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Die Schatten über uns
Verfasser: John Marrs (8)
Verlag: Edition M (269)
VÖ: 8. November 2022
Genre: Thriller (8112)
Seiten: 430 (Taschenbuch-Version), 425 (Kindle-Version)
Original: Keep It In The Family
Themen: Dachboden (33), Entdeckung (419), Geheimnisse (5610), Haus (316), Koffer (47)
Charts: Einstieg am 20. November 2022
Höchste Platzierung (1) am 6. Dezember 2022
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 3 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 7)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2022 nominieren
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Errechnet auf Basis von 118 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Schatten über uns« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
In dieser Woche ist John Marrs mit seinem Psychothriller »Die Schatten über uns« in der Top Ten der Bücher-Bestsellerliste der BILD neu eingestiegen. Die Liste basiert auf den Verkaufszahlen, die in der gerade jeweils abgelaufenen Woche bei Amazon zustandegekommen sind. Wir haben uns das Buch einmal etwas näher angesehen. Es wurde am 8. November in der »Edition M« veröffentlicht, Amazons hauseigenem Thriller-Verlag. Das 430 Seiten starke Buch kostet 9,99 Euro, bei der Digitalausgabe ist man bereits mit 2,49 Euro dabei. Abonennten von »Kindle Unlimited« müssen nichts zahlen. Ein 11:41 Stunden langes ungekürztes Hörbuch wurde von Antje Thiele eingelesen.

In Marrs' Buch begegnet man einem jungen Ehepaar namens Mia und Finn, das sich zum Kauf eines alten Hauses entschieden hat. Die Eltern des männlichen Parts hatten auch Interesse an dem Gebäude, haben dieses jedoch zugunsten der jungen Eheleute zurückgezogen. Stattdessen helfen sie ihnen nun dabei, das sanierungsbedürftige Gemäuer wieder in Schuss zu setzen. Als sie erstmals den Dachboden unter die Lupe nehmen und eine alte Wand aufbrechen, stoßen sie auf eine Reihe von Lederkoffern, deren Inhalt erschreckend ist und das Leben der Beteiligten in eine ganz neue Richtung lenkt ... insbesondere nachdem Mia beginnt, der ganzen Sache auf den Grund zu gehen.

Zunächst einmal eine Währungs-Merkwürdigkeit. Eine Stelle, an der im Originalbuch von 7.000 britischen Pfund die Rede ist, wurde mit »8.000 Euro« übersetzt. Nun mag das in Sachen Umrechnungsfaktor zwar stimmen, aber seit wann bezahlen englische Journalisten innerhalb Englands mit Euro? Analog dazu wurde »The winning question on The Chase« mit »Eine-Million-Euro-Frage« übersetzt, was auch nicht so recht zu einer englischen Ich-Erzählerin passt. Da war die Übersetzerin also ein wenig übereifrig.

Das Buch ist anfangs ein wenig irritierend, da es mit einer Handvoll Ich-Perspektiven arbeitet, die sich kontinuierlich abwechseln, so dass man sich permanent in andere Köpfe hineindenken muss. Hinzu kommen noch einige Reportagen. Hat man sich erst einmal an die Personenkonstellation gewöhnt, liest sich das Buch dann aber problemlos. Marrs versucht sein Thrillergefühl dabei weniger durch eine allzu spannende Handlung zu erzeugen, sondern durch ein permanent unangenehmes Gefühl, das bei der Leserschaft erzeugt wird. Die eigentlichen Gewaltmomente werden so gut wie gar nicht konkret beschrieben, sie sind allesamt schon geschehen. Stattdessen wird man mit den Ergebnissen der Taten und den zum Teil vollkommen verquer funktionierenden Gedankenkonstrukten der handelnden Akteure auf Trab gehalten. Und die ticken wirklich ganz und gar nicht so, wie es ein »normaler« Mensch tun würde. Insgesamt sind wir uns etwas unschlüssig, wie wir das Buch einordnen sollen. Auf der einen Seite wurde ein leichter Weg gewählt, die Leser zu berühren - nämlich durch die Auswahl von Kindern als Opfer -, und das hinterlässt natürlich eine nachhaltige Wirkung. Auf der anderen Seite sind die Motive und Vorgehensweisen der Handlungsträger derart abstrakt, dass man ums regelmäßige Stirnrunzeln nicht umhin kommt. Dadurch schwankt man immer wieder, ob man das Ganze nun eigentlich gelungen oder weniger gelungen finden soll. Am Ende schlägt man das Buch vor allem mit einem Gedanken zu: Das war alles ganz schön bizarr.
– geschrieben am 20. November 2022 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies