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Robert Hunter und Carlos Garcia 01 - Der Kruzifix-Killer
Verfasser: Chris Carter (11)
Verlag: Ullstein (1157)
VÖ: 10. Juni 2009
Genre: Thriller (6328)
Seiten: 480 (Taschenbuch-Version), 484 (Kindle-Version)
Themen: Kruzifix (1), Los Angeles (351), Mord (5519), Profiler (128), Rache (1853), Serienmörder (886)
Reihe: Robert Hunter und Carlos Garcia (11)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Errechnet auf Basis von 4 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die bestialisch verstümmelte Leiche einer schönen Frau wird gefunden, und die einzige Spur ist ein in ihren Nacken geritztes Kreuz - das Erkennungszeichen eines Serienmörders, der eigentlich schon hingerichtet wurde...
Lesermeinungen (6)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Juni 2016 um 19:11 Uhr (Schulnote 2):
» In Los Angeles wird eine Leiche gefunden, bei der alles auf den Serientäter "Kruzifix-Killer" zeigt. Doch dieser wurde bereits vor einiger Zeit gefasst, verurteilt und hingerichtet. Wurde damals ein Unschuldiger verurteilt? Detective Robert Hunter und sein neuer Partner Carlos Garcia verfolgen die spärlichen Spuren...


Zu Beginn ist die Geschichte recht verwirrend, was insbesondere daran liegt, dass der Autor Chris Carter chronologisch hin und her springt, weit in der Geschichte beginnt, fast zum Anfang hüpft, dann noch etwas weiter zurück und wieder etwas nach vorne. Sobald die Geschehnisse jedoch so richtig in Gang geraten sind, wird die Handlung chronologisch erzählt und ihr kann gut gefolgt werden.

Chris Carter legt grossen Wert auf die genaue (optische) Beschreibung seiner Figuren. Bei jeder Einführung einer neuen Figur erfolgt eine genaue Beschreibung von Körpergrösse, Haar- und Augenfarbe, besonderen körperlichen Merkmalen etc. Wenn er seine Mitmenschen auch so genau beschreiben kann, wäre der Autor wohl ein prima Zeuge. Im Gegensatz zur präzisen optischen Beschreibung werden die Figuren charakterlich jedoch eher eigenschaftslos dargestellt und bleiben blass und klischeehaft.

Der Schreibstil von Chris Carter ist unkompliziert (böse Stimmen könnten es auch "einfach gehalten" nennen) und liest sich flüssig. Die Perspektive wechselt in beinahe jedem Kapitel, mal wird die Geschichte aus der Sicht einer der Ermittler erzählt, mal aus der eines der Opfer oder eines weiteren Beteiligten. Dabei wird aber immer klar, wer hier gerade die Szene dominiert, sodass keine Verwirrung entsteht. Der Protagonist Robert Hunter konnte mich allerdings nicht komplett überzeugen. Hochintelligentes Wunderkind, sportlich, attraktiv und trotz ungesundem Lebenswandel topfit - einfach zu perfekt erschien er mir. Einige kleine "Fehler" hätte den Charakter glaubwürdiger erscheinen lassen.

Die Handlung ist spannend aufgebaut, allerdings wissen die Ermittler teilweise mehr, als dem Leser mitgeteilt wird. So versucht der Autor wohl, das Miträtseln zu erschweren, wobei jedoch leider der Klappentext zu viel offenbart (was dem Autor aber nicht angelastet werden kann). Einige Einzelheiten werden zudem überaus unrealistisch dargestellt (Stichwort Todesstrafe: zwischen Verhaftung und Vollstreckung des Todesurteils des vermeintlichen "Kruzifix-Killers" sollen weniger als eineinhalb Jahre vergangen sein? In China vielleicht, aber nicht in den USA...) „Der Kruzifix-Killer“ enthält einige ziemlich unappetitliche Szenen, mit Blut und Innereien geizt der Autor nicht. Das Buch ist also nichts für sensible Leser.

Wer wie ich gerne blutige Thriller mag, ist mit Chris Carter gut bedient. Da "Der Kruzifix-Killer" der erste Thriller um Detective Robert Hunter ist, eignet er sich ideal, um in die Reihe einzusteigen. Hohe Literatur oder ein aussergewöhnliches Werk darf allerdings nicht erwartet werden, das Buch erschien mir eher als durchaus spannende und unterhaltsame Massenware.


Mein Fazit

Spannend und ziemlich brutal, jedoch nicht aussergewöhnlich.«
  14      1        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 12. August 2014 um 15:53 Uhr:
» Ich kann den Hype um Chris Carter nach dem Lesen des Romans nicht nachvollziehen. Das ganze Setting bot eigentlich nicht viel Neues, nicht viel innovatives, und die Auflösung der Geschichte war gehörig an den Haaren herbeigezogen.«
  0      0        – geschrieben von PIERRE-70
Kommentar vom 3. November 2013 um 19:26 Uhr:
» "Der Kruzifix-Killer" war überragend. Wahrscheinlich ist das das beste Buch, das Carter bisher geschrieben hat. Ein großartiges Buch, genau wie alles von Chris Carter, nur eben noch einen Zacken besser als der Rest. Der perfekte Thriller. Hochgradig empfehlenswert.«
  0      0        – geschrieben von LarasDaddy
Kommentar vom 27. Dezember 2012 um 11:15 Uhr:
» Ich mag keine Anglizismen, aber leider gibt es in der deutschen Sprache keine passende Entsprechung für einen "Pageturner". Und ohne dieses Wort lässt sich der "Kruzifix-Killer" nicht hinreichend beschreiben. Ein tolles Buch für Freunde von rasanten Thrillern und starken Nerven. Nur den Klappentext sollte man besser nicht lesen, denn dort wird einiges verraten, was nicht verraten werden sollte...«
  0      0        – geschrieben von Zakalwe
Kommentar vom 11. März 2012 um 10:37 Uhr:
» In meinen Augen ist der Kruzifix-Killer einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe, und das waren nicht weniger. Spannend von Anfang bis zum Ende, und sehr leicht zu lesen. Die Schreibweise von Carter ist einfach erfrischend, und die beiden Hauptfiguren sind wahnsinnig sympathisch.«
  0      0        – geschrieben von Rennakins
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