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Frostklirrend schockverliebt
Verfasser: Lisa Torberg (31)
Verlag: Eigenverlag (25410)
VÖ: 1. November 2022
Genre: Jugendliteratur (8772) und Romantische Literatur (29797)
Seiten: 276 (Taschenbuch-Version), 307 (Kindle-Version)
Themen: Geschäftsleute (951), Machos (68), New York City (1980), NYPD (38), Polizei (911), Verlobung (187), Winter (664)
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ Little Italy, New York, bei Schnee und klirrender Kälte. Macho trifft auf Polizistin, die Luft beginnt zu flirren – und die Katastrophe ist serviert. ♥

Obwohl es nur wenige Sekunden dauert, hat das zufällige Aufeinandertreffen von Camilla Deluca, Sergeant des NYPD, und Martino Falcone, erfolgsverwöhnter Unternehmer, für beide gravierende Folgen. Sie können einander nicht vergessen. Jedoch wissen sie nicht einmal den Namen des anderen – bis sich Camillas beste Freundin während eines Aufenthalts in Europa verliebt und ihr ein Foto schickt. Der Mann darauf ist der, von dem Camilla jede Nacht träumt … Schockiert nimmt die Polizistin einen Undercover-Job an und verlässt New York. Als sie Monate später zurückkehrt, läuft ihr ausgerechnet der Verlobte ihrer Freundin über den Weg …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Eine Windböe wirbelt pfeifend und eiskalt über mich hinweg, weht meinen Pferdeschwanz vor mein Gesicht. Ich hebe die Hand, umfasse die herumfliegenden Strähnen – und erstarre.
     Der Mann ist groß und breitschultrig. Seine Haare sind von diesem dunklen Braun, das an dunkle Schokolade erinnert. Zimt und Nugat. Heiße Schokolade. Mit Haselnussstreusel obendrauf. Haselnüsse. Die haben dieselbe Farbe wie diese Augen, die sanft und versengend im selben Augenblick ihren Blick mit meinem kreuzen. Ein Schauer rinnt kribbelnd von meinem Nacken über meine Wirbelsäule abwärts. Kalt und heiß zugleich. Bevor der Wind, der von allen Seiten zugleich zu kommen scheint, eine noch stärkere Böe über die Kreuzung weht und sich der Himmel öffnet und eisige Schneekristalle wie Projektile auf mich einprasseln. Reflexartig ziehe ich den Schirm meiner Mütze ein wenig nach unten, blinzele die Feuchtigkeit von meinen Wimpern, fokussiere den Blick. Der Mann ist weg.
     Murphy zieht am Ärmel meiner Jacke. »Komm, lass uns von hier verschwinden.«
     »Wo ist er hin?«
     »Wer denn?«, fragt mein Kollege verständnislos.
     »Der Mann.«
     Murphy schüttelt den Kopf. »Jetzt komm schon, bevor wir hier festfrieren.«
     »Aber ...« Ich schaue zu Signor Alibrandi. Seine Lippen sind bläulich. Erst jetzt fällt mir auf, dass er nur einen Pulli über dem Hemd trägt. Ich packe ihn an den Schultern und schiebe ihn vor mir her zum Eingang seines Restaurants.
     Des Restaurants, das eigentlich nicht mehr seines ist, erinnere ich mich Stunden später, als ich nach Dienstschluss endlich die Tür zu meiner Wohnung aufschließe, meine Jacke an die Garderobe hänge, aus den Boots schlüpfe und nach und nach auf dem Weg ins Badezimmer alle Kleidungsstücke fallen lasse. Ich greife nach der Flasche mit meinem Lieblingsschaumbad, lasse heißes Wasser bis zum Rand in die Wanne laufen und versinke darin. Die Erfrierungserscheinungen in meinen Fingern und Zehen werden von Verbrennungen abgelöst. Zumindest fühlt es sich so an – bevor ich Minuten später endlich sicher bin, dass mein Körper keine dauerhaften Schäden davontragen wird.
     Ganz im Gegensatz zu meinem Kopf. Darin hat sich nämlich ein Mann festgesetzt, von dem ich absolut nichts weiß bis auf die Tatsache, dass ich achtundzwanzig Jahre alt werden musste, um das zu spüren, wovon jedes Mädchen träumt. Dieses einzigartige, unbeschreibliche Gefühl, das ein anderer Mensch in dir auslöst, einfach nur, weil er deinen Weg für einen Augenblick kreuzt.


2. Camilla

Eineinhalb Jahre später


»Es ist eine einmalige Gelegenheit, Camilla.« Seitdem ich nur wenige Wochen nach meiner Promotion zum Sergeant mit erstem Januar des Vorjahres zum stellvertretenden Leiter der Neighbourhood Coordination unseres Distrikts ernannt wurde, nennt mich nicht nur Murphy Camilla, der Kommandant des 5th Precinct tut das ebenfalls. Und selbstredend interessiert es auch Captain Frank-Anthony Cabrera nicht die Bohne, dass ich meinen Taufnamen nicht besonders mag. Sobald mich jemand Camilla ruft, muss ich unweigerlich an eingeworfene Fensterscheiben, schlechte Schulnoten oder sonst irgendwelche kindlichen Verfehlungen denken, was mich sofort an meine erzürnten Eltern erinnert. Cammie hingegen ist den guten Zeiten vorbehalten – auch in der Familie.
     »Ich weiß nicht recht.« Mit einem Schulterzucken drücke ich meine Zweifel aus. Nicht in Bezug auf seine Feststellung, dass es sich um eine einmalige Chance handelt, denn das ist sie, aber ... »Warum fragst du nicht Kenny, ob er nach Chicago geht? Er hat dreißig Jahre mehr Erfahrung als ich.« Ich meine damit meinen unmittelbaren Vorgesetzten Kenny Fung.
     Seitdem der Captain auf einem der beiden Besucherstühle mir gegenüber Platz genommen hat, spielt er mit den Büroklammern in dem magnetischen Behälter, der jeden fasziniert, der in mein Büro kommt. Jetzt sieht er auf.
     »Kenny wird in ein paar Wochen wieder Großvater, aber selbst wenn dem nicht so wäre, weißt du doch, dass er sich niemals auch nur zwei Wochen von seiner Frau entfernen würde.«
     »Dann soll er sie mitnehmen.«
     Frank-Anthony lacht auf. »Sie hat Chinatown in ihrem ganzen Leben nur ein einziges Mal verlassen, Camilla!«
     Ich winke ab. Es gibt niemanden im Department, der die Geschichte der Taxifahrt des Ehepaares Fung quer durch New York zum Flughafen JFK, von wo sie in die Heimat ihrer Vorfahren geflogen sind, nicht kennt. Es grenzt an ein Wunder, dass Kenny dem Fahrer nicht bereits auf halbem Weg befahl, umzukehren und ihn und seine Frau nach Chinatown zurückzubringen.
     Aber die Befindlichkeiten von Mrs. Fung sind nicht mein Problem. Meines ist, dass ich blitzartig eine Entscheidung treffen soll, die mein Leben ab sofort für ein halbes Jahr komplett auf den Kopf stellen könnte.
     Wenn ich gewusst hätte, dass das mulmige Gefühl heute beim Aufwachen nicht auf die zwei Gläser Wein und die Peperoni-Pizza von gestern Abend zurückzuführen war, sondern eine Vorahnung, wäre ich im Bett geblieben. Nicht. Es wäre das erste Mal gewesen, dass ich meinem Dienst ohne triftigen Grund fernbliebe. Dazu zählen Hochzeiten, Begräbnisse und Taufen innerhalb der Deluca-Familie und die Grippe mit fast vierzig Fieber, die mich in meinem ersten Dienstjahr flachgelegt hatte. Sonst nichts.
     Ich schiebe die Uhr auf meinem Handgelenk zurecht, lege die Unterarme auf den Schreibtisch und beuge mich ein wenig vor.
     »Meinst du nicht, dass es sinnvoller wäre, wenn ich gerade jetzt hierbleibe? Wir haben Juni und Kenny geht Ende des Jahres in den Ruhestand.«
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