Ferkel« trägt, ist umgerechnet rund 160 Seiten stark. Das E-Book kostet 3,99 Euro, zudem existiert eine 4:23 Stunden lange Hörbuchfassung. Diese wurde von der Schauspielerin, Moderatorin, Sprecherin und Schriftstellerin Julia Fischer eingelesen. Der zweite Band wird bereits im Dezember erscheinen und »Der tote Casanova« heißen.

Auch wenn man angesichts des Reihentitels »Mord auf Rezept« davon ausgehen könnte, das hier mal wieder jemand aus dem kulinarischen Bereich ermittelt, ist hier eine Krankenschwester am Werk. Karin Kerschbaumer, so der Name der Dame, wird zu einem Hof gerufen und geht davon aus, dass ein Notfall bei dem an Demenz erkrankten Patriarchen des Hauses vorliegt. Tatsächlich ist dem Hof aber ein Ferkel abhandengekommen, und da die tschechische Angestellte und Partnerin des Sohnemannes in Tränen aufgelöst ist, gilt es, das Schweinchen zu finden. Statt auf einen Paarhufer stößt die Krankenschwester jedoch auf ein Mordopfer. Und da der Dorfpolizist, der gerade aus fragwürdigen Gründen nach Bayerisch Öd versetzt wurde und dem der örtliche Frauenstammtisch andichtet, der Vater von Karins Sohn zu sein, nicht viel unternimmt, ermittelt die Krankenschwester selbst.

Bayernkrimis neigen bekanntlich dazu, in ihrer Figurenzeichnung und in ihrer Art des Humors nahe beieinander zu sein, und in vielerlei Hinsicht bildet »Das entführte Ferkel« da keine Ausnahme. Bereits durch das Taufen des verschlafenen Hinterwäldlerdorfs als »Bayerisch Öd« sieht man ja, wo die Reise hingeht. Zum Glück hatten wir nicht den Eindruck, dass hier mit einem schweren Holzhammer krampfhaft eine hohe Gagdichte zwischen die Zeilen geklopft wurde, vielmehr hat es der Autor dabei belassen, seine Story mit Leichtigkeit durchzuerzählen und hie und da mal für Schmunzler zu sorgen, die mal gut, mal weniger gut funktionieren. Letzteres ist kein Problem, das gehört bei Cosy Krimis dazu, zumal Geschmäcker nun mal in humoristischer Sicht stark verschieden sind. Die Story wird in einem guten Tempo und mit Schwung erzählt, es gibt keine Durchhänger, und die Protagonisten dürften auch ziemlich gut in Erinnerung bleiben. Sie sind in ihren Charakterausprägungen bisweilen stark übertrieben worden, aber auch das gehört eben zu solch einem Krimi dazu. Auf jeden Fall ist das Ensemble gelungen genug, um beim Leser Lust zu verspüren, nochmal in Bayerisch Öd literarisch vorbeischauen und sehen zu wollen, wie sich alles entwickelt. Die relative Kürze ist unserer Meinung nach dabei sogar durchaus etwas Positives - ähnlich wie in Susanne Hanikas Campingplatz-Krimis aus dem gleichen Verlag wird dadurch sichergestellt, dass man des eher fröhlichen Krimistils auf Dauer nicht überdrüssig wird. Von daher: Ein gelungener Bayernkrimi.
– geschrieben am 14. November 2022 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies