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Aquitania - Das Blut der Könige
Verfasser: Eva García Sáenz (4)
Verlag: Fischer (2098) und Scherz (203)
VÖ: 12. Oktober 2022
Genre: Historischer Roman (6350)
Seiten: 416 (Gebundene Version), 400 (Kindle-Version)
Original: Aquitania
Themen: 12. Jahrhundert (135), Aquitanien (12), Folter (165), Herzöge (215), Hochzeit (1884), Könige (1455), Leichen (3025), Mittelalter (243), Rache (2663), Santiago de Compostela (18), Spione (188)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Im Jahre 2020 gelang es der spanischen Autorin Eva García Sáenz, mit ihrem Roman »Aquitania« den Jahres-Bestseller ihres Heimatlandes vorzulegen und den »Premio Planeta« abzuräumen, den höchstdotierten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt. Seit etwas mehr als einer Woche kann man das Buch auch auf Deutsch bekommen, was für uns Grund genug war, einmal selbst hineinzuschnuppern. »Aquitania - Das Blut der Könige« wurde im Fischer Verlag Scherz veröffentlicht und kostet als gebundene Ausgabe 25 Euro. Die digitale Version des 416 Seiten umfassenden Werks ist zwei Euro günstiger, zudem gibt es eine 11:19 Stunden lange Hörbuchvariante. Diese wurde von Eva Becker, Elmar Börger, Julian Mehne und Björn Schalla eingelesen. Der Roman hat kapitelweise unterschiedliche Ich-Erzähler, diese wurden durch die unterschiedlichen Sprecher in Szene gesetzt.

Eva García Sáenz' Roman beschäftigt sich mit Eleonore von Aquitanien, ihrerseits zunächst Herzogin von Aquitanien, dann Königin von Frankreich (1137 bis 1152) und später Königin von England (1154 bis 1189). Thematisiert wird nicht ihr ganzes Leben, sondern ihre ersten Jahre als jugendliche Königsgattin im Palais de la Cité von Paris. Nach der Ermordung ihres Vaters hält sie den König Frankreichs für dessen Mörder, entschließt sich zur Rache an ihm und heiratet seinen Sohn. Dann wird der König jedoch auf die gleiche Weise wie ihr Vater ermordet, und so gilt es herauszufinden, ob es jemanden gibt, der ganz gezielt ein unerfahrenes Paar auf den Thron platzieren wollte.

An einer weit fortgeschrittenen Stelle des Romans fragt Protagonistin Eleonore ihren Onkel Raimund von Poitiers, ob dieser immer noch ein Stoiker sei. An der Stelle konnten wir uns ein Grinsen nicht verkneifen, denn da hatten wir bereits entschieden, dass wir eine Sache in unserer Buchbesprechung anschneiden würden: Du liebe Zeit, ist »Aquitania« in einem stoischen Ton geschrieben worden. Natürlich erwarten wir von einem historischen Roman nicht, dass dieser mitreißend wie ein Thriller ist und eine emotionale Wendung nach der anderen auf den Leser abfeuert. Eva García Sáenz lässt ihre Ich-Erzähler hier jedoch in einem derart nüchternen Stil über die allerschlimmsten Ereignisse sprechen, dass es vollkommen egal ist, welche Greueltat (und davon gibt es einige) hier auch beschrieben wird: Nichts davon hat uns beim Lesen in irgendeiner Weise berührt. »Aquitania« ist ein exzellent recherchierter Roman über eine der einflussreichsten Frauen des Mittelalters, der rund um einige ausgeklügelte Verbrechen geschildert wird und dem Leser jede Menge geschichtliches Wissen vermittelt, der aber so aufregend wie ein paar Stunden Schmökern in einem Personenregister ist. Das hatten wir bei einem Nummer-Eins-Jahresbestseller nicht erwartet, denn dass ein emotionsloser historischer Abriss einen Hype auslösen kann, war uns nicht so recht bewusst. »Aquitania« ist in der Summe durchaus ein lesenswerter Roman, aber eben für solche Bücherfreunde, die Literatur mögen, die das Prädikat »interessant« verdienen, nicht für solche, die es spannend mögen.
– geschrieben am 21. Oktober 2022 (3/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies