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Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt
Verfasser: Jonas Jonasson (6)
Verlag: Bertelsmann (526)
VÖ: 2. November 2022
Genre: Gegenwartsliteratur (3906)
Seiten: 448 (Gebundene Version), 468 (Kindle-Version)
Original: Profeten och Idioten
Themen: Apokalypse (286), Außenseiter (307), Ban Ki-moon (1), Barack Obama (12), Käse (11), Mafia (901), Reisen (2835), Road Trip (224), Schweden (574), Wohnmobil (29)
Charts: Einstieg am 11. November 2022
Höchste Platzierung (4) am 19. November 2022
Zuletzt dabei am 19. November 2022
Erfolge: 4 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 9)
4 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 3)
5 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 8)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2022 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leserkanonen-Einblick
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Zwei Jahre, nachdem Jonas Jonasson einen afrikanischen kenianischen Medizinmann durch Skandinavien wandeln ließ, ist der Autor mit einem neuen Werk in die Regale des deutschsprachigen Buchhandels zurückgekehrt. In gewohnter Manier kommt »Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt« mit einem überdimensionierten Titel daher, und wir haben uns das Buch ein wenig näher angesehen. Das Buch ist zu Beginn des Monats im C. Bertelsmann Verlag erschienen, hat einen Umfang von 448 Seiten und kann für 24 Euro gekauft werden. Die Digitalausgabe ist zum Preis von 17,99 Euro zu haben. Für das knapp zwölf Stunden lange ungekürzte Hörbuch war Shenja Lacher im Einsatz, der schon für Jonassons »Massai« zuständig war. Zum Glück - in der Vergangenheit hatte man es bei Jonassons Büchern bekanntlich auch schon mit Dieter Hallervorden und Jürgen von der Lippe probiert, und auch wenn die alternden Humorschaffenden in ihrem Metier erfolgreich sind, möchte man sich nun wahrlich nicht stundenlang von ihnen mit vorgelesenen Worten berieseln lassen. Shenja Lacher macht da als Hörbuchsprecher schon deutlich mehr her.

Jonasson führt seine Leser dieses Mal ins Jahr 2011, in dem ein Schwede mit kognitiver Insuffizienz, der aber exquisit kochen kann, eine Mathematikerin, die den Zeitpunkt des Weltuntergangs ausgerechnet hat, und eine alte Dame mit lila Haaren zusammenfinden. Sie brechen in einem Wohnmobil auf, um der Welt Gerechtigkeit widerfahren zu lasen. Dabei fahren sie von Land zu Land, geraten an Seitenspringer, Diplomaten und die wichtigsten Politiker der Welt, landen irgendwann auf einer Insel im Indischen Ozean und beeinflussen dabei munter das Weltgeschehen.

Die Bücher von Jonas Jonasson haben allesamt einen sehr eigenwilligen und einzigartigen Stil, was einen Vor- und einen Nachteil hat. Der große Vorteil ist, dass sie ein starkes Alleinstellungsmerkmal haben, da sie sich nicht mit den Werken anderer Autoren vergleichen lassen. Und es ist einfach bemerkenswert, auf welch friedliche und leichtgängige Weise eine Geschichte erzählt werden kann, deren Geschehnisse die ganze Welt beeinflussen. Auf der anderen Seite sind Jonassons Bücher auch ein wenig gegeneinander austauschbar, die Figuren ähneln sich in ihrer Laissez-faire-Attitüde stark, egal, ob es sich um rüstige reisende Rentner, mordende ehemalige Häftlinge oder um Barack Obama handelt. Die Folge ist: Jonassons Bücher machen Spaß, aber wenn man eines gelesen hat, sollte man besser erstmal eine Weile warten, ehe man mit dem nächsten weitermacht, damit man sich an dem Stil nicht »überliest«. Dass seine Werke zuletzt im Abstand von zwei Jahren erschienen sind, ist da ein ganz gutes und hilfreiches Zeitfenster. Mit »Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt« bekommt man ansonsten exakt das, das man von einem Buch erwarten würde, auf dessen Cover Jonassons Name steht. Vielleicht mit einem kleinen Abstrich: Dieses Mal gibt es fast keine historische Parallelhandlung, sieht man von einem kleinen Ausflug in die Sowjetzeit ab. Das hatte dem »Hundertjährigen« und Jonassons »Analphabetin« eine gute zusätzliche Würze gegeben. Mit fortschreitender Seitenzahl wird man hier dennoch wieder von der fröhlichen Absurdität weichgeklopft, und so kommt man auch aus diesem Werk als zufriedener Leser heraus.
– geschrieben am 6. November 2022 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies