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Die Sehnsucht unserer Herzen
Verfasser: Romy Terrell (3)
Verlag: Eigenverlag (25419)
VÖ: 29. September 2022
Genre: Romantische Literatur (29807)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 312 (Kindle-Version)
Themen: Brüder (1322), Road Trip (224), Schottland (849), Sterben (243)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wie wappnest du dich für den Tod eines geliebten Menschen?

Amelia ist fassungslos. Rory wird sterben, doch niemand außer ihr weiß es. Um ihrem Bruder in den letzten Wochen nah zu sein, stimmt sie zu, gemeinsam mit seiner Verlobten und seinem besten Freund, Liam, einen Roadtrip durch Schottland zu machen. Liam mit den rauchblauen Augen, der Mann, den sie vor langer Zeit aus ihrem Herzen gerissen hat. Denn sie hat sich geschworen, ihn nie wieder so nahe an sich heranzulassen, dass er ihr dieses abermals brechen könnte. Doch dann ist es ausgerechnet Liam, der Amelia in der schweren Zeit Halt gibt.
Gemeinsam setzen die beiden alles daran, die noch verbleibende Zeit ihres Bruders zu der wundervollsten seines Lebens zu machen.

Ein turbulentes und dramatisches Gefühlschaos zwischen Vernunft und Liebe, Lachen und Weinen inmitten der majestätischen Natur Schottlands.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Romy Terrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Romy Terrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Der Nissan hatte ganz schön zu kämpfen.« Strahlend begrüße ich Susans Lebensgefährten Harry mit einer kurzen Umarmung.
     »Dass die alte Rostlaube überhaupt noch eine Zulassung bekommen hat.«
     »Immerhin ist meine Wenigkeit im Besitz eines fahrbaren Untersatzes«, höhnt Rory, der seinem uralten Nissan ewige Treue geschworen hat und ihn so lange fahren wird, bis er in seine Einzelteile zerfällt.
     Harry ist bekennender Fahrradfahrer und nutzt Susanns Auto nur, wenn es nicht anders geht. Sein eigenes hat er vor Kurzem verkauft, weil es ohnehin nur herumsteht, Platz in der Garage wegnimmt und verstaubt – Zitat Harry.
     »Wo ist Liam?«, fragt Rory und sieht sich suchend um.
     »Bastelt an der Blechbüchse herum. Gab irgendein Problem mit einem Kolben-Dingens.«
     »Kolben-Dingens«, wiederholt Rory Harrys Worte, grinst und wir machen uns gemeinsam auf den Weg dorthin.
     Früher haben Rory und Liam oft zusammen an Rorys Nissan oder den Autos der Nachbarn herumgebastelt. Das war, bevor wir nach Oxford zogen, jeder sein Studium begann und wir uns nicht mehr täglich sahen.
     In dem Augenblick, als wir die geräumige Doppelgarage betreten, fällt ein Teil scheppernd zu Boden. Kurz darauf tritt ein ölverschmierter Liam im Blaumann unter dem Bulli hervor, der auf der Hebebühne aufgebockt ist.
     »Wie sieht’s aus?« Rory begrüßt ihn und sieht sich den an einem Lastenkran hängenden Motor an.
     Liam nickt Caitlin und mir mit einem knappen »Hey« zu, wobei sein Blick Sekunden länger auf mir ruht, dann wendet er sich wieder Rory zu. »Das Ersatzteil wurde vor einer Stunde geliefert, aber der Austausch wird einige Stunden in Anspruch nehmen. Ich befürchte, wir können erst morgen losfahren.«
     »Wenn Susan nichts gegen zusätzliche Gäste hat«, feixt Rory, der trotz seiner perfekten Planung kein Problem mit dieser kurzfristigen Änderung hat.
     »Du kennst sie doch. Sie freut sich immer über euren Besuch und hat die Gästezimmer längst vorbereiten lassen.«
     Erst als Liam mir einen flüchtigen Blick zuwirft, fällt mir auf, dass ich ihn noch immer an-starre. Sein dunkelblondes Haar fällt ihm locker in die Stirn. Er trägt es kürzer als vor zwei Jahren, als wir uns zuletzt gesehen haben. Damals sah er mit seinen schulterlangen Haaren aus wie Kurt Cobain. Doch die kürzeren Haare stehen ihm viel besser.
     Unwohlsein breitet sich in mir aus. Plötzlich habe ich das Gefühl, erdrückt zu werden, und gehe nach draußen. Wie soll ich es die nächsten Tage nur mit ihm aushalten? Liam und ich auf einem Roadtrip mit Caitlin und Rory, eingepfercht in einem Bulli. Cool bleiben, Amelia, du musst dich zusammenreißen. Tu es Rory zuliebe. Immerhin sind es nur ein paar Tage, so schlimm kann es nicht werden. Sagte ich ein paar Tage? Es sind drei Wochen. Drei verdammte Wochen! Ich kann das nicht. Ich kann das nicht, ich kann das nicht!
     »Alles in Ordnung?«, höre ich Caitlin besorgt hinter mir fragen.
     »Alles bestens.« Schnell lächele ich, um meine Schwindelei zu verbergen.
     »Ich dachte nur …«
     »Wegen ihm?« Ich vermeide es bewusst, seinen Namen auszusprechen, und halte ihrem prüfenden Blick eisern stand. »Das ist längst vergessen«, füge ich betont gelassen hinzu, nehme das ausgeleierte Haargummi vom Handgelenk und binde meine Haare zu einem lockeren Knoten zusammen.
     »Ist es das?«, hakt sie liebevoll nach.
     Jetzt ärgere ich mich, dass ich ihr bei einem unserer Mädels-Abende von dieser Sache erzählt habe.
     »Komm schon, Amelia. Liam hat dich geküsst und war dann mit Ava zusammen.«
     Ihre Worte bohren sich in mein Herz wie die scharfkantige Spitze eines Dolches. Bringen den peinigenden Schmerz von damals schlagartig zurück. Musste sie mich daran erinnern? Einen Moment hebe ich die Schultern, um sie daraufhin wieder fallen zu lassen. »Er hat sich eben anders entschieden.«
     »Verteidigst du etwa sein Verhalten?«
     »Das ist Jahre her. Wir waren jung. Wussten nicht, was wir wollten«, behaupte ich, obwohl das schlichtweg gelogen ist. Denn anders als Liam wusste ich ganz genau, was ich wollte oder besser gesagt, wen ich wollte. Doch Liam hatte sich für Ava, meine damalige beste Freundin, entschieden, die sich überraschenderweise auch prompt auf ihn eingelassen hat. Obwohl sie wusste, dass ich über beide Ohren in ihn verknallt war. Was noch viel schlimmer war als das, was Liam abgezogen hat. Denn von seiner besten Freundin erwartet man so etwas nicht. Ich hatte ihr nur wenige Tage zuvor davon erzählt und trotzdem hat sie sich an ihn rangeschmissen, als wisse sie nichts von meiner heimlichen Schwärmerei für den besten Freund meines Bruders. Liam kann ich das schlecht vorwerfen. Auch wenn ich es mir noch so sehr gewünscht habe, dass er mich anstelle von Ava wähle. Gefühle lassen sich nicht erzwingen.
     »Hey, ihr zwei.« Susan öffnet die große Glasschiebetür und kommt mit einem voll beladenen Tablett zu uns. »Liam meinte, die Reparatur würde etwas Zeit in Anspruch nehmen. Da dachte ich mir, solange die Jungs am Bulli basteln, genehmigen wir uns ein paar Cocktails.« Gläser klirren, als sie das Tablett auf dem Gartentisch abstellt.
     Wir setzen uns zu ihr.
     »Leicht süßlich mit einem Hauch Vanille. Die perfekte Grundlage für einen Mädelsdrink und um euren Roadtrip einzuläuten.«
     Susan probiert gerne Neues aus. Anscheinend hat sie vor Kurzem das Cocktailmixen für sich entdeckt. Seit Mums Tod ist unser Kontakt mehr geworden. Wir sehen uns oft, meist dann, wenn Rory sich mit Liam trifft, denn dann laufe ich ihm wenigstens nicht über den Weg.
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