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Frostklirrend schockverliebt
Verfasser: Lisa Torberg (31)
Verlag: Eigenverlag (25310)
VÖ: 1. November 2022
Genre: Jugendliteratur (8758) und Romantische Literatur (29677)
Seiten: 276 (Taschenbuch-Version), 307 (Kindle-Version)
Themen: Geschäftsleute (945), Machos (68), New York City (1973), NYPD (38), Polizei (910), Verlobung (187), Winter (659)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2022 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ Little Italy, New York, bei Schnee und klirrender Kälte. Macho trifft auf Polizistin, die Luft beginnt zu flirren – und die Katastrophe ist serviert. ♥

Obwohl es nur wenige Sekunden dauert, hat das zufällige Aufeinandertreffen von Camilla Deluca, Sergeant des NYPD, und Martino Falcone, erfolgsverwöhnter Unternehmer, für beide gravierende Folgen. Sie können einander nicht vergessen. Jedoch wissen sie nicht einmal den Namen des anderen – bis sich Camillas beste Freundin während eines Aufenthalts in Europa verliebt und ihr ein Foto schickt. Der Mann darauf ist der, von dem Camilla jede Nacht träumt … Schockiert nimmt die Polizistin einen Undercover-Job an und verlässt New York. Als sie Monate später zurückkehrt, läuft ihr ausgerechnet der Verlobte ihrer Freundin über den Weg …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Der Captain imitiert meine Körperhaltung, indem er den Behälter mit den Büroklammern und den Tischkalender zur Seite schiebt und sein Gesicht über dem Schreibtisch meinem nähert.
     »Camilla.« Er räuspert sich, beginnt erneut. »Cammie. Wenn ich dich nicht so gut und lange kennen würde, würde ich jetzt denken, dass du vor irgendetwas Angst hast. Aber das kann nicht sein, richtig?«
     Ich zucke mit den Schultern, rutsche auf der Sitzfläche zurück und drücke meinen Rücken in die Lehne. Wenn er onkelhaft wird, fühle ich mich wie mein zehnjähriges Ich – und das mag ich gar nicht. Hier im 5th Precinct ist er ausschließlich mein Kommandant.
     »Ich meine es immer nur gut mit dir, das weißt du doch, oder?«
     Meine Kehle wird eng. Ich wusste es. Wenn er einen auf Onkel macht, wabern meine Gefühle an die Oberfläche wie Treibholz, das sich in einem Fischernetz am Boden des Meers zwischen Korallen verfangen hat, das plötzlich reißt. Was gerade jetzt einfach nur beschissen ist. Meine beste Freundin, die immer schon eine Konstante in meinem Leben ist, weil wir einfach alles miteinander teilen – inklusive Singlestatus –, hat sich verliebt. Und das nicht hier, sondern drüben in Europa. In Rom, Italien. Wäre es wenigstens Rome in Giorgia, aber nein, sie musste sich einen echten Italiener aussuchen, anstatt sich mit einem hier in New York lebenden zufriedenzugeben. Es musste ja nicht einer aus Little Italy sein, nicht alle Nachkommen von Italienern leben in dem kleinen Stadtteil – im Gegenteil.
     Ich seufze auf und nicke gottergeben Frank-Anthony zu. »Natürlich weiß ich das.«
     »Dann weißt du auch, dass ich dich nicht einfach so aus dem Blauen heraus gefragt habe, ob du damit einverstanden bist, ab sofort ein halbes Jahr lang den Kollegen vom CPD mit dem Aufbau einer Neighbourhood Coordination zu helfen, die unserer Abteilung ähnlich ist. Die liegen dort in dieser Hinsicht Jahrzehnte hinter uns, und der Commissioner und ich sind uns einig, dass niemand besser für diesen Job geeignet ist als du.«
     »Der Chief«, wiederhole ich dumpf die beiden Worte, die hängen geblieben sind. Der Police Commissioner des New York City Police Department ist eine Frau – und mein Vorbild. Keechant Sewell leitet heute die größte Polizeibehörde der Vereinigten Staaten, obwohl sie Afroamerikanerin ist und in Sozialbauten in Queens aufwuchs.
     Mein Kommandant, der dem südöstlichsten Distrikt von Manhattan vorsteht, nickt. »Allerdings. Sie hat deinen Namen genannt.«
     »Das kann nicht sein.«
     »Warum nicht? Das 5th Precinct ist weit über Manhattan und New York City hinaus bekannt. Wir sind die Staatspolizei von Chinatown, Little Italy und der Bowery. Auf unserem Gebiet leben Nachkommen von Chinesen, Italienern und Vietnamesen friedlich mit Menschen jeder Hautfarbe, Rasse und Religion nebeneinander.«
     »Friedlich?« Ich ziehe eine Augenbraue hoch.
     »Definitiv friedlicher, seitdem wir Nachbarschaftskoordinierung als NYPD betreiben und menschennah umsetzen. Mit großem Einsatz von Kenny Fung in Chinatown und dir vornehmlich in Little Italy. Camilla Deluca ist eine unglaublich fähige junge Frau, hat der Chief gemeint, als sie mich gestern am Abend anrief und deinen Namen nannte.«
     Mein Magen zieht sich wieder unangenehm zusammen, wie schon am Morgen vor dem Aufstehen. Ich mag es nicht, wenn man mich unter Druck setzt. Ja, dieses Chicago-Projekt ist eine große Chance, und mein Vater würde jeden meiner Zweifel ausräumen und mich drängen, das Angebot anzunehmen, wenn ich ihm davon erzählen würde. O mein Gott!
     »Sag nicht, dass du meinem Dad davon erzählt hast!«
     Frank-Anthony hebt beschwichtigend beide Arme, seine Handflächen zeigen zu mir. »Abgesehen davon, dass ich es selbst erst gestern Abend vom Chief erfahren habe, würde ich niemals Dienstliches mit einer Zivilperson besprechen, selbst dann nicht, wenn es sich dabei um meinen Vorgänger und einen Freund handelt.«
     Wenigstens etwas. »Ich muss in Ruhe darüber nachdenken.«
     »Warum?«
     Stirnrunzelnd schaue ich in seine hellblauen Augen. Im Winter, wenn draußen Schnee liegt, haben sie die Farbe von Eis. Jetzt, wenige Tage vor dem offiziellen Sommerbeginn und bei fast dreißig Grad im Schatten und kochendem Asphalt, strahlen sie wie der azurblaue Himmel, von dem wir hier, zwischen den hohen Häusern und verkehrsreichen Straßen des Big Apple, eher die Version mit dem Grauschleier bekommen. Der Smog hängt wie eine Käseglocke über der Stadt. Daran ändern auch der Hudson und der East River nichts, die Manhattan östlich und westlich begrenzen. Von hier kann man weder den einen noch den anderen Fluss sehen, ganz zu schweigen vom Atlantik. Dabei müsste man nur über eine der Brücken hinüber nach Long Island und die Küste fahren, um den Ozean zu sehen. Aber wer tut das schon, wenn er einen Job wie meinen hat?
     Die Menschen, die meine Kollegen und ich scherzhaft als unsere Kunden bezeichnen, halten sich nicht an Bürozeiten, um mit ihren Nachbarn oder mit ihren Konkurrenten zu streiten. Ich wiederum lebe für meinen Job. Zwar versuche ich, zumindest manchmal am Morgen hierherzukommen und etwa acht Stunden später heimzugehen. Doch zehn oder mehr Stunden im Gebäude und auf den Straßen des 5th Precinct, oftmals auch spätabends oder bis in die frühen Morgenstunden, sind keine Seltenheit. Doch egal, wann ich in den Freizeitmodus umschalte, mein Dienst endet nie, nur weil ich im Fitnesscenter bin oder in ein enges Kleid und High Heels schlüpfe und – rigoros außerhalb des Reviers des 5th Precinct – einen Club besuche. Wo ich meinen Blick über Männer schweifen lasse, die keinen Hehl daraus machen, dass sie mich begleiten würden, wenn ich nur den Finger in ihre Richtung krümme. Was ich hin und wieder tue. Tat. Bis vor etwa eineinhalb Jahren. Seither ... Dieser Mann vor dem Ristorante Napoli an einem frostigen Wintertag hat die alte Cammie in eine neue verwandelt, die nachts von einem namenlosen Unerreichbaren träumt, anstatt sich mit einem greifbaren und realen Mann ein paar nette Stunden zu gönnen.
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