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LESERKANONE
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Mimik
Verfasser: Sebastian Fitzek (25)
Verlag: Droemer (610)
VÖ: 25. Oktober 2022
Genre: Thriller (8114)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 381 (Kindle-Version)
Themen: Amnesie (305), Gefängnisausbruch (95), Geständnisse (100), Körpersprache (18), Mimik (16), Mord (8130), Operation (59), Videos (143)
Charts: Einstieg am 1. November 2022
Höchste Platzierung (1) am 7. November 2022
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 3 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
3 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
6 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 1)
5 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
5 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
6 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 1)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,85 (83%)
auf Basis von acht Bloggern
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39mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
1,61 (88%)
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Errechnet auf Basis von 281 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Mimik« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
In jedem Jahr ist es kurz nach der Frankfurter Buchmesse das gleiche: Ein neuer Thriller von Sebastian Fitzek stürmt alle deutschsprachigen Bestsellerlisten. In dieser Woche stieg »Mimik« in der BILD-Bestsellerliste, in der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels und in den Bestsellerlisten Österreichs und der Schweiz jeweils direkt auf dem ersten Platz neu ein. Nachdem sich im Frühjahr ausnahmsweise kein Teammitglied gefunden hatte, Fitzeks damalige Neuveröffentlichung »Schreib oder stirb« zu lesen, da uns dafür die Kombination mit Co-Autor Micky Beisenherz zu fragwürdig erschienen ist, haben wir bei »Mimik« wieder einmal selbst einen Blick auf die Frage geworfen, ob der Inhalt den Chartserfolg rechtfertigt. »Mimik« ist am 25. Oktober im Droemer Verlag herausgekommen, hat einen Umfang von 384 Seiten und kostet 24 Euro. Die E-Book-Version ist neun Euro günstiger. Überdies gibt es auch eine Hörbuchversion, die in gewohnter Manier von Simon Jäger eingelesen wurde und (einschließlich eines langen Nachworts des Autors) knapp acht Stunden lang ist. Was mal wieder zeigt, dass Fitzek-Romane einfach immer kürzer sind, als es die Seitenzahl vermuten lässt.

Im Zentrum des neuen Romans steht eine Mimik-Resonanzexpertin namens Hannah Herbst, die kleinste Signale des menschlichen Körpers so präzise zu deuten weiß, dass sie der Polizei in der Vergangenheit häufig hilfreich zur Seite stehen konnte. Sie leidet (unter anderem) an einem eigentümlichen Phänomen, das den Kurzzeit-Cache in ihrem Kopf bereinigt, sobald sie narkotisiert und operiert wird. Nach der neuesten Operation wird sie aus dem Krankenhaus entführt und mit einem Video konfrontiert, in welchem sie das Geständnis ablegt, ihre Familie brutal ermordet zu haben. Da sie sich weder an das Video noch an die Tat erinnern kann, gilt es für sie, ihrem Kidnapper zu entkommen und herauszufinden, ob sie wirklich eine Verbrecherin ist.

Die Ausgangssituation des Buchs erzeugt ein gewisses Grundproblem: Dadurch, dass sich die Protagonistin direkt zum Start an wenig bis nichts erinnern kann, ist sie nicht nur für sich selbst erstmal eine leere Hülle, sondern auch für den Leser. Etwas, das es generell schwierig macht, mit einer Figur mitzufiebern. Das Problem wird dadurch vergrößert, dass die Protagonistin nicht nach und nach doch zur Identifikationsfigur aufgebaut wird, sondern man ziemlich schnell damit konfrontiert wird, dass sie an einer ganz absonderlichen Kombination an Phänomenen leidet, die jeweils isoliert betrachtet schon ziemlich bizarr und fragwürdig wären (unabhängig davon, ob so etwas in der Praxis vorkommt oder nicht). Dadurch hat man das ganze Buch über das Gefühl, dass man hier einem wunderlichen Individuum dabei zuschaut, wie es von der ersten bis zur letzten Seite von einem Schock zum nächsten gequält wird. Natürlich einschließlich der typischen Fitzek-Wendung kurz vor dem Ende und der typischen Fitzek-noch-eine-Wendung-nach-der-Wendung vor dem Ende. Die Folge ist, dass es einen - zumindest ging es uns beim Lesen so - ziemlich kalt lässt, was dem merkwürdigen Wesen da von Szene zu Szene zustößt. Natürlich ist »Mimik« trotz dessen ein unterhaltsames Buch, das schwungvoll erzählt ist, im gewohnt hohen Tempo daherkommt und mit allerhand abstrusen Ideen aufwartet. »Mimik« zu lesen ist alles in allem wie Fast Food zu essen: Man hat Heißhunger darauf, man mampft es schnell in sich rein, man ist überrascht, wie schnell man am Ende angekommen ist, man stellt fest, dass es irgendwie geschmeckt hat, aber eigentlich schon so ein paar gehörige Defizite hatte ... und spätestens nach ein paar Monaten bekommt man dann wieder Heißhunger auf eine neue Portion.
– geschrieben am 5. November 2022 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies