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Der Traumpalast 2 - Bilder von Liebe und Macht
Verfasser: Peter Prange (13)
Verlag: Fischer (2098) und Scherz (203)
VÖ: 26. Oktober 2022
Genre: Historischer Roman (6350)
Seiten: 768 (Gebundene Version), 758 (Kindle-Version)
Themen: Berlin (1534), Entscheidungen (2360), Filme (199), Weimarer Republik (85), Zwanziger Jahre (422)
Reihe: Der Traumpalast (2)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. November 2022 um 18:41 Uhr (Schulnote 3):
» Lebendige Bilder

Die Zeiten der Entbehrungen sind vorbei, endlich geht es wieder aufwärts. Rahel versucht im Film Fuß zu fassen und erhält viel Unterstützung von ihrem Mann. Tino gibt alles für den Aufstieg der Filmfabrik. Sie sind glücklich miteinander. Doch im Hintergrund lauern bereits die Nazis und drohen alles zu zerstören, wofür sie so hart gearbeitet haben. Die Ufa wird zum Spielball von politischen Mächten und Tino muss alles geben, um nicht nur seine Arbeit zu retten, sondern auch seine Zukunft mit Rahel.

„Bilder von Liebe und Macht“ ist der zweite Teil von „Der Traumpalast“ und schließt direkt an den Vorgänger an. Ich empfehle unbedingt erst Teil 1 zu lesen, da die Handlung wirklich direkt dort weitergeht, wo „Im Bann der Bilder“ endete. Die Geschichte von Rahel und Tino geht also weiter, aber eigentlich ist sie nur ein schöner Hintergrund für die eigentliche Handlung. Peter Prange erzählt hier nämlich sehr geschickt davon, wie die Filmfabrik Ufa sich entwickelt hat. Von ihren Anfängen bis zum Ende. Ich fand es spannend zu lesen, wie diese Entwicklung vom Stummfilm zum Tonfilm und weiter als Machtmittel für die Politik sich vollzogen hat. Es war schon spannend zu lesen, was alles dazu gehörte, um in dieser Zeit zu bestehen und erfolgreich zu werden.

Gut gefallen hat mir die Mischung aus fiktiven Protagonisten und realen Charakteren. Die Zeit wird dadurch lebendig und glaubhaft geschildert. Man kann sich wunderbar in diese Geschichte vertiefen und dabei erleben, wie große Filme wie „Metropolis“ entstanden sind. Auch ist man quasi dabei, wie aus einem Filmsternchen ein Star wird.

Das Leben der Menschen wird ausführlich geschildert und natürlich, wie sich die politische Lage im Land verändert hat. Das Leben der Filmindustrie von Europa und Amerika wird geschickt mit-eingebunden. Diese ganzen wunderbaren Details haben mir richtig gut gefallen, doch das Leben von Rahel und Tino wirkt auf mich jetzt irgendwie nicht mehr so ganz glaubwürdig. Gerade Rahel geht einen für mich nicht nachvollziehbaren Weg und beginnt ein Spiel mit gleich zwei Männern. Auch wenn die 20er-Jahre gern als wilde Jahre bezeichnet werden und Tino in seiner Vergangenheit des Öfteren über die Stränge geschlagen hat, passt dieses Verhalten nicht unbedingt zu dem am Anfang erzählten Charakter von Rahel. Sie geht einen Weg, der mir nicht so gefallen hat und der für mich auch nicht wirklich glaubhaft wirkt. Gerade die Wandlung von Rahel hat mir ein bisschen die Lesefreude genommen. Dafür waren andere Intrigen umso spannender zu lesen.

Auch in diesem Teil sind wieder ein Personenregister und ein ausführliches Nachwort vorhanden. Ich lese gerade diese kleinen Details gern und das Register sorgt eben doch für den Überblick der zahlreichen Protagonisten.

Fazit:

„Bilder von Liebe und Macht“ ist ein herrlicher Schmöker über die Filmindustrie aus den 20er und 30er-Jahren und dabei ein wunderbarer zweiter Teil. Ich habe ihn gern gelesen, auch wenn mir tatsächlich der erste Band besser gefallen hat. Ich mochte vor allem die Detailverliebtheit des Autors. Sie sorgte dafür, dass ich beim Lesen direkt Bilder im Kopf hatte.«
  16      1        – geschrieben von nirak
 
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