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Der Club der Opfer
Verfasser: Jeffery Deaver (40)
Verlag: Amazon Original Stories (2)
VÖ: 9. November 2022
Genre: Kurzgeschichte (5532) und Thriller (8114)
Themen: Bilder (68), Demütigungen (15), Ermittlungen (1793), Internet (603), Professor (464), Schweigen (292), Universität (320), Verdacht (931)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Seit einigen Jahren bringt der größte digitale Gemischtwarenladen der Welt unter dem Banner »Amazon Original Stories« kurze Geschichten aus der Feder von Jeffery Deaver heraus. Der hat in seinen dreieinhalb Jahrzehnten als Autor so viele lesenswerte Bücher abgeliefert, dass man eigentlich nichts falsch machen kann ... dachten wir zumindest, und so haben wir bei »Der Club der Opfer« zugegriffen, der deutschen Ausgabe des dritten Bandes der Reihe. Hierzulande ist die Novelle am 9. November von Amazon veröffentlicht worden. Sie ist nur als E-Book erhältlich und kostet 1,99 Euro. Kunden von »Kindle Unlimited« können sie als Teil ihrer Flatrate kostenfrei lesen. Eine anderthalb Stunden lange Hörbuch-Ausgabe wurde von Journalist und Sprecher Olaf Pessler eingelesen.

Ein Ermittler namens Jon Avery muss vorübergehend als Aushilfe einspringen und wird mit einem Fall konfrontiert, der sich im Dunstkreis der »Preston University« abgespielt hat. Hier wurde eine Professorin nach einer Party mit K.O.-Tropfen ins Reich der Träume geschickt. Anschließend wurde sie nicht körperlich misshandelt, sondern entblößt und fotografiert. Die Bilder landen im Internet und werden dort rasch weit verbreitet, so dass die Dame schwer gedemütigt wird. Avery versucht sich daraufhin umzuhören und herauszubekommen, wer für die Schandtat verantwortlich ist.

Dass auf das Cover dieser Novelle der Begriff des »Thrillers« gedruckt wurde, ist - gelinde gesagt - schon ein wenig gewagt, denn es handelt sich um einen kurzen Ermittlerkrimi, der keinerlei Spannungsmomente enthält und dies auch gar nicht erst versucht. Stattdessen bekommt man hier nichts anderes als eine Abfolge von Befragungen durch den schnüffelnden Protagonisten zu lesen. Was ja auch nicht unbedingt schlimm sein muss, im Gegenteil - wenn es am Ende auf etwas Gewitztes hinausläuft und es einen schlauen Lösungsweg gibt, dann ist das mehr als genügend. Das Dumme ist nur: Die Ermittlungen laufen vollkommen ins Leere und werden am Ende einfach abgebrochen, die eigentliche »Lösung« erfolgt im Hintergrund, ohne dass der Leser es mitbekommt, und obendrauf gib es noch die Botschaft »Selbstjustiz ist manchmal gar nicht so schlecht«. Puh ... natürlich kann man an solch eine kurze Novelle nicht den Anspruch stellen, ähnlich ausgeklügelt wie ein dicker Roman zu sein, aber das hier wirkte schon reichlich uninspiriert zusammengeschrieben. In der deutschsprachigen Wikipedia wird Deaver für seine »zahlreichen Überraschungen und Doppelbödigkeiten« gelobt und als »einer der besten Autoren psychologisch intelligenter Thriller« bezeichnet - offenbar ein Nutzerkommentar, der den ansonsten übereifrigen deutschen Wikipedia-Moderatoren durchs Raster gerutscht ist. Im »Club der Opfer« ist leider nichts davon zu spüren. Das Gute ist: Bei dem kleinen Preis macht man letztlich auch nicht viel verkehrt.
– geschrieben am 16. November 2022 (2/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies