Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.213 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ETHAN77«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Die Haushälterin
Verfasser: Joy Fielding (27)
Verlag: Goldmann (2227)
VÖ: 19. Oktober 2022
Genre: Thriller (8113)
Seiten: 448
Original: The Housekeeper
Themen: Eltern (612), Haushälter (51), Immobilienmakler (98), Kanada (338), Parkinson (8), Toronto (29)
Charts: Einstieg am 23. Oktober 2022
Höchste Platzierung (2) am 28. Oktober 2022
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 4 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 5)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 7)
6 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 7)
1 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 7)
4 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 11)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,60 (88%)
auf Basis von vier Bloggern
1
75%
2
0%
3
0%
4
25%
5
0%
6
0%
28mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
1,96 (81%)
1
36%
2
38%
3
22%
4
3%
5
1%
6
0%
Errechnet auf Basis von 149 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Haushälterin« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leserkanonen-Einblick     Blogger (4)     Tags (1)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Dreißig Bücher hat Joy Fielding im Laufe des letzten halben Jahrhunderts verfasst, und abermillionen Exemplare wurden davon rund um den Globus verkauft. Auch »Die Haushälterin«, ihr neuester Streich, wurde im deutschsprachigen Raum wieder zu einem Bestseller. In den Hardcover-Charts des Spiegels ging es hoch bis auf den siebten Platz. Wir haben uns das Werk selbst näher angeschaut. »Die Haushälterin« wurde Mitte Oktober vom Goldmann Verlag veröffentlicht und ist 448 Seiten dick. Es kostet 22 Euro, die digitale Ausgabe ist vier Euro billiger. Schauspielerin und Sprecherin Ulrike C. Tscharre hat das knapp zehn Stunden lange ungekürzte Hörbuch eingelesen, sie war auch schon im vergangenen Jahr bei Fieldings »Home, sweet home« im Einsatz gewesen.

In Joy Fieldings Buch begegnet man einer Dame namens Jodi Bishop, die um die vierzig ist und mit ihrer Familie in Toronto lebt. Ihre Mutter leidet seit einger Zeit an Parkinson, und mit ihrer Hilfe kümmert sich ihr Vater um sie. Da dies immer schwieriger wird, legt sie ihrem alten Herren nahe, eine Haushälterin als Unterstützung zu engagieren. Der lehnt immer wieder ab, doch nachdem die Mutter eines Tages aufgrund eines Missgeschicks mehrere Stunden am Boden liegt, lässt er sich doch breitschlagen. Eine 62jährige adrette Dame namens Elyse wird eingestellt und erweist sich zunächst als tatkräftige Unterstützung. Dann aber treten Veränderungen ein. Die Eltern treten kaum noch vor die Tür, die Mutter scheint Panik vor der Haushälterin zu haben ... und dann kommt sie ums Leben. So stellt sich dann die Frage, wen sich die Familie da eigentlich ins Haus geholt hat.

Das Buch presste uns schon früh das ein oder andere Stirnrunzeln ins Gesicht. Der Vater der Protagonisten erwies sich beispielsweise sofort reichlich unsympathisch. Die Schwester der Protagonistin erwies sich sofort als affektiert und unsympathisch. Der Mann der Protagonistin erwi..., nun, ihr werdet verstehen, worauf wir hinauswollen. Hier wird ein Ensemble an Figuren aufgefahren, mit denen man im richtigen Leben nichts zu tun haben wollen würde, und nicht mal die Protagonistin selbst ist eine richtige Identifikationsfigur. Das muss natürlich nicht grundsätzlich schlimm sein, wenn ein Buch geschickt mit dem fehlenden Sympathiegrad der Personen spielt, oder wenn der Rest dermaßen gut geschrieben ist, dass es einem nicht auffällt. Leider gelingt dem Roman von Joy Fielding beides eher nur bedingt. Insgesamt kommt das Ganze recht schleppend ins Rollen, so dass man froh sein muss, dass die Ich-Erzählerin schon früh andeutet, dass große Probleme im Anrollen sind, für die sich das Dranbleiben lohnt. »Die Haushälterin« ist gefällig geschrieben, aber kein Roman, der sonderlich viel Spannung aufkommen lässt oder großartig überrascht. Womöglich waren wir aber auch das Buch über einfach zu sehr genervt von den handelnden Akteuren und deren teils törichten Verhalten, um so richtig objektiv zu sein. Daher: Unser Fall war das Buch nicht - Joy Fielding wird es verschmerzen können, ihre Bücher werden sich auch noch in Jahrzehnten wie warme Semmeln verkaufen, wenn Leserkanone schon lange in die ewigen Jagdgründe eingegangen sein wird.
– geschrieben am 11. November 2022 (2.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies