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Shorty
Verfasser: Jörg Maurer (19)
Verlag: Fischer (2105)
VÖ: 26. Oktober 2022
Genre: Humoristisches Buch (1504) und Science Fiction (3525)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 454 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (1334), Außerirdische (895), Stimmen (62)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. Januar 2023 um 16:31 Uhr (Schulnote 4):
» Lässt mich ratlos zurück

Shorty ist ein unsteter Geist. Seine berufliche Karriere ist genauso wechselhaft wie sein Privatleben. Gerade repariert er elektrische Leitungen in einem Baubüro und überlegt, ob er die dort arbeitende Architektin Bluna zu einem Kaffee einladen soll. Da hört er plötzlich in seinem Kopfhörer eine Stimme, die ihn direkt mit Namen anspricht: »Shorty? Kannst du mich verstehen?« Die Stimme hat einen Auftrag für ihn. Er soll in dem Umspannwerk, wo er ebenfalls jobbt, eine kleine Maßnahme durchführen, angeblich, um die Welt zu retten. Die Stimme, die sich als hochintelligenter Alien vorstellt, versichert ihm, es sei ganz einfach, er müsse nur zum richtigen Zeitpunkt einen Kurzschluss auslösen. Shorty lässt sich auf die Sache ein, aber sie geht gründlich schief. Ein riesiges Durcheinander entsteht – nicht nur in der Stadt, in der Shorty wohnt, sondern auf der ganzen Erde. Shortys Problem: Alle Welt hält ihn für den Schuldigen an der Katastrophe. Was einerseits etwas ungerecht ist, andererseits aber auch nicht ganz falsch .

So wurde das Buch angekündigt. Hörte sich ganz gut an und die Jennerwein Reihe von Jörg Maurer lese ich meist auch sehr gerne. Bei Shorty dachte ich vielleicht auch an Schotti in der Fernsehserie: Der Tatortreiniger

Die Ankündigung des Inhalts stimmte zwar, aber versteckt in total unwichtigen Informationen, überschüssigen Aufzählungen von irgendwelchen Völkern, zwischenzeitlich so langweilig, dass ich mich zwingen musste, das Buch weiterzulesen. Für mich gehört es zu den Büchern, die ich nicht hätte lesen sollen. Vertan Lesestunden. Und leider kein Einzelfall. Autoren mit guten Thriller- oder Krimireihen bringen Einzelbände heraus, oft in einem anderen Genre und enttäuschen ihre Stammleser.«
  14      1        – geschrieben von Knopf
Kommentar vom 22. Dezember 2022 um 16:45 Uhr (Schulnote 1):
» Skurril, spannend, überraschend

Shorty ist ein unsteter Geist, er arbeitet mal hier, mal da. Als er die technischen Leitungen in einem Baubüro repariert, hört er über Kopfhörer eine Stimme, die ihn direkt anspricht und ihm einen Auftrag erteilt: Er soll in einem Umspannwerk, in dem er ebenfalls jobbt, eine kleine Maßnahme durchführen, das sei dringend nötig, um die Welt zu retten. Und es sei wichtig, dies auf die Minute genau auszuführen. Hinter der Stimme soll ein hochintelligenter Alien stecken. Shorty lässt sich von dieser Aufgabe überzeugen, doch sie geht schief. Ein riesiges Chaos entsteht – und jeder gibt Shorty die Schuld daran.

Diese Geschichte muss man mit sehr viel Humor lesen, denn sie ist völlig abgedreht. Schon die Figuren des Romans sind völlig skurril geraten, allen voran Shorty. Und so ist es nicht überraschend, dass die Geschichte mit vielen äußerst unerwarteten Wendungen aufwartet. In kleinen Häppchen erfährt der Leser immer mehr von Shorty und von seiner Umwelt, bis man zum Schluss ein umfassendes Bild davon hat. Die Überraschungen der Geschichte ziehen sich bis hin zum Schluss, den ich überhaupt nicht vorausahnen konnte. Erzählt werden Shortys Erlebnisse mit einem dicken Schuss Humor und schriftstellerischer Kreativität, sowohl was die Ereignisse betrifft wie auch überhaupt die Welt, in der Shorty (also die Menschheit) lebt. Und dazu wird uns Menschen schonungslos ein Spiegel vorgehalten, in dem wir uns selbst erkennen dürfen.

Diese äußerst skurrile Geschichte empfehle ich allen, die Interesse an einer völlig abgefahrenen, aber äußerst spannenden und humorvollen Erzählung haben. Ich habe das Buch mit viel Vergnügen gelesen und vergebe sehr gerne alle 5 möglichen Sterne.«
  6      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 30. November 2022 um 14:32 Uhr (Schulnote 3):
» Shorty, 42 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als „Jobhopper“. Nein, nicht dass er faul ist. Er wechselt halt gerne seine Arbeitgeber und auch privat mag er keinen langweiligen Trott. Immer dann, wenn er eintönige Arbeiten zu erledigen hat, verfolgt er spannende Hörbücher. Damit er nicht einschläft. Ja und dann hört er plötzlich aus seinem Headphone den Lieblingssprecher Simon Jäger. Der spricht ihn direkt an und gibt ihm eine Aufgabe. Er soll mit einer einzigen Aktion die Welt retten. Ein aufreibendes Abenteuer beginnt.

Jörg Maurer war mir als Autor netter Alpenkrimis bekannt. Dieses Buch kann man damit nicht vergleichen und es fiel mir schwer, der Story zu folgen. Ja, sprachlich gibt es nichts zu kritisieren. Aber die Handlung war mir dann doch zu weit hergeholt. Zu abstrakt und abgehoben. Keineswegs glaubwürdig. Schade, aber ich hoffe, dass bald wieder ein Alpenkrimi des Autors erscheint. Als Science-Fiction-Autor konnte er mich nicht überzeugen.«
  13      1        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 1. November 2022 um 9:21 Uhr (Schulnote 1):
» Wer glaubt an den Weltuntergang?
Das sehr minimalistische Cover gibt Rätsel auf, denn es wird ein Roman in einer Konservendose im Zentrum auf schwarzem Hintergrund präsentiert. Dazu der Name des Autors und des Protagonisten Shorty in riesigem grellen Weiß. Wer den Roman gelesen hat, weiß allerdings, was es damit auf sich haben könnte!
Der Autor, Jörg Maurer, war mir bisher unbekannt, umso mehr war ich von seinen ganz unüblichen erzählerischen Regeln und seinem hintergründigen Witz begeistert. Natürlich kann man davon ausgehen, dass seine Rolle als Kabarettist ihn dazu angespornt hat.
Wir haben hier also ein völlig neuartiges Werk vor uns liegen. Besonders gefallen mir die Faktenchecks zwischendurch und die sehr originelle Idee, die einzelnen Kapitel mit Weltuntergangsszenarien von bekannten Personen oder auch aus bedeutenden Schriften einzuleiten. Somit wird der Leser immer wieder mit der Nase darauf gestoßen, welches die zugrundeliegende Problematik ist, allerdings mit einem Augenzwinkern.
Der Protagonist Shorty ist in beruflicher wie privater Hinsicht ein Loser. Der Autor hat ihn sehr gut und individuell charakterisiert. Als er den Auftrag erhält, Sabotage zu begehen, um die Welt zu retten, hinterfragt er die Aktion nicht, fühlt sich geschmeichelt und ist beleidigt, dass man ihn für die gefährliche, gescheiterte Aktion verantwortlich macht. Er ist äußerst naiv, lässt sich fremdsteuern und bleibt ein völlig unbedeutendes Rädchen in einer riesigen Maschinerie. Schließlich landet er in unbekannten Universen und erhält einen völlig anderen Blick auf unsere Welt, unsere Gesellschaft. Somit wird aktuelle Gesellschaftskritik mitverarbeitet, was mich begeistert hat.
Es gibt aber auch andere gut gezeichnete Charaktere, zwar rätselhaft, aber in sich stimmig und glaubwürdig.
Spannung wird dadurch erzeugt, dass nach und nach die Informationen zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Der Leser bleibt also gerne am Ball! Dieses Werk ist sehr fantasievoll, unterhaltsam, aber auch etwas aberwitzig. Es kann dem Bereich Fantasy zugeordnet werden.
Ich konnte mich mit dem angenehmen, spritzigen Schreibstil und dem sehr speziellen Witz sehr schnell anfreunden und habe das Werk in kürzester Zeit verschlungen.
Eine absolute Leseempfehlung von mir für die Leserinnen und Leser, die auch einmal das Andersartige und Besondere ausprobieren wollen.«
  14      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 30. Oktober 2022 um 10:48 Uhr (Schulnote 2):
» Shorty ist sehr vielseitig, zumindest wenn man sein Berufsleben betrachtet. Man könnte auch sagen, er hangelt sich von Job zu Job. Jetzt gerade arbeitet er in einem Architekturbüro. Nein, nicht als Architekt oder Bauzeichner, als Elektriker hat er hier zu tun. Und da – er hört Stimmen. Besser gesagt: Er hört eine Stimme, die ihm einen irrwitzigen Auftrag erteilt. Was soll das denn? Die Welt soll er retten und dafür muss er lediglich zur richtigen Zeit für einen Kurzschluss sorgen.

Jörg Maurer hat sich diesen Spaß ausgedacht, hat Shorty zum Leben erweckt, um ihn dann gleich mal in (s)eine utopische Welt zu beamen. Er stolpert sich durch das Universum, in der ihm altbekannten Welt, auch Erde genannt, ist immer mal wieder Bluna an seiner Seite. Sie ist ahnungslos, weiß nicht um die Wichtigkeit von Shorty. Und doch ist sie in so manch brenzliger Situation einfach da.

Das Hörbuch vom Argon-Verlag wird vom Autor selbst gesprochen, ein Riesenspaß. Seine Stimme mag ich sowieso, auch wenn eigentlich der bekannte Hörbuchsprecher Simon Jäger zunächst dafür vorgesehen gewesen wäre. Na, ich glaubs mal. Zumindest bei der An- und Absage durfte er ran.

Auf Shorty sollte man sich schon einlassen, auch darf man nicht alles zu ernst nehmen. Die phantastische Geschichte entwickelt sich, der immer etwas unbedarft daherkommende Held kommt immer mehr in Fahrt. Der Blick hinter die Kulissen, in unsere Gesellschaft, ist schon ein kritischer. Manches ist arg an der Schmerzgrenze, ja absurd und aberwitzig und doch humorvoll mit einer gehörigen Prise Wortwitz. Ganz einfach - Jörg Maurer und Shorty haben mich gut unterhalten.«
  10      0        – geschrieben von Magnolia
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