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Der besondere Zauber von Weihnachten
Verfasser: Mila Summers (47)
Verlag: Eigenverlag (25405)
VÖ: 25. Oktober 2022
Genre: Romantische Literatur (29790)
Seiten: 260
Themen: Buchladen (162), Dates (477), England (1758), Herrenhaus (127), London (2113), Weihnachten (2553)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
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Erklärung der Bewertungssysteme
London in der Weihnachtszeit, eine kleine Buchhandlung in Covent Garden im Schnee, ein Herrenhaus in Somerset und eine Vereinbarung mit schwerwiegenden Folgen

Sarah Petal kümmert sich in ihrer kleinen Buchhandlung Golden Words in Covent Garden voller Hingabe um die vielen Wünsche ihrer Kunden, während ihre Mutter Aurora nur einen Wunsch an sie hat: Heirate endlich! Als sie in der Weihnachtszeit beinahe täglich damit konfrontiert wird, entschließt sich Sarah, die App HolliMatch zu testen und dort eine Begleitung für das Fest der Liebe zu suchen. Dabei lernt sie Matt kennen.
Was Sarah nicht weiß: Matt Thompson ist der Spross einer englischen Adelsfamilie. Auch er sucht händeringend ein Date für das Weihnachtsfest auf Barrington Court. Das verrät er ihr allerdings erst, als das Schicksal bereits seinen Lauf genommen hat ...
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mila Summers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mila Summers gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Denn eigentlich öffneten wir erst in einer halben Stunde. Offenbar hatte Mr Williams mal wieder vergessen, die Tür abzuschließen.
     »Du weißt, dass ich dich sehr liebe, cara mia. Das weißt du doch. Oder? Es wäre für mich eine schreckliche Vorstellung, wenn du irgendwann allein in einem Rollstuhl sitzen würdest und niemand dich im Pflegeheim besuchen käme.«
     »Mamma, ich weiß deine Sorge um mich sehr zu schätzen. Wirklich. Aber ich muss jetzt weitermachen«, wimmelte ich sie ab.
     »Schon gut. Ich verstehe.« Ihre brüchige Stimme machte mir augenblicklich ein schlechtes Gewissen.
     »Ich rufe dich morgen an. In Ordnung?«, schlug ich widerwillig vor.
     Denn vor Weihnachten waren die Gespräche mit meiner Mum doch sehr einseitig. Das Thema war immer das gleiche, nur die Ausführung variierte – mal vorwurfsvoll gekränkt, dann wieder besorgt traurig. Das Spektrum war überdurchschnittlich breit. Und dennoch – zumindest für mich – enorm eintönig.
     Mit einem »Ist gut« verabschiedete sie sich von mir.
     Mit einer Mischung aus Erleichterung und dem Gefühl, meine Mum enttäuscht zu haben, stellte ich den Hörer zurück in seine Station.
     »Wie immer?«, fragte Rachel mit Blick zum Telefon.
     Ich nickte.
     »Sie kann es einfach nicht lassen. Egal, wie oft ich ihr auch erkläre, dass ich mit dem Leben, das ich führe, glücklich bin, sie glaubt mir ja doch nicht. Ständig kommt sie mir mit meinem Alter. Schließlich werde ich nächstes Jahr schon dreißig.«
     Entnervt fuhr ich mir durch mein etwas länger als schulterlanges hellbraunes Haar, so wie ich es immer tat, wenn ich eine Situation zu überspielen und mich zu beruhigen versuchte.
     »Dreißig ist aber auch ne Hausnummer. Ich meine, danach kannst du einpacken. Aus und vorbei, sag ich dir.«
     Rachel sah mich todernst an, während sie das sagte, nur um im nächsten Moment schallend zu lachen zu beginnen.
     »Reg dich ab«, sagte sie schließlich, kam zu mir hinter den Tresen, auf dem meine alte Registrierkasse stand, und klopfte mir auf die Schulter.
     »Schau mich an! Ich werde nächstes Jahr zweiunddreißig und sehe noch immer aus wie das blühende Leben. Findest du nicht auch?«
     »Was ist mit den blühenden Reben? Jetzt im Dezember? Das kann ich mir nicht vorstellen.« Mr Williams, der mittlerweile den dritten Karton aus dem Lager gebracht und in den Verkaufsraum gestellt hatte, schüttelte den Kopf.
     Ach ja, und schwerhörig war er übrigens auch.
     »Nein, Rachel sprach vom blühenden Leben«, sagte ich so laut, dass es für einen Menschen, der gut hören konnte, eine Spur zu laut war.
     »Alles längst verwelkt«, erwiderte er prompt und deutete auf den Karton zu seinen Füßen. »Wo soll der hin? Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon mal gefragt habe.«
     Hatte er. Ganz sicher sogar. Denn dort stand der Karton, von dem ich ihm sagte, er könnte zu den Sachbüchern.
     Ich wollte gerade zu einer Antwort anheben, als ich mich dazu entschied, eine beschwichtigende Handbewegung zu machen.
     »Den können Sie einfach da stehen lassen, Mr Williams«, sagte ich, um die Sache ein wenig abzukürzen.
     Lächelnd und augenscheinlich zufrieden mit sich und der Welt ging er auf der Suche nach weiteren Kartons abermals ins Lager.
     »Mr Williams ist …«, begann Rachel zu sagen.
     »… speziell. Ich weiß. Aber wenn er nicht zu mir in den Laden kommt, geht er wochenlang nicht vor die Tür. Er braucht seine Routine«, behauptete ich.
     »Und du demnächst jemanden, der dich ernsthaft in der Buchhandlung unterstützt«, erklärte Rachel mit Blick auf das Chaos, das sich bereits vor Ladenöffnung vor uns erstreckte.
     »Das … ist schon okay«, sagte ich und wechselte dann das Thema. »Wann wollen wir heute Abend in den Club?«
     Rachel grinste wie auf Knopfdruck übers ganze Gesicht. Wenn es um krasse Beats und gute Drinks ging, war Rachel leicht zu ködern.
     Und genau das versprach das Funk’ n Soul an diesem Montagabend. Ein superangesagter neuer DJ legte exklusiv dort auf. Rachel stand auf ihn. Die beiden kannten sich von früher, hatte sie mir erzählt. Mehr jedoch nicht.
     Für gewöhnlich ging ich nur an den Wochenenden mit meiner Freundin in den Club. Denn im Gegensatz zu ihr musste ich morgens recht früh aus den Federn. Rachel, die in einem hippen Café hier in Covent Garden arbeitete, war meist für die Spätschichten eingeteilt, sodass sie ungestört ausschlafen konnte.
     »Ich dachte, wir gehen gegen zweiundzwanzig Uhr los«, überlegte Rachel laut.
     Das hieß dann offenbar noch weniger Schlaf, als ich mir erhofft hatte. Aber was tat man nicht alles für seine beste Freundin?
     »Ach, und bevor ich es vergesse … Hast du schon mal von der App HolliMatch gehört?«
     »HolliMatch«, wiederholte ich und schüttelte dabei den Kopf. »Nie gehört.«
     »Das könnte die Lösung für dein Problem sein«, behauptete Rachel augenzwinkernd.
     »Eine App?«, hakte ich ungläubig nach.
     Rachel nickte.
     »Du kennst doch Tinder«, hob sie an.
     »Ich denke, wir haben alle so unsere Erfahrungen damit gemacht«, erwiderte ich und vermied dabei, an die erste Bekanntschaft, die ich über die App kennengelernt hatte, nachzudenken.
     Der Typ hatte allen Ernstes von mir verlangt, beim Sex wie ein Hund zu bellen. Das war definitiv zu viel für mich gewesen. Familie und Kinder hin oder her. Das alles hatte seine Grenzen.
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