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Verfasser: Doris E.M. Bulenda (36)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (207) und Eigenverlag (25405)
VÖ: 1. Oktober 2022
Genre: Fantasy (16462) und Romantische Literatur (29790)
Seiten: 321
Themen: Dämonen (1277), Hölle (184)
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DÄMONISCHE LOVESTORY

Wenn der Herr der Hölle Amor spielt!

Ein Dämon und eine Frau vergnügen sich miteinander.

Im Prinzip sollte es mir egal sein, doch als sie ihre Seelen miteinander verbinden, bin ich sauer.

Ich schick sie durch die Hölle, wortwörtlich natürlich.

Und siehe da, die beiden halten doch tatsächlich wie Pech und Schwefel zusammen.

Damit haben sie sich doch eine Belohnung verdient, also spiele ich Amor.

Wer zuletzt lacht…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

HÖLLENTRIP MIT DÄMON


Ich rückte meinen Rucksack auf den Schultern zurecht und murmelte vor mich hin. »Ich weiß, dass ich keinen Orientierungssinn habe! Wie konnte ich mich nur auf einen Trip ganz allein durch einen dunklen, unheimlichen Wald einlassen? Das war eine der blödesten Ideen, die ich je hatte.«
     Diese Gedanken plagten mich schon länger. Kurz nachdem ich mich auf diese Wanderung eingelassen hatte, wusste ich, dass es idiotisch war, mitzumachen. Es war eine Wette mit mehreren Freunden gewesen. Wir hatten alle einen speziellen Weg zugeteilt bekommen, dem wir durch einen uns unbekannten, sehr großen, kaum erschlossenen Wald folgen mussten. Wer als Erster am Ziel war, bekam einen Preis, ein großes Abendessen im Luxuslokal mit allen Schikanen.
     Lange hatte ich mich gesträubt und mich nur mühsam überreden lassen, mitzumachen, weil ich solche Spiele normalerweise nicht schätzte. Aber dann hatten mehrere Freunde auf mich eingeredet, mich gebeten, dabei zu sein, mir selbst zu beweisen, dass ich so eine Herausforderung meistern konnte … Und ich war ihnen prompt auf den Leim gegangen.
     Wir bekamen alle die gleiche Ausrüstung: Einen Rucksack mit Kompass, Karte, Schlafsack und Verpflegung, damit mussten wir auskommen. Unsere Autos stellten wir auf einem kleinen Parkplatz am Rand des Waldstücks ab. Wir sollten den Wald zu Fuß durchqueren, jeder Teilnehmer auf seiner vorgegebenen Route und am anderen Ende herauskommen. Dort würden wir abgeholt und zu unseren Fahrzeugen gebracht werden. Und so zogen wir dann los.
     Sicher hatte ich sofort gewusst, dass dieser Ausflug für mich nicht geeignet war. Jetzt war genau das passiert, was ich mir schon hätte denken können. Ich hatte mich verlaufen und war total in die Irre gewandert. Mein Kompass hatte bereits am zweiten Tag seinen Geist aufgegeben. Abgesehen davon hatte ich nie richtig mit dem Teil umgehen können. Auf meiner Karte fand ich absolut nichts. Handy und Navi waren natürlich streng verboten, sie waren uns vor Beginn der Wanderung abgenommen worden.
     Die ersten zwei Tage war ich der Meinung, auf dem richtigen Weg zu sein. Aber jetzt war schon der vierte Tag, an dem ich im Wald umherirrte. Inzwischen wusste ich definitiv, dass ich mich verlaufen hatte. Geplant war, dass alle Teilnehmer nach höchstens drei Tagen am Ziel ankommen würden.
     Bei mir hatte das offensichtlich nicht geklappt. Wahrscheinlich lief ich schon ewig im Kreis herum, ohne meinen Weg zu finden. Deshalb schlich ich jetzt durch den verdammt unheimlichen Forst und wusste nicht wohin, während über mir ein Gewitter aufzog. So wie der Himmel aussah, würde das ein echtes Jahrhundertereignis werden. Der Wind frischte auf, wurde stärker und stärker, bis er Sturmstärke erreichte.
     Durch die schwarzen, bedrohlichen Wolken über meinem Kopf kam mir der Wald noch furchterregender vor als die letzten Tage. Mein Proviant war fast aufgebraucht, Wasser hatte ich noch, aber wie lange das reichen würde, konnte ich nicht sagen.
     Meine momentane Richtung wollte ich der Einfachheit halber beibehalten. Richtig oder falsch war dabei schon lange nicht mehr die Frage, »nur raus aus dem Wald« war mein erklärtes Ziel. Wenigstens gab es einen kleinen Pfad, auf dem ich halbwegs bequem gehen konnte. Wenn ich nur nicht das Gefühl gehabt hätte, dass ich mich besser umdrehen und weglaufen sollte. Ich schob es auf meine Erschöpfung im Allgemeinen und das Gewitter im Besonderen.
     Mühsam unterdrückte ich das Unbehagen und wanderte einfach weiter. Meine Füße taten weh, ich war müde, ich wollte nur noch raus aus dem Forst. Doch vor allem wollte ich als Erstes und Wichtigstes Schutz vor dem drohenden Unwetter finden.
     Mit gesenktem Kopf kämpfte ich gegen den Wind an, der mich immer wieder mit heftigen Böen quälte und vom Weg abzudrängen versuchte.
     Nach einem mühseligen Marsch kam ich auf eine kleine Lichtung, auf der eine Holzhütte stand. Eine schäbige, heruntergekommene, alte, fast verfallene Hütte. Das war besser als nichts. Darin würde ich zumindest Schutz vor dem Gewitter haben, hoffte ich.
     Mit der Schulter drückte ich die Tür auf, da ich weder Riegel noch Klinke sehen konnte. Nachdem ich die Hütte betreten hatte, sah ich, dass sie ein brauchbares Dach hatte. Die vier Wände standen noch, sie waren zwar ziemlich verrottet, aber ohne größere Löcher und die Balken waren alle noch vorhanden. So weit, so gut, hier würde ich das Ende des Unwetters abwarten können.
     »So, bist du endlich zurückgekommen! Du hast mich verdammt lange warten lassen.«
     Entsetzt schrie ich auf, als ich diese Worte hörte und blickte mich panisch um. Geschockt versuchte ich herauszufinden, woher die Stimme kam.
     Meine Augen gewöhnten sich nur langsam an das hier herrschende Halbdunkel. Ich erkannte einen Tisch, zwei Stühle, ein offenes, halb zusammengefallenes Regal und ein einfaches Lager. Bett konnte man es nicht nennen, denn es war nur ein Gestell mit einem alten Strohsack darauf.
     Von diesem primitiven Lager war die Stimme hergekommen und darauf lag ein Mensch. Er war mit dicken eisernen Ringen um die Hand- und Fußgelenke angekettet. Von den Ringen liefen schwere Ketten zu weiteren, im Boden verankerten Ringen. Die Fesseln sahen alt aus, aber trotzdem noch sehr solide. Sie waren nicht einmal angerostet.
     Vorsichtig und etwas zögernd näherte ich mich diesem Lager und blickte bestürzt auf den Menschen darauf. Zu meinem Entsetzen stellte ich gleich danach fest, dass der Angekettete kein Mensch war. Der Körper war menschenähnlich, aber nicht völlig menschlich. Irgendwie stimmten die Proportionen nicht und auch das Gesicht war verwirrend nicht menschlich. Klar war mir nur, dass dieses in Ketten gelegte Wesen sich kaum bewegen konnte.
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