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Do you love me?
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (36)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (207) und Eigenverlag (25405)
VÖ: 1. Oktober 2022
Genre: Fantasy (16462) und Romantische Literatur (29790)
Seiten: 321
Themen: Dämonen (1277), Hölle (184)
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DÄMONISCHE LOVESTORY

Wenn der Herr der Hölle Amor spielt!

Ein Dämon und eine Frau vergnügen sich miteinander.

Im Prinzip sollte es mir egal sein, doch als sie ihre Seelen miteinander verbinden, bin ich sauer.

Ich schick sie durch die Hölle, wortwörtlich natürlich.

Und siehe da, die beiden halten doch tatsächlich wie Pech und Schwefel zusammen.

Damit haben sie sich doch eine Belohnung verdient, also spiele ich Amor.

Wer zuletzt lacht…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wer … wer … bist du? Warum liegst du hier? Auf wen wartest du?« Ich war fast in Panik geraten und brachte diese Worte nur stockend hervor.
     »Ach sieh an, sieh an, konnte der große Hexenmeister und Magier nicht einmal selbst kommen und sich um mich kümmern? Hat er es tatsächlich gewagt, nur einen lächerlichen Gehilfen zu schicken?« Die Stimme hörte sich zynisch, aber auch sehr verzweifelt an.
     »Wieso Magier, Hexenmeister? Es gibt keine Magier oder Hexenmeister. Außerdem bin ich kein Gehilfe, ich bin eine Frau, die sich in diesem üblen Wald verirrt hat. Aber … wer bist du?«
     »Ich? Ich bin ein Dämon. Der Magier, der mich hier angekettet hat, wollte nach einer Weile zurückkommen und mich erst dann losmachen, wenn ich kooperiere. Er hat etwas ganz Spezielles von mir gefordert. Das habe ich strikt abgelehnt, deshalb hat er mich überwältigt, hierhergebracht, angekettet und liegen gelassen. Damit ich über mein »Nein« nachdenken kann, hat er gesagt. Jetzt reicht es mir, ich bin tatsächlich bereit, seine Bedingungen zu erfüllen. Sag ihm das, Gehilfin.«
     Der Dämon machte eine Pause, während ich noch versuchte, das Gehörte zu verarbeiten.
     »Wieso sagst du, es gibt keine Magier? Natürlich gibt es die. Menschen, die sich mit Magie, Hexerei und Zauberei auskennen. Die diese Künste auch anwenden können und für ihre Zwecke verwenden. Wie glaubst du wohl, hätte er mich sonst hier festsetzen können?«
     »Aber … aber … es gibt doch auch keine Dämonen!« Meine Stimme überschlug sich fast vor Entsetzen und Abscheu. Etwas Mitleid war wohl auch dabei. »Und keine Magier! Oder Zauberei und Ähnliches. Das sind alles nur Tricks. Mithilfe von gewitzter Technik oder gut ausgeführte Taschenspielerei …«
     Jetzt keuchte ich nur noch, so überrascht und schockiert war ich. Der Dämon probierte wieder, etwas zu sagen, aber er hustete nur und versuchte zu schlucken. Ich stellte meinen Rucksack ab, holte eine Wasserflasche heraus und hielt sie ihm an den Mund. Gierig trank er sie in einem Zug aus. Der arme Kerl musste sehr durstig gewesen sein.
     »Nun gut, Mensch. Menschenfrau. Mach mich los.« Das kam in einem Befehlston, der mir nicht gefiel.
     »Hm, ich weiß nicht … Es muss doch einen Grund gegeben haben, dass du hier angekettet bist. Kann ich dir trauen? Wenn ich dich losmache, tötest du mich dann?«
     »Nun mach schon, mach mich los. Ich tu dir sicher nichts.« Das hörte sich für mich nicht gerade überzeugend an. Deshalb fragte ich weiter.
     »Also Dämon, – auch wenn ich nicht glaube, dass es Dämonen überhaupt gibt –, wie lange liegst du denn schon hier?«
     »Warte, lass mich nachdenken. Der Magier hat gesagt, als er mich hierhergebracht und angekettet hat, dass Friedrich II. der Staufer sein König ist. Wer ist jetzt euer König, Menschenfrau?«
     Friedrich der Staufer? Das war im Hochmittelalter, wenn ich mich richtig erinnerte. Um das Jahr 1150 ungefähr …
     »Dämon, ich habe schlechte Nachrichten für dich. Du liegst schon eine Ewigkeit hier drin, wenn das mit dem König stimmt. Aber es ist doch nicht möglich, dass du schon fast neunhundert Jahre hier angekettet bist?«
     »Doch, das ist schon möglich. Die Lebensspanne von Dämonen ist sehr lang. Aber sag mir lieber, wo der Magier jetzt ist.«
     »Tot. Mit Sicherheit tot, der ist schon lang gestorben. Menschen leben nicht so lang. Deinen Magier gibt es ganz gewiss seit mehreren Jahrhunderten nicht mehr. Du wartest vergeblich auf ihn.«
     »Er wird nie mehr kommen? Ich werde demnach für immer und ewig hier liegen müssen, wenn du mich nicht losmachst, Menschenfrau.«
     »Ja, aber … wenn ich dich befreie, was ist dann? Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann, wenn du wirklich ein Dämon bist. Wenn du sagst, dass du schon neunhundert Jahre alt bist, könnte ich zwar glatt daran glauben, dass du wirklich dämonisch bist, aber …«
     »Hör zu Menschenfrau, mach mich los. Dann gebe ich dir etwas, was du mögen wirst. Ich werde mit dir Liebe machen, ich werde dich voll und ganz zufriedenstellen. Alle deine Lüste werde ich stillen, du wirst deine geheimsten Wünsche von mir erfüllt bekommen. Danach gehe ich dahin zurück, wo ich hingehöre.«
     Sex mit einem Dämon? Der hatte sie wohl nicht mehr alle. Darauf konnte ich gern verzichten. Hatte sein Gehirn in den vergangenen neunhundert Jahren gelitten? Das waren bestimmt nur seine eigenen Wünsche und Hoffnungen, die er mir als Belohnung anbot.
     »Nein danke, Dämon, kein Interesse«, lehnte ich brüsk ab.
     Mittlerweile hatte ich den Körper vor mir ziemlich genau betrachtet und war überzeugt davon, dass er wirklich einem Dämon gehörte. Die Unterschiede zu einem Menschenkörper wurden bei näherer Betrachtung immer deutlicher. Er trug nur einen Lendenschurz, der nicht viel von seiner Figur und seinen Gliedmaßen verbarg.
     »Warte, Menschenfrau, warte.« Mit diesen Worten begann er, seinen Körper zu verändern. Es war, als hätte er in meinen Gedanken gelesen und wurde langsam zu meinem absoluten Idealbild eines Mannes. Er sah dem Sänger einer bekannten Rockband sehr ähnlich, er strahlte gewaltige Erotik und puren Sex aus. Doch, doch, das war durchaus verlockend … aber trotzdem … Wollte ich wirklich Sex mit einem Dämon haben? Außerdem war mir bei diesem Anblick ein anderer Gedanke durch den Kopf geschossen, den ich ziemlich unbedacht aussprach.
     »Dämon, wenn du deinen Körper so sehr verändern kannst, warum bist du dann überhaupt noch angekettet?«

     »Was meinst du damit, Menschenfrau?«
     »Wenn du deinen Körper ganz einfach umändern kannst, kannst du deine Arme und Beine doch dünn genug machen, sodass du aus den Fesseln schlüpfen kannst. Damit kannst du dich selbst befreien und brauchst keine Hilfe von mir. Du hättest dich schon vor Jahrhunderten losmachen können.«
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