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Die Tochter des Vampirfürsten
Verfasser: Tatiana O'Hara (1)
Verlag: Eigenverlag (25310)
VÖ: 11. Oktober 2022
Genre: Fantasy (16410)
Seiten: 649 (Taschenbuch-Version), 493 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1863), Ehe (810), Flucht (2124), London (2110), Vampire (1855), Verwandlung (241)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Tatiana O'Hara für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Ganz in der Nähe befinden sich die Folterkammern“, flüsterte Berith. „Dort bestraft der Fürst seine Feinde und Verräter. Wir Vampire verfügen nicht über menschliches Schmerzempfinden, so darfst du es dir nicht vorstellen. Untereinander können die Untoten sich jedoch grausam foltern, sofern die richtigen Methoden angewandt werden.“ Berith machte eine bedeutungsschwere Pause. „Fürst Danag ist ein Meister auf diesem Gebiet.“
     Ein eisiger Schauer lief über Liliths Rücken, doch sie gab sich äußerlich unbeeindruckt. Die Wächter führten sie in einen riesigen Festsaal, der von schummerigem Fackellicht erleuchtet wurde. Der Vampirfürst saß auf seinem Thron und ließ sich von einer seiner drei Gemahlinnen einen noch warmen Menschenkörper übergeben, den er gierig aussaugte und danach achtlos beiseite warf. Lilith betrachtete ihn ausgiebig. Die Gesichtszüge des Fürsten waren hart, was wahrscheinlich an seinen hohen, spitzen Wangenknochen und den verkniffenen Lippen lag. Seine Mimik wirkte kalt und berechnend. Sein Erscheinungsbild war zu furchteinflößend, um ihn als attraktiv zu bezeichnen, obwohl er in seinem goldschwarzen Umhang eine beeindruckende Erscheinung darstellte. Fürst Danag wandte seine Aufmerksamkeit nun den beiden Neuankömmlingen zu, die anmutigen Vampirfrauen nahmen neben ihm Platz. Sie trugen lange, schwarze Gewänder, die kunstvoll mit roten Ornamenten verziert waren. Lilith staunte. Solch schöne Frauen hatte sie noch niemals zuvor gesehen. Die dunkelroten Augen, die böse funkelten, dämpften ihre Bewunderung jedoch.
     „Berith“, grüßte der Fürst. Sein Tonfall verriet Wachsamkeit und Neugier. „Ich habe bereits Visionen gehabt, die ankündigten, dass du mir eine Schöpfung präsentierten willst.“
     „So ist es, mein Fürst.“ Berith verbeugte sich respektvoll, seine Gefährtin tat es ihm gleich. Der Fürst bewegte sich auf die neugeborene Vampirin zu. Lilith zeigte keinerlei Angst. Er berührte ihr Haupt und roch an einer Haarsträhne, er griff unter ihr Kinn und hob ihren Kopf soweit an, dass er in ihre Augen blicken konnte. Als der Fürst sie an der Schulter berührte, durchfuhr ein stechender Schmerz ihren Leib. Es fühlte sich an, als würde ihr gesamter Körper von glühend heißen Stecknadeln traktiert werden. Lilith brach zusammen. Fürst Danag beugte sich zu ihr hinunter, legte ihren Hals frei und fügte ihr eine Bisswunde zu. Sie schrie und wartete auf die erlösende Schwärze einer Ohnmacht – oder des Todes. Fürst Danag verzog währenddessen angewidert das Gesicht. Er fauchte und fuhr herum.
     „Sie ist eine Missgeburt, du Schwächling!“, beleidigte er Liliths Schöpfer.
     „Aber weswegen denn, Herr?“ Dieser gab vor, das Missfallen des Fürsten nicht zu verstehen. „Was habt Ihr an ihr auszusetzen? Ist sie nicht bildschön?“
     „Bildschön?“ Die Fackeln begannen zu flackern, der Boden erbebte. „Dir ist es nicht gelungen, ihre menschliche Seele auszulöschen. Sie empfindet noch! Und zwar alles. Schmerz, Liebe und Trauer. Ich kann es riechen und schmecken. Dieses Geschöpf mag Reißzähne haben und Blutdurst spüren, aber sie wird niemals zu uns gehören!“ Er legte eine bedeutungsschwere Pause ein. „Und weißt du, was mit Vampiren geschieht, die menschlich fühlende Missgeburten erschaffen? Sie werden hingerichtet!“
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