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Wiebke Jacobs und Evert Brookmer 4 - Auricher Betrug
Verfasser: Martin Windebruch (4)
Verlag: Klarant (894)
VÖ: 30. September 2022
Genre: Kriminalroman (10643)
Seiten: 180 (Taschenbuch-Version), 150 (Kindle-Version)
Themen: Betrug (188), Fotografen (363), Kino (37), Kommissare (3105), Mord (8097), Ostfriesland (811)
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»Er war so ein Spöker, so ein Dickdoner, wissen Sie?« So mancher hielt Gretus Cordsen für einen Angeber, einen Wichtigtuer. Das gewöhnliche Angestellten-Gehalt des Baumarkt-Mitarbeiters und der kostspielige Lebensstil passten einfach nicht zusammen. Wie hat Gretus sein teures Auto, die zahlreichen Urlaube und die großzügigen Geschenke für seine Freundin Tina finanziert? Als Gretus in dem leerstehenden alten Kino in Aurich tot aufgefunden wird, merkt Kommissar Dr. Evert Brookmer jedenfalls schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Dem ersten Eindruck nach ist der ostfriesische Hobby-Fotograf beim Versuch, an diesem verlassenen Ort ein spektakuläres Foto zu machen, von der Galerie des Kinosaals gestürzt. Doch es gibt auch Indizien, die einen Mord vermuten lassen. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, müssen die Auricher Kommissare herausfinden, was Gretus Cordsen zu verbergen hatte. Schließlich kommen die Ermittler einem perfiden Betrug auf die Spur …
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     »Klar«, sagte Tido.
     »Fiete, sitz«, sagte der Kommissar dann zu seinem Hund und reichte dem Kollegen die Leine. Fiete setzte sich neben Tido und gab ein missmutiges Brummen von sich. Der Hund schien hier nicht warten zu wollen, doch seine gute Erziehung war stärker als sein Unwille. Also blieb er zurück, als Evert und Wiebke durch die bis vor Kurzem vernagelte Tür des alten Kinos traten.
     Die Ermittler betraten einen schwach beleuchteten Vorraum. Da der Strom abgestellt war, hatten die Kollegen mehrere Halogenlampen aufgestellt, wie man sie normalerweise auf Baustellen vorfand. Eine Wand des Raumes wurde von einem großflächigen Graffiti eingenommen, das Evert nach einigen Sekunden als Namenszug erkannte. »Kracher Krino« stand dort in verschnörkelten Buchstaben mit Verzierungen. Die Farbe roch frisch. Der Kommissar nahm an, dass besagter Krino sich für eine große Nummer hielt.
     Der Rest des Raumes sah hingegen gut erhalten aus, beinahe wie in einer Zeitkapsel aufbewahrt und nur leicht angestaubt.
     Sie hörten ihren Kollegen Klaas Behrends mit jemandem sprechen und folgten den Stimmen durch einen kleinen Flur in den Hauptsaal des Kinos. Es gab eine Galerie, und inmitten des Raumes lag ein Mann in verdrehter Haltung auf dem Boden. So wie er dalag, erinnerte er Evert unwillkürlich an eine Puppe, der man die Fäden durchtrennt hatte.
     Der Tote war Ende dreißig und trug Jeans und ein kariertes Hemd, bei dem er die Ärmel hochgekrempelt hatte. Um den Hals hing etwas, das Evert erst bei näherem Herantreten als Kamera an einem Sicherheitsband erkannte.
     »Moin«, begrüßte derweil Wiebke die anwesenden Polizisten. Zwei Kollegen waren gerade dabei, die Leiche genauer zu untersuchen, und einer der beiden wandte sich nun ihnen zu. Es war Klaas Behrends, ihr Kollege von der Kriminalpolizei und dort für die Spurensicherung verantwortlich. Er trug wie immer seine Schutzpolizeiuniform. Die Mütze hatte er tief in den Nacken geschoben, sodass man den Ansatz seines kurzen grauen, krausen Haares sehen konnte.
     »Moin, ihr beiden«, sagte er. »Die Oldenburger brauchen noch, die stecken im Feierabendverkehr.«
     »Tido hat uns schon gesagt, dass die Gerichtsmedizin sich verspätet«, sagte Wiebke.
     »Jo, ich war auch schon auf dem Weg zum Nachtwächter«, sagte Klaas Behrends. Klaas’ grauer Schnurrbart zitterte immer leicht, während er sprach. »Da gibt es heute Heilbutt mit Kartoffeln. Ich hoffe, Insa behält für mich was zurück.« Er klang leicht wehmütig, dass er heute nicht in seine Stammkneipe gehen konnte, doch Evert wusste, dass sein Kollege es am Ende genauso sah wie sie alle bei der Mordkommission: Die Arbeit ging immer vor, wirklich immer. Dafür war sie einfach zu wichtig.
     »Also, was haben wir denn genau für einen Fall, wie wurde der Tote gefunden?«, fragte nun Evert an Klaas gerichtet.
     »Zwei Jugendliche haben hier vor einigen Tagen entdeckt, dass man durch eine Seitentür reinkommen kann. Also sind sie heute nach der Schule mit Farbdosen hergekommen. Nachdem sie sich im Eingangsbereich an der Wand ausprobiert haben, wollten sie schauen, was es sonst so im Gebäude gibt. Da haben sie den Toten entdeckt und ziemliche Angst bekommen. Nachdem die beiden Jugendlichen nach Hause gelaufen waren, haben ihre Eltern dann irgendwann aus ihnen herausbekommen, was los ist, denn die beiden wollten aus Angst wegen der Sachbeschädigung und dem Ärger, den sie bekommen könnten, nichts sagen.«
     »Angst sollten sie auch haben, sie haben einen Toten gefunden«, bemerkte Wiebke.
     »Wie geht es ihnen jetzt?«, fragte Evert.
     »Tja, der Schreck sitzt sicher tief bei den beiden. Ich hab einen Termin bei unserem Dienst-Psychologen vereinbart. Vielleicht bekommt der aus ihnen ja noch das ein oder andere Detail heraus. Aber ich denke mal, die beiden sind nur über die Leiche gestolpert. Hatten echt großes Pech.«
     »Dafür haben wir wohl Glück«, sagte Wiebke und beugte sich zu der Leiche herunter, die zwischen zwei Sitzreihen des Kinos lag. Wiebke stand dabei eine Reihe hinter der Leiche, um ihre Kollegen nicht zu stören. »Er sieht nicht so aus, als wäre er schon lange tot. Ein, zwei Tage vielleicht. Das heißt, es ist erst vor Kurzem passiert.«
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