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Das letzte Versprechen
Verfasser: Hera Lind (48)
Verlag: Knaur (1829)
VÖ: 2. November 2022
Genre: Historischer Roman (6325) und Tatsachenroman (123)
Seiten: 400 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Arbeitslager (9), Deutschland (883), Kinderheime (50), Nachkriegszeit (294), Sibirien (72), Zweiter Weltkrieg (667)
Erfolge: 2 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 3)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 11)
3 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 1)
4 × Österreich Taschenbuch Top 10 (Max: 1)
4 × Schweiz Taschenbuch Top 20 (Max: 1)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2022 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. November 2022 um 22:48 Uhr (Schulnote 4):
» Ihre so tiefberührende Lebensgeschichte erzählt Anni Eckardt der Autorin Hera Lind, die – wie diese selber sagt – sich lange nicht an diesen so aufwühlenden Stoff herangetraut hat. „Ein Ozean reicht nicht für meine Tränen…“ Nachdem ich das Buch zugeklappt habe, kann ich Annis Wort verstehen.

Weihnachten 1944 beginnt die Odyssee der fünfjährigen Anni, die bis dahin friedlich im Kreise ihrer Familie lebt. Die Donauschwaben wollen sie ausrotten, sie hatten im damaligen Jugoslawien ihrer Meinung nach nichts zu suchen. Annis Mutter wurde mit den anderen jungen Frauen und Mädchen zusammengetrieben, in einen Viehwagen verfrachtet, einer ungewissen Zukunft entgegen. „Lass Anni nie aus den Augen“ schreit sie ihrer Schwiegermutter noch zu. Kurze Zeit später ereilt den Kindern dasselbe Schicksal, Annis heiß geliebte Oma kann sich gerade noch in den fahrenden Wagon zu ihrer Enkelin hinaufziehen.

Bis ins hohe Alter erfahre ich von einer starken Frau, die immer für andere da ist, sich immer hintanstellt. Das Leben spielt ihr übel mit, sie lässt sich nie unterkriegen, sie hat ihre Oma und auch ihren Opa väterlicherseits an ihrer Seite. Auf sie kann sie bauen, sie lassen sie nie im Stich. Auch aus Amalies Blickwinkel – Annis Mutter – wird die schier unmenschliche Geschichte erzählt. Wie kann ein Mensch so viel aushalten? Sie wird nach Sibirien verschleppt, viele Frauen überleben das Arbeitslager nicht. Diejenigen, die doch aus diesem Martyrium herauskommen, sind zeitlebens gebrochen.

Hera Linds Roman nach einer wahren Geschichte ist sehr ergreifend. Was kann ein Mensch aushalten? Von den Donauschwaben habe ich zwar gehört und doch waren sie mir in dieser Gänze nicht bekannt. Geschichtsunterricht gibt es zwischendurch in Form von Gesprächen von Oma und Opa, die Anni viel Informatives erzählen. Diese längeren Passagen wirken jedoch zu aufgesetzt. Ein kleines Mädchen ist mit dieser Art Aufklärung überfordert, sie begreift dies schlichtweg nicht. Dieses Stilmittel dient wohl dazu, den Lesern kompaktes Wissen zu vermitteln, was schon interessant ist, diese Gesprächsform hat für mich jedoch so gar nicht gepasst.

Der geschichtliche Hintergrund, die schmerzhafte Lebensgeschichte, vermengt mit Fiktivem ist sehr ergreifend. „Das letzte Versprechen“ hat mich sehr berührt, sie hat mich so manches Mal innehalten lassen und erschüttert, zum Schluss auch versöhnt. Uns so lege ich meinen ersten Roman von Hera Lind zur Seite. Das Titelbild sehe ich danach mit ganz anderen Augen, es kann nicht annähernd die Tragik dessen wiedergeben, was ich soeben gelesen habe.«
  14      1        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 14. November 2022 um 21:12 Uhr:
» In letzter Zeit lese ich Mal wieder vermehrt Leseproben, bevor ich ein Buch kaufe. Gerade auch, wenn ich die Autorin / den Autor noch nicht kenne. So war es dann auch bei diesem Buch. Durch Vorablesen könnte ich einen kurzen Blick ins Buch werfen.
Ich fand die Geschichte so emotional & teilweise so erdrückend. Ein bisschen was aus dem 2. Weltkrieg weiß ich von meiner Oma, aber auch aus Büchern. Die Bücher rund um den 2. Weltkrieg ziehen mich meistens schon magisch an. Es ist immer noch so unfassbar & unverständlich wie man anderen gegenüber so einen Hass haben kann. Mit dem Hintergrund, dass diese Geschichte eine wahre Begebenheit hat, lässt mich schon ein wenig sprachlos zurück. Im Buch geht es um Anni, ihre Mutter Amelie & Anni's Oma. Sie werden misshandelt, vertrieben & noch mehr. Man bekommt mit, wie Anni größer wird, wie sie im Kinderheim ums Überleben & gegen den Hunger kämpft. Immer an Ihrer Seite ist ihre Großmutter. Ihre Mutter Amalie wird nach Sibirien verschleppt & muss dort arbeiten. Alle erleben viele Grausamkeiten & doch geben Sie nie auf. Ihr Vater ist dazu noch im Krieg gefallen. Erst 1950 sollten sich alle wiedersehen. Nach den Schicksalsschlägen achtet niemand auf die Gefühle eines Kindes. Auch wenn Anni langsam zu einer Erwachsenen wird, lassen die Schicksalsschläge nicht nach. Ein hartes Leben & doch gibt Anni nie auf.

Man kann bei diesem Buch deutlich sehen, was für Grausamkeiten den Menschen früher angetan wurden. & das nicht nur die Deutschen Fehler gemacht haben. Auch wenn einem das immer erzählt wird. Die Protagonisten um Anni, Amelie & ihre Oma haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, emotional & es ist anschaulich beschrieben.«
  12      0        – geschrieben von Zimtstern's Bücherregenbogen
Kommentar vom 10. November 2022 um 19:19 Uhr (Schulnote 1):
» Erschütternde Lebensgeschichte der Banatschwäbin Anna
Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt die Verabschiedungsszene von Anna, die im Vordergrund von ihrer Großmutter liebevoll im Arm genommen wird während im Hintergrund Amalie, Annas Mutter, von den Soldaten zum Kohlebergwerk nach Sibirien deportiert wird. Abwechselnd wird das brutale Schicksal von Amalie seit der Zwangsdeportation durch die Russen (sowie im Rückblick ihre eigene Kindheit) und das ebenfalls unmenschliche Leben von Anna, deren Großmutter nicht von der Seite weicht und ihr somit einen menschlichen Halt gibt, jeweils in der Ich-Form erzählt. Mit dieser Erzähltechnik schafft es Hera Lind sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Anna, Amalie und Großeltern weitergeht. Ich finde es eine tolle Idee, einen Auszug aus dem Goldenen Tagebuch von Anni Eckhard im Klappentext innen hinten zu veröffentlichen.
Fazit:
Mir hat der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Hera Lind, die sich dieser Geschichte angenommen hat, sehr gefallen und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen, auch wenn es inhaltlich „schwer zu verdauen“ war.
Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.«
  7      0        – geschrieben von rolfi
Kommentar vom 3. November 2022 um 9:40 Uhr (Schulnote 1):
» Einst siedelten sich die Donauschwaben im Banat an. Unter größten Mühen kultivierten sie das Land. Es wurde ihre Heimat, an der sie hingen. Mit den anderen Nationen lebten sie friedlich zusammen. Doch Weihnachten 1944 ändert sich alles. Bewaffnete Partisanen verschleppen die jungen Frauen. Amalie muss ihre fünfjährige Tochter Anni zurücklassen bei ihren Schwiegereltern. Während Amalie nach Sibirien kommt, wo es eisig kalt ist, und in einem Bergwerk Kohlen abbauen muss, erlebt Anni eine andere Hölle, die aber nicht weniger schlimm ist. Ihre Großmutter hat Amalie versprochen, Anni nicht alleine zu lassen und dieses Versprechen hält sie auch unter den fürchterlichsten Bedingungen. Jahre später gibt es ein Wiedersehen zwischen Amalie und Anni. Doch beide sind schwer traumatisiert und finden nicht zueinander. Als sich Anni in den Bauernsohn Hans verliebt, glaubt sie ihr Glück gefunden zu haben, doch das Schicksal fordert sie immer wieder heraus.
Hera Lind erzählt in diesem Roman die Lebensgeschichte von Anni Eckardt. Es ist eine erschütternde Geschichte. Die Grausamkeiten, welche Amalie, Anni und ihre Großeltern ertragen müssen sind unfassbar. Ich weiß aber nicht, was mich mehr erschüttert hat, das Verhalten der Feinde oder die Gefühlskälte der Familie. Anni hat eine Kindheit erlebt, die niemand so ertragen möchte. Eigentlich brauchte sie jemanden, der ihre diese Last leichter macht, doch niemand hat Verständnis, wenn sie weinerlich ist, denn jeder trägt sein eigenes Päckchen. Das Erlebte macht Anni stark, auch wenn sie oft glaubt, zerbrechen zu müssen. Sie hat sogar die Kraft, sich um andere zu kümmern.
Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und wechselt auch immer wieder zwischen den Zeiten. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht und einen lange nicht mehr loslässt. Ich kann das Buch nur empfehlen.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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