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Happy New Year
Verfasser: Malin Stehn (1)
Verlag: Fischer (2149) und Scherz (210)
VÖ: 1. November 2022
Genre: Thriller (8343)
Seiten: 464
Original: Ett Gott Nytt År
Themen: Familien (1650), Familiengeheimnisse (635), Partys (528), Silvester (136), Verschwinden (2736)
Charts: Einstieg am 2. Januar 2023
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Happy New Year« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (18)     Blogger (9)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Februar 2023 um 11:16 Uhr (Schulnote 5):
» Leider enttäuschend

Dichter Nebel liegt über der Stadt: Die 17-jährige Jennifer verschwindet von einer Party. Am anderen Ende des Orts stößt ihre Mutter Lollo mit ihren alten Freundinnen Nina und Malena auf das neue Jahr an. Sie haben nicht mehr viel gemeinsam, aber die Silvesterfeier der Familien hat Tradition. Als die Eltern nach einem Abend mit zu viel Alkohol und zu wenig Ehrlichkeit aufwachen, ist der Albtraum Realität. Pure Panik folgt. Dunkle Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Wie gut kennen wir unsere Freunde und unsere Liebsten? Und was ist wirklich in dieser Silvesternacht passiert?

„Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum“ von Malin Stehn hat mich durch den Klappentext neugierig gemacht. Ich habe mir einen spannenden Thriller versprochen aber wurde leider doch enttäuscht.
Zunächst ist es für mich kein Thriller und auch kein Krimi. Die Geschichte ist eher ein Familiendrama mit Thriller-Elementen.
Es geht hier um zwei Familien. Lollos Familie, die auf Geld und Luxus bauen und Ninas Familie, Lehrer und eher klassisches Familienbild. Beide Familien, Eltern und Töchter, sind seit Jahren befreundet aber haben sich im Laufe der Jahre entfernt und irgendwie weiß keiner mehr, warum man sich noch ab und zu mal trifft.
Dann verschwindet Lollos Tochter und ich muss leider sagen, dass gar nicht so viele dunkle oder unerwartete Geheimnisse herauskommen.
Die Kapitel wechseln zwischen Lollo, Nina und Ninas Mann. So erleben wir Lollos Verzweiflung und ihre Zweifel, die immer mehr zb an ihrem Mann aufkommen. Wir erleben Ninas hin und hergerissene Gedanken über Lollos Tochter und ihre Sorge über das komische Verhalten ihres Mannes. Und wir erfahren, dass Ninas Mann völlig merkwürdig auf das Verschwinden reagiert. Mehr kann ich nicht schreiben, ohne zu viel zu verraten.
Letztendlich wird schon ziemlich früh durch Andeutungen eine Spur gelegt, von der man nur hofft, dass sie falsch ist, denn sie ist einfach zu offensichtlich. Das hat mich irgendwie durchgehend genervt. Sie war so präsent, dass man als Leser gar nicht wirklich in eine andere Richtung überlegen konnte. Das Ende ist dann eher ernüchternd und nicht der überraschende Knall, auf den man wartet.
Die Dramen zwischen den Figuren und innerhalb ihrer Ehen sind auch eher langatmig, nervig und unnötig.
Die Grundidee der Geschichte ist gut aber leider ist die Umsetzung nicht so gut gelungen.
Einen Stern gibt es für die Idee und einen, weil ich dann doch bis zum Ende durchhalten wollte.«
  14      1        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 16. Februar 2023 um 15:01 Uhr (Schulnote 2):
» Alptraumhafte Lesestunden

Silvester feiert Nina mit ihrem Mann bei ihrer Freundin Lollo mit mehreren beteiligten Familien, das ist bereits mehrjährige Tradition. Nur die Töchter von Nina und Lollo, 17 Jahre alt, feiern den Übergang ins Neue Jahr im Haus von Nina und Fredrik. Doch am nächsten Morgen ist Jennifer verschwunden, sie hat sich noch vor Mitternacht von Smilla verabschiedet und wollte nach Hause gehen. Und während die Suche nach ihr losgeht, versuchen alle Beteiligten, ihre eigenen dunklen Geheimnisse zu verbergen. Was ist wirklich in dieser Silvesternacht geschehen, und was ist dieser Nacht vorangegangen?

Ein albtraumhaftes Geschehen tut sich auf, wenn eine Jugendliche auf dem Weg nach Hause in dunkler Nacht nicht an ihrem Ziel ankommt, und sei sie noch so schwierig gewesen. Denn schwierig war Jennifer gewesen, schon als kleines Kind war es nicht einfach, mit ihr umzugehen, und nun als Jugendliche hatte ihre Mutter immer wieder das Gefühl, ihre Tochter nicht mehr zu erreichen. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und baut so jede Menge Spannung auf. Was geschehen ist, wird nach und nach aufgedeckt, das treibt dem Leser so manchen Schauer über den Rücken, besonders da immer wieder dunkle Geheimnisse an die Oberfläche treiben, die jeder der Beteiligten am liebsten vergessen würde. Doch genau diese Geheimnisse bringen immer wieder neue Wendungen in die Geschichte. Die Charaktere sind dabei so überhaupt nicht sympathisch angelegt, so richtig konnte ich mit keinem mitfühlen. In der zweiten Hälfte des Buches hatte ich dann das Gefühl, dass man so manches hätte kürzen können, ohne dass die Qualität der Geschichte gelitten hätte.

Dieses Buch sorgt für einige albtraumhafte Lesestunden, so dass ich knappe 4 von 5 Sternen vergebe. Wer nach einer spannenden Lektüre sucht, wird sicherlich trotz kleiner Mängel gut bedient sein mit dem Buch.«
  13      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 2. Februar 2023 um 22:03 Uhr (Schulnote 1):
» Kennst du deine Freunde wirklich?

Der Start ins neue Jahr könnte schlimmer nicht beginnen!

Durchweg spannend erzählt, kommt man hier kaum dazu das Buch beiseite zu legen..
Ein Geheimnis nach dem anderen wird gelüftet und nimmt einem die Luft zum Atmen. Was lange gut verborgen war, bricht jetzt an die Oberfläche und lässt alle Beteiligten entsetzt zurück.

Interessante Protagonisten geben sich hier die Klinke in die Hand und erzählen abwechselnd. Leider lassen sie immer wieder Fragen offen und so drängt man von Kapitel zu Kapitel, um endlich der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Das ist raffiniert gemacht, so das keine Langeweile aufkommt und das Kopfkino verrückt spielt.

Man denkt, die Lösung liegt nahe und man weiß was vor sich geht. Aber weit gefehlt! Raffiniert geschrieben, irrt man im Kreis...bis man am Ende angelangt ist und sieht. was eigentlich immer offensichtlich war.«
  6      0        – geschrieben von Scorpio
Kommentar vom 22. Januar 2023 um 10:17 Uhr (Schulnote 6):
» Meine Meinung:

Malin Stehn hat hier einen Thriller geschaffen, der seinesgleichen sucht. Eine Silvesterparty, bei der die Gäste sich untereinander eigentlich gar nichts zu sagen haben. Ich konnte die gekünstelte Feierlaune zwischen den Zeilen spüren. Wollte eigentlich selbst die Party schnellst möglichst verlassen, und ein Gläschen Sekt zuhause genießen. Aber manchmal läuft es halt anders ….


Nina hat kein gutes Gefühl dabei, ihrer Tochter das Haus zu überlassen, um mit deren Freunden Silvester zu feiern. Die Party bei ihrer Freundin Lolo, die sie mit ihrem Mann Frederic besucht, trinkt sie sich schön. Am nächsten Morgen kommt dann das böse Erwachen. Lolos Tochter Jennifer war unter den Partygästen ihrer Tochter. Sie ist spurlos verschwunden.


Die Autorin drängt einem förmlich eine falsche Fährte auf. Ich war mir zeitweise nicht sicher, ob es tatsächlich wirklich die Richtige ist. Wollte nicht glauben, dass es so einfach sein soll. Die verschiedenen Partygäste offenbaren im Lauf der Geschichte ihre dunklen Seiten. Richtig sympathisch kommen die wenigsten rüber. Die Suche gestaltet sich sehr schwierig. Lolo ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Steinreich und stets anderen überlegen, kommt sie normalerweise daher. Ihren Mann Max scheint das Ganze nicht so nahe zu gehen. Die Tochter wird vermisst, und er geht weiterhin seinen Geschäften nach. Ninas Mann ist ein Nervenbündel und legt ein sehr seltsames Verhalten an den Tag. Ich habe sehr viel mitgerätselt. Konnte das Ende gar nicht richtig fassen. Darauf wäre ich im Leben nicht gekommen.


Fazit:

Wann bin ich das letzte Mal bei einem Thriller dermaßen überrascht worden? Silvester! Ich wünsche Euch ein gutes neues Jahr. Packt Eure Koffer. In Schweden findet eine Silvesterparty statt. Papier ist geduldig. Ihr könnt auch jetzt noch feiern …..

Danke Malin Stehn. Happy new Year!«
  8      0        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
Kommentar vom 15. Januar 2023 um 23:14 Uhr (Schulnote 1):
» In dieses Buch musste ich mich erst ein wenig hineinfinden. Es ist jeweils in der Ich - Perspektive der einzelnen Protagonisten geschrieben und es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich die einzelnen Personen zuordnen konnte. Der Inhalt ist schnell erzählt: Drei Paare feiern gemeinsam Silvester, als ein Mädchen verschwindet.
Die Suche nach dem Täter bringt jedoch erstaunliche Abgründe zum Vorschein, die die Autorin unglaublich geschickt in die jeweiligen Kapitel eingearbeitet hat. So erfährt man aus der Sicht des jeweiligen Sprechers immer mehr über andere Mitprotagonisten und was der Sprecher gerade über sie denkt. Ich finde das gesamte Buch psychologisch sehr geschickt aufgebaut und der Spannungsbogen ist konstant hoch, allerdings ist es ein rein psychologischer Spannungsbogen, aus ermittlungstechnischer Sicht erfährt man nur das, was die Protagonisten auch erfahren. Klasse finde ich die Diskrepanz zwischen dem, was die Protagonisten wirklich denken, und ihrem Handeln bzw. dem, was sie nicht sagen. Nur dadurch entsteht hier die Spannung. Alles ist nachvollziehbar, da die alltäglichen Probleme der Kindererziehung sehr gut beschrieben sind, und eben dies, finde ich, trägt auch zum Spannungsbogen bei. Diese unmittelbare Erlebbarkeit. Im Gegensatz zur Denkweise eines Serienmörders zum Beispiel kann sich jeder Leser in die Köpfe dieser Protagonisten gut einfühlen und die Schockmomente entstehen dadurch, dass ungesagte Wahrheiten so schreckliche Konsequenzen nach sich ziehen . Auch spielt die Autorin sehr geschickt mit dem Thema Sympathie. Alle Protagonisten sind zwar erlebbar, aber weder auf der Sympathieskala weit vorne, noch als unsympathisch zu bewerten. Und dies macht natürlich insgesamt die Freundschaften unter den drei Paaren sehr facettenreich.

Fazit: Ein kluger Psychothriller, der geschickt mit alltäglichen Verfehlungen spielt.«
  14      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
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