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Die Tochter des Vampirfürsten
Verfasser: Tatiana O'Hara (1)
Verlag: Eigenverlag (25414)
VÖ: 11. Oktober 2022
Genre: Fantasy (16468)
Seiten: 649 (Taschenbuch-Version), 493 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1875), Ehe (814), Flucht (2127), London (2114), Vampire (1861), Verwandlung (241)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Tatiana O'Hara für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Nein!“, brüllte Lilith. Sie wand sich noch immer vor Qualen. „Ich verfüge über eine Gabe, die wertvoll für Euch sein wird! Nur deshalb ließ Berith mich am Leben!“ Das war eine Lüge, doch sie ging ihr spielend leicht über die Lippen. Fürst Danag überkreuzte beinahe gelangweilt die Arme.
     „Und um was für eine besondere Fähigkeit handelt es sich? Ich kann nichts dergleichen in dir erkennen. Ich sehe nur eine verängstigte Menschenfrau, die um ihren Geliebten bangt.“
     Die letzten Worte spie er aus. Lilith beobachtete, wie ihr Schöpfer zusammenzuckte. Sie zwang sich, ihre gesamte mentale Stärke zu mobilisieren und eine gedankliche Barriere zu errichten. Der Fürst blickte in ihre Seele, wobei er jedoch nur Schwingungen erkennen, aber keine konkreten Ereignisse sehen konnte. Zumindest keine vergangenen Begebenheiten, Zukunftsvisionen empfing er durchaus bildhaft. Lilith stellte sich eine graue Winterlandschaft vor. Sie dachte an kahle, tote Zweige, die unter der Last der Schneemassen beinahe durchbrachen. Klirrende Kälte kroch durch ihre Gedanken und verdrängte alle warmen, leidenschaftlichen Gefühle und Erinnerungen. Niemals durfte der Fürst erfahren, dass Berith Menschenfrauen verführte.
     „Was meint Ihr damit?“, fragte sie daher mit gesenktem Kopf. „Ich verstehe nicht.“
     Der Fürst kniff seine schmalen Lippen zusammen und berührte sie noch einmal an der Schulter. Lilith ertrug den glühenden Schmerz, der durch ihren Körper jagte. Die Mauer durfte nicht einstürzen! Nach einer gefühlten Ewigkeit ließ der mächtige Vampir von ihr ab.
     „Nun?“ Er bedachte sie mit einem abfälligen Blick. „Über welche besondere Fähigkeit verfügst du?“
     Lilith schloss die Augen und rief sich den Geschmack von Brians Blut in Erinnerung. Sie glitt zurück in den Rausch, spürte brennenden Durst. Es war, als könne sie das vollmundige, stärkende Blut auf ihrer Zunge schmecken. Sie hoffte inständig, dass ihr Vorhaben gelingen mochte. Wäre sie noch ein Mensch gewesen, hätten sich Schweißperlen auf ihrer Stirn gebildet. So zitterte sie lediglich, bis endlich das Wachstum der Reißzähne einsetzte. Lilith entblößte diese mit einem furchterregenden Lächeln. Nun war sie bereit, die Frage des Fürsten zu beantworten.

     „Ich kann bei Tageslicht jagen“, grollte sie mit tiefer Stimme. „Das Sonnenlicht vermag mich nicht zu töten, es verwundet mich nicht einmal ernsthaft. Wäre eine Jägerin, die sich nicht vor dem Tage fürchten muss, nicht unsagbar wertvoll für Euch?“
     Der Fürst legte die Stirn in Falten, dann ging er einige Schritte auf und ab. Sein schwarzer Umhang schleifte auf dem Boden.
     „Beweise es!“, forderte eine seiner Gemahlinnen. Die Augen der Vampirin, die das Wort an Lilith gerichtet hatte, schienen regelrecht zu glühen. In ihrem Blick lag sogar ein Hauch von Irrsinn. Dennoch wirkte die Vampirfrau ausgesprochen jung, kaum älter als siebzehn. Lilith fragte sich, in welchem Alter sie verwandelt worden war.
     „Mit dem größten Vergnügen stelle ich meine Gabe unter Beweis.“
     „Dann ist es entschieden“, verkündete der Fürst. „Wenn du deine Prüfung bestehst, wirst du trotz deiner Missbildung in unsere Kreise aufgenommen. Falls du scheiterst, droht deinem Schöpfer der Tod.“
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