Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.166 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Florian Faust«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Das Schlaflabor
Verfasser: Marc Meller (3)
Verlag: Bastei Lübbe (3743)
VÖ: 28. Oktober 2022
Genre: Thriller (8094)
Seiten: 384 (Broschierte Version), 393 (Kindle-Version)
Themen: Alpen (299), Blut (346), Labor (73), Mord (8097), Schlaf (174), Schweiz (321), Therapie (160)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,75 (85%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
50%
2
0%
3
50%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,00 (80%)
1
20%
2
60%
3
20%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 5 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Schlaflabor« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Leserkanonen-Einblick     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. November 2022 um 20:14 Uhr (Schulnote 3):
» neuartige Behandlungsmethoden im Schlaflabor in der Schweiz

Die letzte Hoffnung für die schweren Schlafstörungen sieht Tom Sonnborn in einem teuren Schweizer Schlaflabor.
Die dortige Therapie hilft tatsächlich, auch noch, als er wieder daheim in Köln ist - bis er eines morgens blutüberströmt aufwacht und die Polizei ihn des Mordes an Myriam verdächtigt, die ebenfalls Patientin im Schlaflabor war. Doch Tom kann sich an nichts erinnern - was wurde in diesem Schlaflabor an ihm vorgenommen? Kann es sein, dass er nun tatsächlich zu einem Mörder geworden ist?


Meine Meinung:
Ein mitreißender Schreibstil und hoher Spannungsbogen zeichnet den neuen Thriller von Marc Meller aus.
Die Geschichte beginnt gleich fesselnd mit einem brutalen Mord und danach lernt man Tom und seine extrem schlimmen Schlafprobleme kennen, die er seit ca. einem halben Jahr hat, und wo bisher keine Behandlung geholfen hat. Natürlich leidet auch sein Arbeits- und Privatleben sehr darunter.
Seine letzte Chance sieht er in dem teuren Schweizer Schlaflabor, das schon aufgrund der extrem hohen Kosten dubios erscheint. Ebenso wie das Verhalten der Ärzte dort. Und natürlich, dass in dessen Umfeld einige seltsame Unfälle passiert sind.

Man wird zu jeder Zeit gut unterhalten und es kommt nie Langeweile auf. Nur die vielen medizinischen Fachbegriffen wurden für meinen Geschmack zu detailliert ausgeführt; ich habe auch einiges gar nicht richtig verstanden. Auch wenn die Problematik Schlafstörungen und auch die neurologischen Zusammenhänge im Gehirn natürlich sehr interessant sind, hat das den Lesefluss leider mehrmals unterbrochen.
Durch die Erzählweise in ich-Form aus Sicht von Tom wird sein Leiden noch deutlicher und eindrücklicher, und man kann sich noch mehr in ihn hineinversetzen und leidet mit ihm mit, vor allem auch, als er des Mordes verdächtigt wird, und er sich aber an nichts mehr erinnern kann - und bald selbst an sich zweifelt.

Der Autor hat es geschafft, einen auf viele falsche Fährten zu locken und man kann bei diesem Buch sehr gut miträtseln.
Die Ermittler werden typisch klischeehaft mit Scheuklappen dargestellt (Wenn es mal einen potentiellen Täter und Spuren in dessen Richtung gibt, wozu dann noch in andere Richtungen ermitteln?)
Leider war der Showdown viel zu schnell; und die Auflösung war überraschend und ganz anders, als man eigentlich dachte, wo die Geschichte hingehen wird - für mich leider nicht ganz zufriedenstellend und zu konstruiert; auch sind einige Dinge ungeklärt und Fragen offen geblieben. Die beiden Escape-Thriller des Autors haben mir besser gefallen!


Fazit:
Fesselnder Thriller mit hohem Spannungsbogen, bei dem man super miträtseln kann. Jedoch waren es für mich zu viele medizinische Details und eine unerwartete Auflösung, die mich leider nicht überzeugt hat, daher diesmal nur 3,5 Sterne.«
  16      1        – geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar vom 16. November 2022 um 21:21 Uhr (Schulnote 2):
» Schlaflose Nächte
Bisher erfolglos versucht Tom Sonnborn seine Schlaflosigkeit loszuwerden. Darunter leidet seine Arbeit wie auch sein Privatleben. Als letzten Ausweg verspricht er sicher eine Therapie in einer Klinik in den Schweizer Alpen. Bereits nach der ersten Behandlung schläft Tom wie ein Murmeltier. Eigentlich ist er darüber überglücklich, doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Als er eines Morgens blutverschmiert jedoch ohne Erinnerung aufwacht, steht auch prompt die Polizei bei ihm vor der Tür und verdächtigt ihn des Mordes.
Durch die relativ kurzen Kapitel und einem fesselnden Schreibstil, baute sich in diesem Thriller schnell die Spannung auf. Größtenteils ist die Story aus Sicht von Tom in der Ich-Perspektive geschrieben. Der Leser wird von ihm mitgenommen auf seine rasante Jagd nach der Wahrheit. Bei den temporeichen Handlungen hatte ich allerdings manchmal das Gefühl, dass einige Szenen etwas konstruiert waren.
Durch diverse Andeutungen ist es dem Autor gelungen, mich immer wieder zu bestimmten Vermutungen zum Lösen des Falls zu inspirieren, die ich jedoch im nächsten Moment wieder über den Haufen geworfen habe. Bis zum Schluss hatte ich zwar eine leichte Ahnung, aber auch noch viele Fragezeichen in meinem Kopf.
Die Informationen zu unserem Gehirn fand ich zwar faszinierend, diese gingen manchmal sehr ins Detail und dadurch empfand ich diese teilweise nur als störendes Beiwerk.
Ich habe das Buch gern gelesen, aber die Escape-Room-Thriller von Marc Meller haben mir besser gefallen.«
  6      0        – geschrieben von gerlisch
Kommentar vom 10. November 2022 um 17:07 Uhr (Schulnote 2):
» Wer kennt sie nicht, die durchwachten Nächte, in denen man kein Auge zutut. Am nächsten Morgen ist man wie gerädert, möchte sich verkriechen und doch muss man funktionieren. Auch Tom Sonnborn leidet sehr an seiner Schlaflosigkeit. Der Job steht auf der Kippe, es muss sich dringend etwas ändern. Eine Klinik in der Schweiz verspricht Abhilfe. Ihre angebotene neuartige, fünftägige Therapie ist zwar ausgesprochen teuer, auch ist ihre Methode wissenschaftlich noch nicht erwiesen und doch ist es ein Strohhalm, an den Tom sich verzweifelt klammert.

Schon die ersten Seiten rauben mir den Schlaf, es geht heftig zur Sache. Miriam, eine Leidensgenossin von Tom, macht einen nächtlichen Spaziergang. Das hätte sie besser bleiben lassen sollen. Kurz darauf sitzt Tom im Zug Richtung Schweiz. In der Gerolamo-Cardano-Klinik wird er herzlich willkommen geheißen, die Zimmer sind karg, so manche Behandlungsmethode seltsam und doch schläft er wie lange nicht mehr.

Mehrere Todesfälle im weiteren Umfeld dieser Klinik rufen die Kantonspolizei Bern auf den Plan. Merkwürdiges geschieht, der Albtraum legt sich wie ein wabernder Nebel um Das Schlaflabor. Schon der Klappentext verrät, dass Tom in einen Mordfall verwickelt sein soll. Blöd nur, dass er einen kompletten Filmriss hat, sein Erinnerungsvermögen lässt ihn diesbezüglich total im Stich.

Marc Meller versteht es, die stetige Ungewissheit aufrecht zu erhalten. Ist Tom infolge seiner Insomnie tatsächlich ein Mörder? So einige Theorien entwickeln sich während des Lesens, ich vertraue niemandem mehr. Und je weiter ich lese, traue ich so manchem alles zu. Meine Sympathie gehört Tom – immer noch, auch wenn er zeitweise schon eigenartig agiert und reagiert. Auch so mache Behandlungsmethode klingt abenteuerlich, ich nehme es hin, frage mich aber schon, ob dies nicht ein wenig zu dick aufgetragen ist. Das Schlaflabor entwickelt sich zeitweise zu einem Road Movie. Rasant, undurchsichtig, manipulativ. Ich habe einen starken Verdacht, es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass ich lange Zeit einem bis dahin unverdächtig scheinenden Typen zu wohlgesonnen war. Aber kann das sein? Letzte Zweifel bleiben. Letztendlich hat der Autor hat mich geschickt auf eine falsche Fährte gelockt.

Neben den Thriller-Elementen erfahre ich so einiges über Insomnie. Diese eher trockenen Einschübe sind schon auch interessant, für die Story ist es jedoch eher irrelevant, z. B. über Panpsychismus zu philosophieren.

Ein rasanter Thriller, der sich ab und zu in Nebensächlichkeiten verliert, mit interessanten, teilweise sehr suspekt wirkenden und zweifelhaften Charakteren und einem über weite Strecken schlaflosen Hauptakteuer, der seinen persönlichen Albtraum durchlebt. Das ganze Schlaflabor hat mich gut unterhalten und mich ganz schön auf Trab gehalten. Ein durchaus gutes Buch mit Abstrichen, viel Action und spannend bis zum Schluss.«
  16      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 9. November 2022 um 18:17 Uhr (Schulnote 2):
» Ungewöhnliches Thema mit ungewöhnlichen Protagonisten
Überraschung (hoch) 2...

"Das Schlaflabor" von Marc Meller ist am 28.10.2022 im Lübbe Verlag erschienen.

Hinter dem Pseudonym Marc Meller verbirgt sich ein erfolgreicher deutscher Drehbuch- & Romanschriftsteller.
Bisher hat er zwei "Escape-Romane mit großem Erfolg in Deutschland herausgebracht.

Zum Inhalt:
Die Schweizer Alpen - eine Klinik auf Schlaferkrankungen spezialisiert.
Dieser Ort wird von Tom Sonnborn aufgesucht.
Er hat die Hoffnung , seine Ein- und Durchschlafprobleme, "in den Griff" zu bekommen. Seine Schlafprobleme können zu seiner großen Freude erfolgreich behandelt werden.
Nun hat er jedoch ganz andere Probeme.
Und, diese können nicht nur ihm sehr gefährlich werden...

Mein persönlicher Eindruck

Das äußere Erscheinungsbild kann bei mir insbesondere durch sein klares, fast an ein futuristisches "Propaganda-Pamplet" erinnernde, Titelbild punkten.
Ich war wirklich davon wie magisch angezogen.

Erzählung, Aufbau, Personen,Spannung:

Dieses Buch liest sich sehr flüssig und ist erstaunlich schwer beiseite zulegen.
Nur zu gern lese ich immer weiter.
(Einzig, die Leserunde und dortige Leseabschnitt-Vereinbarung zwingen mich zu stoppen;))
Seine Konstruktion kann mit überraschende Twists & Wendungen punkten.
Immer wieder werden spannende kleine Details zu der grundlegenden Erzählung hinzugefügt.
So erweitert der Autor gekonnt das gesamte Spektrum der Erzählung.
Einige der erzählten Zusammenhänge sind relativ unrealistisch, konzepiert worden.
Dadurch werde ich wiederholt erinnert:
die Story ist reine Fiktion!

Die im Finale zusammengeführten Erzählstränge werden größtenteils einander zugeführt und verbunden. Einige der angegrissenen Begebenheiten bleiben jedoch im Dunkel und werden icht aufgeklärt.
Das wiederum mindert meinen sehr positiven Gesamteindruck.

Zusammenfassung:
Der Thriller kann mit seinen, immer wieder überraschenden Wendungen punkten.
Leider wurden zu viele Erzählstränge etabliert und konnten schlussendlich nicht zufriedenstellend aufgelöst werden.
Die Grundstory ist solide und sehr spannend lesbar.
Wie auch im "richtigen" Leben werden einige Geschichten, nicht zu Ende erzählt.

Fazit: Für diesen Thriller, ch vergebe eine sehr gute 4* Sternebewertung verbunden mit einer Leseempfehlung für alle Fans des fiktiven Spannungsgenre.
ISDN: 978-3785727911
Format: elektr., Tachenbuch, CD
Veröffentlichung: 28.20.2022

Herzilchen Dank für das Leseexemplar!«
  11      0        – geschrieben von JoanStef
 
Kommentar vom 4. November 2022 um 15:11 Uhr (Schulnote 1):
» Ein altes Sprichwort sagt: Wer schläft, sündigt nicht. Doch stimmt das wirklich ?

Mit diesem Thriller sorgt der Autor Marc Meller nicht nur für schlaflose Nächte, er stellt das Thema Schlaflosigkeit auch gleich in den Mittelpunkt seiner Geschichte und bietet dabei atemberaubende Spannung vom Feinsten, die mich mit leichten Abstrichen überzeugen und begeistern konnte.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Tom Sonnborn, der schon alles Mögliche versucht hat, um seine Schlafstörungen in den Begriff zu bekommen. Seine letzte Hoffnung ist ein Schlaflabor in der Schweiz, dass auf eine neuartige und ziemlich ungewöhnliche Form der Therapie setzt. Obwohl sich Tom ohne große Hoffnungen in Behandlung begibt, zeigen sich schnell erste Erfolge. Zurück in Köln kommt es dann aber zu einigen mysteriösen Vorkommnissen in seinem direkten Umfeld und Tom stellt fest, dass er seltsame Erinnerungslücken hat. Als auch noch die Polizei vor seiner Tür steht, weil eine Frau, die er während der Therapie kennengelernt hat, brutal ermordet wurde, verwandelt sich Toms Leben endgültig in einen Alptraum.

Mit einem packenden Schreibstil und zahlreichen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran, legt dabei geschickt ein paar falsche Fährten und schlägt ein ziemlich hohes Tempo an, das einem beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen lässt. Dabei erleben wir das Geschehen hauptsächlich aus der Perspektive von Tom, der hier auch als Ich-Erzähler fungiert und uns hautnah an seinen Ängsten und Zweifeln teilhaben lässt. Das der Autor seit vielen Jahren als Drehbuchautor für diverse Fernsehserien tätig ist, merkt man den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, jederzeit an. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Am Ende präsentiert uns der Autor eine verblüffende Auflösung, die zwar absolut schlüssig ist, an einigen Stellen allerdings doch etwas überkonstruiert wirkt. Meinen Lesegenuss konnte dies aber nur unwesentlich trüben.

Wer auf spannende und rasante Thriller steht, wird hier trotz kleinerer Kritikpunkte bestens bedient und unterhalten.«
  10      0        – geschrieben von ech68
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies