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Die Sehnsucht unserer Herzen
Verfasser: Romy Terrell (3)
Verlag: Eigenverlag (25325)
VÖ: 29. September 2022
Genre: Romantische Literatur (29711)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 312 (Kindle-Version)
Themen: Brüder (1320), Road Trip (223), Schottland (845), Sterben (242)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wie wappnest du dich für den Tod eines geliebten Menschen?

Amelia ist fassungslos. Rory wird sterben, doch niemand außer ihr weiß es. Um ihrem Bruder in den letzten Wochen nah zu sein, stimmt sie zu, gemeinsam mit seiner Verlobten und seinem besten Freund, Liam, einen Roadtrip durch Schottland zu machen. Liam mit den rauchblauen Augen, der Mann, den sie vor langer Zeit aus ihrem Herzen gerissen hat. Denn sie hat sich geschworen, ihn nie wieder so nahe an sich heranzulassen, dass er ihr dieses abermals brechen könnte. Doch dann ist es ausgerechnet Liam, der Amelia in der schweren Zeit Halt gibt.
Gemeinsam setzen die beiden alles daran, die noch verbleibende Zeit ihres Bruders zu der wundervollsten seines Lebens zu machen.

Ein turbulentes und dramatisches Gefühlschaos zwischen Vernunft und Liebe, Lachen und Weinen inmitten der majestätischen Natur Schottlands.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Romy Terrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Romy Terrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wir sitzen lange auf der gemütlichen Terrasse, schlürfen einen Cocktail nach dem anderen und reden über früher, heute und alle möglichen Dinge.
     Es ist nach Mitternacht, als wir schließlich zusammenräumen und nach drinnen gehen.
     Ehe ich auf mein Zimmer gehe, lege ich einen Zwischenstopp im Badezimmer ein. Dann schleiche ich den nicht enden wollenden Flur entlang zu dem Gästezimmer, in dem ich untergebracht bin.
     Als ich die Tür öffne, brennt Licht. Meine Reisetasche liegt nicht mitten im Raum, wo ich sie noch vor wenigen Stunden abgestellt habe. Verwirrt trete ich ein und sehe mich um. Die Einrichtung ist nicht dieselbe wie zuvor. An der gegenüberliegenden Wand hängt eine übergroße Magnettafel, auf der mehrere Fotos gepinnt sind. Unter anderem ein Foto von Liam und mir.
     Neugierig gehe ich darauf zu, um es mir genauer anzusehen. Nur zu gut erinnere ich mich an den Tag, als wir auf Rory gewartet und die Fotobox entdeckt hatten. Liam hatte mich dazu überredet, Quatschbilder zu machen. Wobei ich das nur gemacht habe, um ihm zu gefallen. Ich hasse es, fotografiert oder gefilmt zu werden. Irgendwie sehe ich immer bescheuert aus. Mal sind die Augen zu, ich sage gerade etwas, sodass mein Mund weit aufgerissen ist, oder andere seltsame Gesichtsausdrücke werden für die Ewigkeit festgehalten. Allerdings ist dieses Foto anders. Es wirkt harmonisch. Vertraut. Ich sitze auf Liams Schoß, weil die Kabine für zwei Personen zu eng war, und ich lache. Kein blödes Gesicht, keine geschlossenen Augen. Auf diesem Foto sehe ich ausnahmsweise wirklich gut aus. Wenn ich das sage, soll das was heißen.
     An jenem Tag war ich überglücklich. Ich dachte, ich hätte Chancen bei Liam. Dass er auch an mir interessiert wäre. Zumindest hat es sich in dem Moment in der Kabine so angefühlt, als wäre mehr zwischen uns. Womöglich war es auch nur das Wunschdenken eines verliebten Mädchens.
     »Hast du dich verlaufen, Puffin?«
     Erschrocken wirble ich herum und habe große Mühe, mein Gleichgewicht nicht zu verlieren. Die letzten Cocktails waren ziemlich stark, was sich ausgerechnet jetzt bemerkbar macht.
     »Ich habe …« Mehr bekomme ich nicht her-aus. Liams nackter Oberkörper bringt mich komplett aus dem Konzept. So sehr, dass sogar der sich anbahnende Wutanfall ausgebremst wird, weil er mich Puffin nennt. Seit er damals mitbekommen hat, dass Papageientaucher – Puffins – meine Lieblingstiere sind, nennt er mich hin und wieder so, um mich zu ärgern.
     Oh, wow! Mein Blick gleitet über Liams Brust, sein Sixpack und zurück zu den muskulösen Oberarmen. Offensichtlich hat er in den vergangenen zwei Jahren trainiert. Er war schon immer sehr sportlich, aber ich hätte nicht gedacht, dass er so gut in Form ist. Ob er ins Fitnessstudio geht?
     Liam bemerkt meine Befangenheit, grinst amüsiert, geht um mich herum, schnappt sich das über der Stuhllehne hängende Shirt und zieht es sich über. »Besser?«, fragt er grinsend und rubbelt sich mit der Hand durch die vom Duschen noch feuchten Haare.
     »Ja. Ähm, nein … Ich meine … doch.« Beherrscht räuspere ich mich, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können, sehe zu Boden und füge verlegen hinzu: »Sorry, hab mich in der Tür geirrt.«
     »Bei der Menge an Räumlichkeiten kann das durchaus passieren«, antwortet er lässig und kommt näher. »Susan freut sich riesig, dich zu sehen«, sagt er und steht dabei so dicht vor mir, dass ich beinahe zur Decke hinaufsehen muss, um ihm ins Gesicht zu blicken.
     Freust du dich auch?, würde ich am liebsten aus einem Impuls heraus fragen, verkneife es mir aber und antworte stattdessen: »Ich freue mich auch, sie zu sehen.«
     Einen Moment mustern wir uns schweigend. Bei seinem Anblick, den rauchblauen Augen, die mich auf eine Art und Weise ansehen, die ich nicht deuten kann, wird mir mulmig. Das Gefühl des Enttäuschtwerdens kriecht in mir hoch und aktiviert meinen Schutzmechanismus, der schlagartig nur noch eines im Sinn hat – Flucht.
     Ohne darüber nachzudenken oder etwas zu sagen, drehe ich mich um und verlasse sein Zimmer.
     »Andere Richtung«, ruft er mir belustigt hinterher, als ich nach rechts abbiege. Auf halbem Weg mache ich kehrt, gehe an seiner Zimmertür vorbei, ohne noch einmal hineinzusehen, und betrete eine Tür weiter das Gästezimmer, das mir zugeteilt wurde.
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