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Lennard Lomberg 1 - Das neunte Gemälde
Verfasser: Andreas Storm (1)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (725)
VÖ: 1. August 2022
Genre: Kriminalroman (10643)
Seiten: 416
Themen: Anrufe (317), Bonn (52), Detektive (1403), Gemälde (283), Hotel (1051), Leichen (3013), Pablo Picasso (12)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. November 2022 um 0:04 Uhr (Schulnote 3):
» Krimi um Beutekunst aus der Nazi-Zeit

Im April 2016 wird Lennard Lomberg von einem Mann namens Dupret gedrängt, die Rückgabe eines verschollenen Gemäldes zu organisieren, das sich unrechtmäßig im Besitz einer französischen Stiftung befinden soll. Kurz darauf wird Dupret tot in einem Bonner Hotel aufgefunden. Das Gemälde aber bleibt verschwunden. Lomberg gerät ins Visier von Kriminalrätin Sina Röhm, denn das Gemälde, das einst von den Nazis geraubt wurde, könnte ein unbekannter Picasso sein, und Lombergs Vater soll etwas mit dem damaligen Verschwinden des Gemäldes zu tun gehabt haben. Lennard Lomberg beschließt, den damaligen Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Dafür taucht er immer tiefer ein in die tragische Geschichte des neunten Gemäldes. Doch es gibt noch mehr Leute, die ein Interesse an diesem Bild haben…

Das Buch ist der Auftakt einer Krimireihe um Lennard Lomberg. Der Autor Andreas Storm verbindet Kunst, Geschichte und Kriminalroman miteinander, seine Leidenschaft für diese Themen sind in jeder Zeile des Buches zu finden. Seine Ausführungen sind so detailliert geschrieben, dass ich das als schwierig beim Lesen empfand, weil ich immer wieder den roten Faden der Geschichte zu verlieren drohte. Dabei ist die Geschichte um das fiktive Bild als Beutekunst der Nazis sehr interessant angelegt, sie klingt sehr realistisch. Etwas schwer tat ich mich mit den vielen handelnden Personen wie auch den zeitlichen Sprüngen in der Erzählung.

So spannend der Plot klingt, konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.«
  11      1        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 14. November 2022 um 10:38 Uhr (Schulnote 4):
» Mehr Kunst als Krimi

Cover:
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Das Titelbild sieht eher nichtssagend aus. Es zeigt den Bahnhof, der später noch eine größere Rolle spielt. Im Prinzip strahlt dieses Bild das aus, was diesen Krimi ausmacht: künstlerisch, aber wenig spannend.

Inhalt:
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Der Kunstexperte Lennard Lomberg erhält Besuch von der Kriminalpolizei, da ein gewisser Herr Dupret ihn zuvor beauftragt hatte, ein bestimmtes Gemälde wiederzubeschaffen für eine Stiftung. Doch dieser Dupret wurde tot in einem Bonner Hotel aufgefunden.
Die Spuren Lombergs führen ihn weit in die Vergangenheit, auf die Spuren der Nazis und die Spuren seiner eigenen Familie.

Mein Eindruck:
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Ich gestehe, dass dies der erste Krimi ist, den ich mangels Spannung in der Mitte abbrechen musste. Die Handlung ist auf drei Zeitebenen verteilt: 2016, 1943 und dann 1966. In allen drei Zeitebenen spielt einer aus der Generation Lomberg eine bedeutende Rolle. Alleine die Tatsache, dass aufgrund der häufigen Nennung des Nachnamens schwer auseinanderzuhalten war, welcher Lomberg hier gerade gemeint ist, machte die Handlung verwirrend. Die Geschichte spielt vor allem an den Schauplätzen Bonn sowie in Orten Frankreichs und Englands. Dabei führt der Autor eine Unmenge von Personen ein und das in einer Detailverliebtheit, die zur Verwirrung eher beiträgt als zur Aufklärung. So konnte kein roter Faden gesponnen werden und es fehlte dem Ganzen fast gänzlich an Spannung.
Ja, ich habe hier einiges über Kunst und Kunstraub zu Nazizeiten erfahren. Aber die Ausführungen hierzu sind so ausschweifend, dass es besser gewesen wäre, der Autor hätte sie in ein Sachbuch als in einen Krimi verpackt. Die Personen selbst sind für mich unnahbar, ihre Charaktere wenig greifbar und ihre Dialoge schlicht langweilig.
Ich hatte mir viel mehr von diesem Krimi versprochen. Ich habe mich durch den ersten Teil förmlich gequält und so habe ich dann ab der Hälfte beschlossen, ihn doch abzubrechen.
Die zwei Sterne vergebe ich für den guten Willen, die Tatsache, dass meine Heimatstadt Bonn eine Rolle spielt und für die Ausführungen zum Thema Nazi-Kunstraub.

Fazit:
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Kunsthistorie in Detailverliebtheit präsentiert, wodurch kein roter Faden zu erkennen ist und wenig Spannung aufkommt

2 von 5 Sternen«
  14      1        – geschrieben von wonderland09
Kommentar vom 6. Oktober 2022 um 11:36 Uhr (Schulnote 2):
» Beutekunst

Lennard Lomberg, Senior Expert für Europäische Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts, Träger des Weißen Handschuhs, wird hier zum Detektiv.
Er soll die Rückgabe eines verschollenen kubistischen Gemäldes zu organisieren, das sich unrechtmäßig im Besitz einer französischen Stiftung befinden soll.
Bald gerät er selber ins Visier der Kriminalrätin Röhm. Der geraubte mutmaßliche Picasso könnte unmittelbar mit der Geschichte von Lombergs Vater verbunden...

Dieses Buch wird als Krimi vermarktet. Aber leider fehlt mir etwas die erhoffte Spannung. Es bietet einen großen Einblick in die Kunstgeschichte, die Beutekunst der Nazis. Das ist wirklich interessant geschrieben, wenn auch nicht immer für Laien verständlich.

Durch die verschiedenen Zeitebenen, auf die diese Geschichte aufgebaut ist, zieht sich die Spur des Neunten Gemäldes wie ein roter Faden durchs Buch.
Am besten gefiel mir der Ausgangspunkt um 1943.

Der Schreibstil gefällt mir. Allerdings wäre manchmal eine Übersetzung gut gewesen. Wörter wie Boches zB waren mir durch andere Romane geläufig. Anderes musste ich nachschlagen. Es erhöht zwar die Authentizität, aber stört etwas den Lesefluß.

Alles in allem ein interessantes Buch.«
  9      0        – geschrieben von Kleenkram
Kommentar vom 26. September 2022 um 14:35 Uhr (Schulnote 3):
» Lennard Lombergs erster Fall.

Der Leser begleitet die Familie Lomberg durch drei Generationen (1943, 1966 und 2016) und erfährt nicht nur viel über die Familie sondern erhält auch viele Einblicke in die zu der Zeit herrschenden Gegebenheiten.

Durch die vielen unterschiedlichen Zeitsprünge wird die Geschichte sehr komplex und eignet sich deshalb nicht für Zwischendurch. Man muss hier schon am Ball bleiben um nicht den Überblick über die unterschiedlichen Handlungsstränge zu verlieren. Auf manche Passagen hätte man allerdings auch verzichten können bzw. kürzen könne um das Buch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Man hätte deshalb trotzdem der Geschichte noch ohne Probleme folgen können.

Manche Szenen weder sehr detailreich beschrieben. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Auch bei den vielen Personen, Orte, Institutionen, Straßennamen, Hotels etc. wäre weniger mehr gewesen. Manchmal war es dann doch etwas unübersichtlich. Vielleicht wäre auch eine Personenverzeichnis zu Beginn hilfreich gewesen. Vielleicht war das auch mit einer der Gründe warum ich leider zu allen Beteiligten keine wirkliche Bindung aufbauen konnte. Ich war zu sehr damit beschäftigt mir alles zu merken um ja nichts zu vergessen was evtl. wichtig sein könnte. Durch die vielen Details in der Geschichte hat meiner Meinung nach auch die Darstellung der Charaktere gelitten.

Der Schreibstil ist sehr elitär. Für mich aber definitiv für das Buch angemessen und auch zu den sonst üblichen flapsigen Ausdrucksweisen manch anderer Ermittler mal etwas anderes.

Die Spannung hält sich allerdings für eine Krimi doch etwas in Grenzen. Wobei ich zu keiner Zeit gelangweilt war und immer wissen wollte wie es weitergeht.

Hut ab vor dem Autor, dass am Schluss tatsächlich alle Fäden zusammen geführt haben und alle Handlungsstränge ineinander übergegangen sind. Alles war derart verwoben wie ein gut gestricktes Spinnnetz.«
  12      1        – geschrieben von Kate_nte
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