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Mike Müller 2 - Sein letzer Witz
Verfasser: Arne Dessaul (7)
Verlag: Maximum (28)
VÖ: 7. November 2022
Genre: Kriminalroman (10676)
Seiten: 350 (Gebundene Version), 293 (Kindle-Version)
Themen: Bochum (26), Comedian (7), Detektive (1405), Füße (10), Hotel (1058), Mord (8126), Ruhrgebiet (188)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2022 nominieren
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Dezember 2022 um 16:16 Uhr (Schulnote 1):
» Packender Kriminalroman mit reichlich Lokalkolorit aus Bochum

Mit diesem Kriminalroman legt der Autor Arne Dessaul den zweiten Band seiner Reihe um den Bochumer Privatdetektiv Mike Müller vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

Wer den Autoren bereits von seiner Reihe um Helmut Jordan kennt, wird hier zudem wieder auf einige bekannte Figuren aus diesen Büchern stoßen. Helmut Jordan ist nach seinem Ausscheiden bei der Polizei mit seiner Freundin Jutta Langner von Wolfenbüttel nach Bochum übergesiedelt, wo diese nun ein Restaurant in unmittelbarer Nähe des Bochumer Schauspielhauses betreibt. Und Jordans ehemalige Mitarbeiterin Lisa Bertram hat sich der Liebe wegen nach Bochum versetzen lassen und ermittelt nun im KK 11 der dortigen Kriminalpolizei. Im Gegensatz zum ersten Band spielen die „alten Figuren“ diesmal allerdings eher Nebenrollen, die aber durchaus tragend ausfallen. Ansonsten ist die Geschichte doch wesentlich stärker auf den Ich-Erzähler Mike Müller zugeschnitten.

Man benötigt hier auch keine Vorkenntnisse aus dem ersten Band, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als der Comedian und TV-Entertainer Tom Werner, der schon als neuer Jan Böhmermann gefeiert wird, in einem Bochumer Hotel ermordet wird und der Leiche beide Füße abgetrennt werden, ist für die Polizei der Fall schnell klar. Ihr Hauptverdächtiger ist Lothar Schröder, ein Konkurrent des Toten, dem dieser ziemlich übel mitgespielt hat. Und so schaltete Schröders Anwältin ihren alten Bekannten Mike Müller ein, der bei seinen Ermittlungen auch schnell auf einige Ungereimtheiten stößt.

Mit einem packenden Schreibstil, reichlich Bochumer Lokalkolorit und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte voran und liefert am Ende eine ziemlich überraschende, aber doch absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Neben den Kapiteln aus der Perspektive von Mike Müller, der mit seinem lakonischen Erzählstil auch eine ordentliche Portion Humor mit ins Spiel bringt, werden immer wieder Kapitel aus der Perspektive des vorbestraften Schreinermeisters Lutz Wegmann, dessen Verbindung zum Mordfall sich erst nach und nach ergibt und der Geschichte eine fast schon tragische Note verleiht, eingestreut. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Akteure lockern das Geschehen zudem immer wieder ein wenig auf, die Krimihandlung steht hier aber dennoch immer im Mittelpunkt der Geschichte.

Als besonderes Bonbon hat der Autor jedem Kapitel einen Songtitel zugeordnet, der in dem jeweiligen Abschnitt dann auch eine Rolle spielt. So entsteht ganz nebenbei eine abwechslungsreiche Playlist, die man durchaus auch beim Lesen abspielen kann. Die Zuordnung zu den jeweiligen Interpreten findet sich dann in einem Glossar am Ende des Buches.

Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.«
  5      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 21. November 2022 um 18:25 Uhr (Schulnote 3):
» Mit Musik im Kopf geht alles besser

Tom Werner ist ein erfolgreicher Satiriker, der gern seine Witze auf Kosten anderer macht. Doch eines Morgens wird er tot in seiner Hotelsuite aufgefunden. Es handelt sich um Mord, da kommen gar nicht erst Zweifel auf, denn dem Toten wurden beide Füße abgetrennt. Wer verspürte so einen Hass auf den TV-Entertainer? Lothar Schröder ist ein erbitterter Konkurrent von Tom und die Polizei ist sich sicher, mit ihm den Mörder schon gefunden zu haben, aber ist Lothar wirklich schuldig? Die Anwältin von Schröder will es genauer wissen und wendet sich an Mike Müller. Der Privatdetektiv soll den Fall aufklären.

Mike Müller begibt sich in seinem zweiten Fall in Bochum auf Spurensuche in die Welt der Medien. Gemeinsam mit Mike begibt man sich als Leser durch Bochum. Diesen Auftrag zu erfühlen, verlangt Mike einiges ab. Die Welt von Tom Werner und Lothar Schröder ist nicht immer einfach zu durchschauen. Die Spuren, die letztendlich zum Täter führen, sind gut versteckt und nicht zu offensichtlich. Ich mag es, wenn ich bei einem Krimi nicht sofort auf die Lösung komme, so wie im vorliegenden Fall. Die eingebauten Wendungen sorgen dafür, dass die Geschichte spannend bleibt beziehungsweise sich Spannung bis zum Schluss aufbaut.

Allerdings geht der Autor auch sehr intensiv auf das Privatleben des Detektivs ein, fast schon ein wenig zu viel. Seine Gedanken zu seinem eigenen Leben nehmen doch sehr viel Raum ein und fehlen dann bei den eigentlichen Ermittlungsarbeiten, obwohl ich diese Szenen trotzdem gern lese. Ich mag den etwas eigenwilligen Humor, mit dem diese Geschichte erzählt wird und der so charakteristisch für Mike steht. Gut finde ich auch die Idee, die einzelnen Kapitel mit Titeln der Musikszene zu betiteln. Ich hatte so manches Mal beim Lesen Musik im Kopf, um nicht zu sagen: „Thank you for the music“.

Fazit:

„Sein letzter Witz“ ist ein gelungener Bochum-Krimi, der mit einer guten Portion Humor daher kommt und gleichzeitig einen kniffeligen Mordfall aufklärt. Ich mochte auch diesen zweiten Band mit Privatdetektiv Mike Müller und hoffe nun auf weitere Erlebnisse dieses Ermittlers und seiner Freunde.«
  15      1        – geschrieben von nirak
 
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