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Der besondere Zauber von Weihnachten
Verfasser: Mila Summers (47)
Verlag: Eigenverlag (25421)
VÖ: 25. Oktober 2022
Genre: Romantische Literatur (29810)
Seiten: 260
Themen: Buchladen (162), Dates (480), England (1760), Herrenhaus (127), London (2114), Weihnachten (2554)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
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Erklärung der Bewertungssysteme
London in der Weihnachtszeit, eine kleine Buchhandlung in Covent Garden im Schnee, ein Herrenhaus in Somerset und eine Vereinbarung mit schwerwiegenden Folgen

Sarah Petal kümmert sich in ihrer kleinen Buchhandlung Golden Words in Covent Garden voller Hingabe um die vielen Wünsche ihrer Kunden, während ihre Mutter Aurora nur einen Wunsch an sie hat: Heirate endlich! Als sie in der Weihnachtszeit beinahe täglich damit konfrontiert wird, entschließt sich Sarah, die App HolliMatch zu testen und dort eine Begleitung für das Fest der Liebe zu suchen. Dabei lernt sie Matt kennen.
Was Sarah nicht weiß: Matt Thompson ist der Spross einer englischen Adelsfamilie. Auch er sucht händeringend ein Date für das Weihnachtsfest auf Barrington Court. Das verrät er ihr allerdings erst, als das Schicksal bereits seinen Lauf genommen hat ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mila Summers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mila Summers gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1

Sarah


»In zweiundzwanzig Tagen ist Weihnachten, mein Kind. Wie lange willst du noch Single sein?«
     An diesem Montagmorgen kostete es mich große Anstrengungen, meiner Mum zu versichern, dass ich nicht ganz freiwillig Single war und liebend gern den Mann fürs Leben gefunden hätte.
     Denn auch wenn ich wusste, dass es meine italienischstämmige Mutter Aurora nur gut mit mir meinte, gingen mir ihre täglichen Anrufe mittlerweile ganz schön auf die Nerven.
     Verbissen hielt ich mich an der Zuckerstange fest, die ebenso wie die vielen bunten Weihnachtskugeln und die Musik in meiner Buchhandlung Golden Words dafür sorgen sollte, dass ich mich mit meinen Kunden auf das Fest der Liebe einstimmen konnte. Nur wollte es mir noch nicht so recht gelingen. Dabei hatte ich bereits Plätzchen gebacken und Glühwein getrunken. Woran das wohl lag?
     »Sarah, wo soll die neue Buchlieferung hin?«, fragte mich Mr Williams, ein rüstiger Rentner hier aus Covent Garden, der mich im Laden unterstützte.
     »Die gehören da drüben zu den Sachbüchern«, sagte ich und hielt dabei die Sprechmuschel mit meiner Hand abgedeckt.
     Doch anstatt das von mir per Fingerzeig angedeutete Regal anzusteuern, lief Mr Williams in die entgegengesetzte Richtung. Er war nicht unbedingt der zuverlässigste Mitarbeiter, aber er hatte ein großes Herz und ich mochte ihn sehr.
     »Von Wollen kann keine Rede sein«, vergewisserte ich Mum und machte mir in Gedanken eine Notiz, dass ich die Lieferung später noch umräumen musste.
     »Ach, cara mia, du weißt, wie sehr ich mir für dich wünsche, dass du endlich glücklich wirst.«
     Ja, das wusste ich. Das wusste ich so genau, weil meine Mum nicht müde wurde, mich darauf hinzuweisen. Aber was sollte ich denn tun? Den Nächstbesten auf der Straße ansprechen, nur damit ich für Weihnachten ein Date hatte? Wohl kaum!
     »Ich bin doch glücklich, Mamma. Mit meiner Buchhandlung. Es ist ein wahr gewordener Traum, für den ich so lange gearbeitet habe. Vielleicht kann man nicht in allen Lebensbereichen Glück haben. Oder aber mein Traummann wurde noch nicht mal geboren. Wer weiß …«
     »Sarah, mein Kind, wenn du so sprichst, habe ich das Gefühl, du nimmst mich nicht ernst.«
     Doch, das tat ich. Sehr sogar. Denn meine Mum hatte mir bereits von Kindesbeinen an eingebläut, wie wichtig Familie war. Sie selbst war mit vier Schwestern in der Nähe von Palermo auf einer Zitronenplantage aufgewachsen. Noch heute fuhr Mum mindestens zweimal im Jahr nach Hause, wie sie es nannte.
     Bei einer dieser Reisen hatte ich sie vor einiger Zeit begleitet und war nach zwei Wochen mit drei Heiratsanträgen im Gepäck wieder nach Hause geflogen.
     In Italien verliebte man sich schneller, war hitziger und übermütiger, als ich das aus London kannte. Doch mein britisches Blut schien nicht ganz so leicht in Wallung zu geraten wie das der Südländer. Und das, obwohl ich zur Hälfte eine von ihnen war. Dennoch ging ich die Dinge, zum Leidwesen meiner Mutter, besonnener an.
     Wer verlobte sich schon nach wenigen Tagen? Das klang doch nicht nur in meinen Ohren verrückt. Oder?
     »Ich weiß, dass du nur das Beste für mich willst, Mamma. Aber man kann nichts erzwingen.«
     »Cara mia, du gibst der Liebe aber auch keine Chance. Wann warst du das letzte Mal aus? Wie sollst du einen Mann kennenlernen, wenn du dich nur hinter deinen Büchern versteckst? Das Leben findet da draußen statt. Du musst daran teilnehmen und dich nicht immer nur in die Welt der Bücher flüchten.«
     Meine Mum kannte mich in- und auswendig. Sie wusste, dass ich meine Zeit viel lieber mit den Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln verbrachte, als mir beim Speed-Dating anzuhören, wie erfolgreich und gebildet mein Gegenüber war.
     Bücher hatten mich noch nie enttäuscht. Zwar konnten mich manche Geschichten nicht ganz so überzeugen wie andere. Aber nach dem Lesegenuss war ich noch nie ohne meinen Laptop aufgewacht oder neben einem Mann eingeschlafen, der sich die Zähne nicht geputzt hatte. Igitt!
     »Du tust gerade so, als würde ich nur in meiner Buchhandlung sitzen. Das tue ich nicht. Rachel und ich wollen heute Abend ausgehen.«
     Wie auf ein unsichtbares Kommando hin kam meine beste Freundin just in diesem Moment in den Laden gestürmt.
     Rachel war immer eine Spur zu laut und zu aufgedreht. Mit ihren bunten Dreadlocks, den auffälligen Piercings in Ober- und Unterlippe, den schwarzen Lederhosen und den knallroten Boots fiel sie überall auf. Es gab viele Menschen, die mit ihrer offenen, direkten Art nicht klarkamen. Ich hingegen verstand mich so gut mit ihr, dass ich mir wünschte, sie wäre ein Teil meiner Familie.
     Ohne damit sagen zu wollen, dass ich meine Familie, so wie sie war, nicht mochte.
     Aber Rachel brachte frischen Wind rein, räumte mit Vorurteilen auf und war der Meinung, ein erfülltes Leben hinge nicht von einem Mann ab.
     Bevor meine Mum etwas erwidern konnte, warf ich Rachel Kussmünder zu und beobachtete Mr Williams dabei, wie er den Karton mit Büchern zurück ins Lager brachte. Offenbar hatte er schon wieder vergessen, was er damit vorgehabt hatte.
     »Rachel, Rachel. Sie ist wirklich eine liebe Person, aber ich … weiß nicht, ob sie der richtige Umgang für dich ist, cara mia. Mir ist bewusst, wie gern du sie magst, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ihre Art … Nun ja, wie soll ich sagen …«
     »Deine Mum?«, fragte Rachel ganz leise.
     Ich nickte und verdrehte dabei die Augen.
     »Wenn du sonst nichts mehr brauchst, muss ich das Gespräch jetzt leider beenden. Der Laden ist voll«, behauptete ich.
     Rachel sah sich demonstrativ zu allen Seiten hin um. Denn außer ihr und Mr Williams, der mit einem neuen Karton in den Laden kam, war kein weiterer Mensch in der Buchhandlung zu sehen. Was nicht weiter verwunderlich war.
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