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Feldpost
Verfasser: Mechtild Borrmann (11)
Verlag: Droemer (615)
VÖ: 2. November 2022
Genre: Gegenwartsliteratur (3943)
Seiten: 304 (Gebundene Version), 305 (Kindle-Version)
Themen: Anwälte (998), Briefe (758), Kassel (14), Schuld (870), Verrat (1391), Verschwinden (2693), Villas (245), Zweiter Weltkrieg (678)
Erfolge: 1 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 18)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Schicksal zweier deutscher Familien zur Zeit des Nationalsozialismus.
Lesermeinungen (13)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Februar 2023 um 8:40 Uhr (Schulnote 1):
» Schicksalhafte Freundschaften

Inhalt:
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Kassel kurz vor Weihnachten im Jahr 2000: Die junge Anwältin Cara sitzt in einem Café und erledigt Weihnachtspost, als sich plötzlich eine fremde Frau zu ihr setzt, ihr ein Bündel alter Liebesbriefe und dem Verkaufsvertrag einer alten Villa überreicht mit der Bitte, dies an eine Adele zu übergeben bzw. diese zuerst dafür ausfindig zu machen. Dann ist sie verschwunden, ohne ihren Namen oder eine Adresse zu hinterlassen. Cara ist ratlos, doch angetrieben durch ihre Neugier, beginnt sie Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf eine unglaubliche Geschichte über zwei Familien in Kassel, die befreundet waren. Durch die Machtergreifung der Nazis ändert sich jedoch alles und durch Verrat, unbeabsichtigt aufgeladene Schuld und Habgier bekommt die Freundschaft Risse und endet schließlich in einer Tragödie verdeckt durch eine Menge Lügen.

Mein Eindruck:
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"Manchmal lädt man Schuld auf sich, obwohl man nur das Beste will." (S. 257)

Die Geschichte ist abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt: Auf der einen Seite in der Zeit 2000/2001, in der Cara und ihre Nachforschungen beschrieben werden und dann in der Zeit um den zweiten Weltkrieg angefangen von 1935 bis zum Jahr 1945. Erzählt wird nicht nur aus Caras Sicht, sondern auch aus den unterschiedlichen Perspektiven einzelner Familienmitglieder.
Die abwechselnd erzählten Zeitstränge ergänzen sich bzw. bauen aufeinander auf und der Leser erfährt so Stück für Stück das wahre Ausmaß der Tragödie hinter Adeles Verschwinden. Auch die Liebesgeschichte entwickelte sich anders als von mir erwartet. Der Schreibstil war sehr atmosphärisch, ich konnte mich gut in die einzelnen Zeitebenen und handelnden Personen einfühlen. Die Handlung hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es gab immer wieder überraschende Wendungen bis zum Schluss.

Auch wenn dies ein Roman ist, so ist die Auflösung schlüssig und die Ereignisse könnten sich so zugetragen haben. Es fühlte sich authentisch an und ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und gehofft, dass doch noch alles gut werden würde am Ende.

Fazit:
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Ein fesselnd und authentisch geschriebener Historienroman über Freundschaft, Liebe und Verrat zu Zeiten des zweiten Weltkriegs

5 von 5 Sterne«
  11      0        – geschrieben von wonderland09
Kommentar vom 24. Dezember 2022 um 8:47 Uhr:
» Die Anwältin Cara erhält auf unerwarteten Weg eine Tasche mit Feldpostbriefen. Sie kennt nicht die Person, die ihr die Tasche stehen gelassen hat und geht auf Recherche. Sie trifft auf den eigentlichen Empfänger der Briefe, der ihr die bewegende Geschichte erzählt (auch nur in kleinen Happen). Hauptpersonen sind Adele und Albert, Geschwister, sowie der Kinderfreund Richard.

Das Buch ist in diesen zwei Zeitebenen geschrieben: Gegenwart und Vergangenheit. Der Wechsel ist sehr gut nachvollziehbar, weshalb es dem Leser leicht fällt, sich umzustellen.

Die Geschichte ist einfach toll geschrieben. Ich mag Literatur aus der Kriegszeit gerne lesen, aber dieses Buch ist zudem auch noch mit einem sehr guten Spannungsbogen geschrieben, wie es mir bisher noch nicht vorgekommen ist. Zwar ist das Thema sicherlich kein Schönes, aber es wird direkt mit allen Konsequenzen beschreiben.

Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ein Leseempfehlung für alle.«
  7      0        – geschrieben von titana99
Kommentar vom 17. Dezember 2022 um 23:49 Uhr (Schulnote 1):
» Liebe und Verrat

Diese aufregende Geschichte entführt ihre Leser von der Gegenwart (2000) in die Vergangenheit (1935).

Eine Tasche mit alten Feldpostbriefen, gerät in die Hände der jungen Anwältin Cara. Was hat es damit auf sich? Sie macht sich auf die Suche und findet bald den wahren Empfänger heraus. So erfährt sie vom Schicksal der deutschen Familie Kuhn, die während des zweiten Weltkriegs Schreckliches erlebt hat. Zeitgeschichte und Fiktion werden hier gekonnt miteinander verwoben.

Die Autorin versteht es, diese Zeit lebendig werden zu lassen. Sehr authentisch schildert sie das Leben der Familie. Man spürt die Angst und die Ohnmacht, gegen das Naziregime. Liebe und Leid liegen nah beieinander. Freunde werden zu Feinden.

Cara ist eher eine Randfigur, die keine große Rolle spielt. Ganz anders die Familienmitglieder der Kühns, besonders Adele und Albert, die mich sehr berührt haben. Im Gegensatz dazu steht die linientreue Familie Martens. Sie sind das perfekte Beispiel für überzeugte Deutsche des Regimes.

Ich habe schon viele Romane über diese Zeit gelesen und bin immer gespannt auf neue. Dieses Buch hat mich mitgerissen, aber auch sehr bewegt. Zu lesen, welches Unrecht den Personen widerfährt macht wütend und traurig.«
  10      0        – geschrieben von Kleenkram
Kommentar vom 14. Dezember 2022 um 11:16 Uhr:
» Geschichte erleben

Das Buch „Feldpost“ von Mechtild Borrmann nimmt uns mit in die Zeit vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. So kann der Leser Geschichte fast hautnah miterleben.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Anwältin Cara von einer fremden Frau nach einer Adele Kuhn gefragt wird und von ihr einen Koffer überlassen bekommt. Also eigentlich lässt die Frau ihn einfach am Tisch von Cara stehen. Cara möchte den Koffer samt Inhalt gerne der Frau zurückgeben und öffnet ihn. Darin enthalten sind Briefe aus dem zweiten Weltkrieg und noch einige andere Unterlagen.
Bald schon hat Cara den Absender der Briefe, einen gewissen Richard, ausfindig gemacht. Sie hält ihn für den Liebhaber von Adele, an den die Feldpost gerichtet ist. Durch die Kontaktaufnahme der Anwältin fühlt sich Richard wieder in die Jahre ab 1935 zurück versetzt. Er erinnert sich an Adele und ihren Bruder Albert. Er war mehr als nur ein guter Freund für ihn… Da dies damals verboten war und als Verbrechen angesehen wurde, fungierte Adele als Übermittlerin. Daher waren die Briefe an sie adressiert.

Die Geschichte von Adele, Albert und Richard sowie deren Familien wird aus ihrer Sicht erzählt. So liest man mal was aus dem Jahr 1935-1945 und dann wieder aus den Jahren 2000/2001 von Cara und Richard.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn sie doch sehr traurig war. Vor allem das Schicksal der Familie Kuhn. Cara ist eigentlich nur die Figur, die alles ins Rollen bringt, spielt aber nicht wirklich eine Rolle. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass sich das Buch sehr schnell lesen lässt.«
  7      0        – geschrieben von ConnyS
Kommentar vom 10. Dezember 2022 um 18:49 Uhr (Schulnote 1):
» Packende Geschichte über die Familie Kuhn
Das Buchcover mit der „Feldpost“ in der Hand einer Dame, ist ein Hingucker. Man erkennt sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Der schlichte Buchtitel und vor allem der Klappentext macht auf die Leseprobe neugierig. Schon während den ersten Seiten hat mich der Schreibstil der Autorin Mechtild Borrmann gepackt und ich war von dem Buch bis zum Schluss gefesselt. Ich war von diesem Buch so begeistert, dass ich sogar die halbe Nacht durchgelesen habe, da ich unbedingt wissen wollte, wie das Schicksal der Familie Kuhn zu Ende ging.
Die Geschichte beginnt gleich packend zur Weihnachtszeit 2000, als Cara von einer älteren Frau angesprochen wird und die ihr eine Tasche mit Briefen übergibt. Caras Neugierde ist geweckt und sie möchte herausfinden, was aus Adele geworden ist.
Von mir gibt es eine absolute Kauf- und Leseempfehlung.«
  6      0        – geschrieben von jester
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