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Haunted Highlands 2 - Keller mit Leiche
Verfasser: Ima Ahorn (7)
Verlag: Eigenverlag (25325)
VÖ: 25. September 2022
Genre: Fantasy (16422) und Kriminalroman (10656)
Seiten: 282 (Taschenbuch-Version), 264 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 239 (Kindle-Version)
Themen: Geister (677), Geisterjäger (49), Highlands (336), Keller (149), Leichen (3020), Schottland (845)
Reihe: Haunted Highlands (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein paranormaler Schottland Cosy Krimi.

Was ist zu tun, wenn sich ein Hausgast plötzlich in einen Hausgeist verwandelt?
Mit dieser Frage sieht sich der junge Darren in seinem neuen Job im Taigh Dubh Guesthouse konfrontiert. Und als wäre ein toter Gast nicht schlimm genug, handelt es sich auch noch um Blake Cadger, den arroganten und egozentrischen Chefgeisterjäger der Argyll Ghost Company. Der war mit seinen Mitarbeitern und ein paar ausgewählten Gästen im Gästehaus abgestiegen, um hier an der schottischen Westküste paranormale Phänomene zu untersuchen.
Bald hat Darren alle Hände voll zu tun, denn er muss sich nicht nur um ein Haus voll unausgelasteter Geisterjäger kümmern, sondern auch um einen übellaunigen Geist, der verlangt, dass Darren unter den Hausgästen seinen Mörder ausfindig macht.

Nach Tot mit Garten ist dies der zweite Auftrag für Geisterseher Darren Bagshaw (und seine unverwüstliche Großmutter).
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

KAPITEL 3


Während Darren bei seiner Großmutter war, hatte sich eine dunkle Wolkenfront über den Inseln im Westen zusammengeballt. Und als er am Abend gegen halb zehn vor ihrem Häuschen ins Auto stieg, fielen bereits die ersten Regentropfen. Die Fahrt zurück nach Oban war zum Glück kurz, denn der böige Wind, der den Regen begleitete, rüttelte unangenehm am Fahrzeug und brachte Darren mehr als einmal dazu, in Schlangen­linien zu fahren. An einigen Stellen, an denen die schmale Küstenstraße besonders nahe am Wasser verlief, spritzte die Gischt so hoch, dass Darren auch ohne den Regen seine Scheibenwischer hätte einschalten müssen. Wäre das Wetter noch schlimmer, hätte er die längere Route über die Hauptstraße nehmen müssen. Die verlief ein paar Kilometer landeinwärts und war daher besser geschützt. Nur während der berüchtigten Winterstürme konnte es vorkommen, dass sogar diese Straße gesperrt wurde.
     In Oban hielt sich der Verkehr um diese Tageszeit in Grenzen, sodass Darren bald darauf auf den Mitarbeiter­parkplatz hinter dem Taigh Dubh Guesthouse einbiegen konnte. Obwohl es nur wenige Schritte vom Parkplatz bis zum Eingang des Gästehauses waren, war Darren nass bis auf die Haut, bis er es in die Eingangshalle geschafft hatte.
     Er musste sich mit der Schulter gegen die schwere Holztür stemmen, um sie trotz des starken Windes zu schließen. Als er das geschafft hatte, schüttelte er sich wie ein Hund, um zumindest einen Teil des Wassers aus seinen Haaren zu bekommen. Im Schirmständer neben der Rezeption sah er die traurigen Überreste von zwei oder drei sturmzerzausten Regenschirmen stehen. So genau ließ sich das nicht mehr sagen. Daneben hatte sich eine kleine Wasserlache auf dem gefliesten Boden gebildet.
     Dass es die Touristen nie lernten, dachte er kopf­schüttelnd. Man sollte meinen, Leute, die an die schottische Küste fuhren, wussten, mit welchem Wetter hier zu rechnen war.
     Oben in seinem Zimmer schnappte sich Darren ein Handtuch und rubbelte sich erst einmal das restliche Wasser aus den kurzen rotbraunen Haaren. Er zog sich das nasse Sweatshirt über den Kopf und warf es achtlos auf den Sessel. Dann ließ er sich auf sein Bett fallen und schaltete den Fernseher ein. Etwas lustlos zappte er durch die Kanäle und überlegte, ob er sich noch einen Film anschauen sollte. Aber der kleine Fernseher in seinem Zimmer bot eigentlich kein sonderlich tolles Kinofeeling. Außerdem lief ohnehin nichts Interessantes. Er schaltete den Fernseher wieder aus und schnappte sich eine der Zeitschriften, die auf seinem Nachttisch lagen.
     Kaum hatte er sich im Licht der Nachttischlampe in einen Artikel vertieft, hörte er ein Geräusch.
     „Psst.“
     Darren schloss die Augen und atmete tief durch.
     „Psssst“, machte es noch einmal. Dieses Mal mit mehr Nachdruck.
     „Das geht heute nicht, Alice“, sagte er entnervt und ohne zu schauen, wo sich das Geistermädchen diesmal versteckt hielt.
     „Aber es fängt gleich an. Ich will doch schon die ganze Woche wissen, wie es weitergeht. Und es ist auch keiner mehr unten.“
     Darren seufzte. Er drehte sich zu dem Mädchen um. Sie hatte sich in der dunkelsten Zimmerecke zwischen dem Kleiderschrank und der Tür versteckt und schaute vorwurfsvoll zu ihm rüber. Alice hatte ein ausgezehrtes, blasses Gesicht, das von langen, mit weißen Stoffstreifen zusammengebundenen Zöpfen umrahmt wurde. Sie trug ein unförmiges weißes Nachthemd, das fast bis auf ihre nackten Füße reichte. Die riesigen dunkelbraunen Augen in ihrem schmalen Gesicht ließen sie aussehen, als sei sie höchstens elf oder zwölf Jahre alt. Dass sie Darren gerade bis zur Brust reichte, verstärkte diesen Eindruck noch. Trotzdem könnte sie leicht fünfzehn oder mehr Jahre alt gewesen sein, als sie an der Schwindsucht starb. Genau wusste Darren es nicht. Nur, dass Tuberkulose im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert eine ziemlich häufige Todes­ursache war. Ganz besonders bei der ärmeren Bevölkerung. Ob Alice als Hausmädchen in Taigh Dubh House gearbeitet hatte oder die Tochter einer der Angestellten war, wusste Darren nicht. Wahrscheinlich sollte er sie irgendwann danach fragen. Aber heute hatte er garantiert keine Lust mehr dazu.
     Darren warf Alice einen strengen Blick zu. „Du weißt doch, dass die Argyll Ghost Company im Haus ist“, erklärte er geduldig. „Denkst du wirklich, da sollte ein Geist wie du im Gemeinschaftsraum herumsitzen und fernsehen?“
     Das Mädchen zuckte mit den Schultern und zog eine Schnuppe. „Tu nicht so, als könnten die mich sehen oder sonst irgendwie aufspüren.“
     Dazu konnte Darren nicht viel sagen. Immerhin hatte er es selbst ausprobiert. Er ließ Alice gelegentlich in der Nacht ein paar Stunden fernsehen, dafür gestattete sie ihm, Experimente zum Nachweis ihrer geisterhaften Existenz zu machen.
     Und er hatte alles versucht: Fotos, Tonaufnahmen, Temperaturmessung. Er hatte sogar ein Messgerät für elektromagnetische Felder verwendet, das er sich eigens für diesen Zweck beschafft hatte. Doch mit keinem hatte er eine Spur von Alice‘ Anwesenheit aufzeichnen können, obwohl er sich bei dem EMF-Messgerät einige Hoffnungen gemacht hatte.
     „Und wenn sie ein Gerät verwenden, dass ich noch nicht ausprobiert habe? Oder wenn jemand dabei ist, der wie ich Geister sehen kann?“, fragte er.
     Alice zuckte mit den Schultern. „Bestimmt nicht. Und warum hätte es jemand, der Geister sieht, überhaupt nötig, eine Geistertour zu buchen? Außerdem habe ich in den letzten hundert Jahren außer dir nur eine einzige Geisterseherin getroffen. Und die wurde von allen für verrückt gehalten.“
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