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Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
Verfasser: Natasha Pulley (2)
Verlag: Klett-Cotta (353)
VÖ: 24. September 2022
Genre: Fantasy (16681)
Seiten: 544 (Gebundene Version), 545 (Kindle-Version)
Original: The Kingdoms
Themen: Briefe (757), Erinnerungen (1156), Hebriden (7), Leuchttürme (93), Reisen (2871), Schottland (874), Zeitreisen (737)
Charts: Einstieg am 5. Oktober 2022
Höchste Platzierung (4) am 7. Oktober 2022
Zuletzt dabei am 9. Oktober 2022
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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auf Basis von acht Bloggern
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5mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 9 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (9)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. Januar 2023 um 10:52 Uhr (Schulnote 3):
» Zu Anfangs zog mich das Cover und der Klappentext in seinen Bann.

Der Sprecher ist zwar angenehm , aber so richtig einlassen konnte ich mich nicht auf seine Stimme.

Joe verliert sein Gedächtnis und ein Leuchtturm zwischen zwei Jahren , hatte Potential einen zu fesseln . Die vielen Zeitsprüngen zwischen den 2 Jahren in 100 Jahren Abstand. Doch selbst in den Jahren sprang man vor und zurück ohne einen roten Faden.

Ich habe es zu Ende gehört , man wollte ja wissen was raus kommt. Aber es zog sich leider.«
  6      1        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 24. Dezember 2022 um 1:37 Uhr (Schulnote 2):
» Eine interessante Zeitreise

Joe Tournier kommt 1898 in die psychiatrische Klinik, nachdem er am Bahnhof Gare du Roi in Londres ohne jede Erinnerung angekommen ist. Wenig später erhält er eine rätselhafte Postkarte, die 90 Jahre lang unterwegs zu ihm war. Die Postkarte zeigt einen Leuchtturm auf einer Insel der Äußeren Hebriden, auf der Rückseite bittet ihn eine M, nach Hause zu kommen, wenn er sich erinnert. Doch woran soll er sich erinnern, und wer ist M? Joe lässt sich nach Schottland zu dem Leuchtturm versetzen – und ist unversehens auf einem Weg in die Vergangenheit. Plötzlich findet er sich wieder in der Schlacht zwischen England und Frankreich, die doch lange vor seiner Geburt entschieden wurde.

Wie hängen Vergangenheit und Zukunft zusammen? Was geschieht, wenn sich in der Vergangenheit etwas ändert, was eigentlich in der Zukunft schon stattgefunden hat? Die Geschichte schickt Joe auf eine interessante Zeitreise, in der er sich genau mit diesen Fragen beschäftigen muss. Genauso wie er auf der Suche nach sich selbst ist. Die Ereignisse sind für ihn äußerst verwirrend, und auch ich musste mich immer wieder sehr konzentrieren beim Lesen, um mit den verschiedenen Personen und den Veränderungen in der Zeit den Durchblick zu bewahren. Die Geschichte gerät zuweilen auch etwas langatmig, manches hätte man zusammenkürzen können. Der Plot hinter der Geschichte ist allerdings äußerst überzeugend, es ist ein spannendes Spiel mit verschiedenen Identitäten und Ereignissen.

Trotz aller Kritikpunkte hat mich die Geschichte mit der spannenden Idee dahinter in ihren Bann ziehen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  7      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 22. Dezember 2022 um 22:30 Uhr (Schulnote 3):
» Reisen zwischen den Zeiten

Cover:
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Das Titelbild ist wunderschön mit dem grünen Leuchtturm vor dunkelblauem Untergrund und dem Poststempel. Es passt gut und hat mich direkt neugierig gemacht.

Inhalt:
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London im Jahre 1898: Ein Mann steigt an der Haltestelle Gare du Roi in Londres aus einem Zug und hat keinerlei Erinnerung daran, wer er ist und wie er dorthin gekommen ist. Er weiß noch seinen Namen: Joe Tournier, aber wo er wohnt und weshalb London bzw. ganz England französisch ist, daran kann er sich nicht genau erinnern. Er wird zunächst in eine Psychiatrie eingewiesen, eine Epilepsie mit Gedächtnisverlust diagnostiziert und seine angebliche Familie wird ausfindig gemacht. Doch seine Erinnerungslücken schließen sich nicht und er merkt, dass es andere mit ähnlichen Symptomen gibt. Dann bekommt er eine Postkarte vom Leuchtturm auf der Insel Eilean Mor mit den Worten "Liebster Joe, komm nach Hause, wenn du dich erinnerst. M.". Datiert ist sie 90 Jahre zuvor, als es den Leuchtturm eigentlich noch gar nicht gab. Als sich die Chance ergibt, dort zu arbeiten, weil alle drei Leuchtturmwärter verschwunden sind, macht Joe sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit.

Mein Eindruck:
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Die Beschreibung und der Anfang des Buches hatten mich sehr neugierig gemacht. Das klang nach einer sehr spannenden und geheimnisvollen Story. Gut gefiel mir auch der Stil der Autorin, der sehr detailreich und atmosphärisch alles beschreibt. Man konnte sich sehr gut in die verschiedenen Zeiten hinein versetzen. Als es anfangs um die drei verschwunden Leuchtturmwärter von Eilean Mor ging, hatte ich kurzzeitig ein Dejá-vu-Erlebnis, da ich vor ein paar Monaten noch einen anderen Roman über dieses historische Ereignis mit seinen Geheimnissen gelesen hatte. Doch die Handlung wendet sich schnell in eine andere Richtung und dieses Ereignis tritt in den Hintergrund, wenngleich man nach dem Roman seine eigenen neuen Theorien aufstellen kann, wie und wohin die Wärter verschwunden sind.

Man sollte diesen Roman sehr aufmerksam lesen, denn die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern es werden oft Geschichten in Geschichten verpackt, d. h. in einer teilweise komplexen und verschachtelten Weise offenbaren sich nach und nach weitere Details. Es ist ein bisschen wie eine Zwiebel zu schälen, bei der man Schale für Schale zum Kern vordringt.
Durch diese detaillierte Erzählweise erlebt man jedoch auch Kriegsgeschehen hautnah mit und einige Szenen sind nichts für zarte Gemüter. Die Verwundungen und Qualen, die sich die Menschen in den Schlachten oder durch persönliche Kämpfe und Folter zufügen, sind sehr brutal. Hier hätte ich mir oft gewünscht, die Handlung wäre gestrafft worden und habe einige Szenen schneller gelesen. Ganz überspringen ging nicht, da man nie sicher sein konnte, ansonsten wichtige Details für die Auflösung zu übersehen.
Mit Joe habe ich zwar mitgerätselt, aber richtig mitgefühlt habe ich nicht. Für mich blieb der Charakter unnahbar und das galt auch für die anderen Charaktere. Das Rätsel um M. und Joes tatsächlicher Vergangenheit sowie die Rolle des Leuchtturms hat mich gefesselt und war für mich schlüssig aufgelöst. Allerdings hat mich dann das Ende des letzten Kapitels wieder etwas verwirrt zurückgelassen. Hier bekam ich synapsentechnisch die (Zeit-)Logik nicht mehr aufgelöst. Hätte das Buch ein halbes Kapitel vorher geendet, wäre alles gut gewesen, aber so?
Ich vergebe drei Sterne, da mich die Atmosphäre und das Rätsel um Joe gefesselt haben, aber die Detailtiefe der Kriege das Ganze zu sehr in die Länge zogen und mich das Finale nicht ganz überzeugen konnte.

Fazit:
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Komplex strukturierter Zeitreiseroman mit teilweise zu detailreichen und brutalen Szenen und einem nicht ganz überzeugendem Ende

3 von 5 Sternen«
  18      1        – geschrieben von Test-LR
Kommentar vom 27. November 2022 um 20:43 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Es ist 1898, als Joe Tournier am Bahnhof Gare du Roi in Londres (ein französisches London) zu sich kommt, und zwar ohne jegliche Erinnerungen, woher er kommt und wer er überhaupt ist. Er wird in eine Klinik eingewiesen, bis seine Angehörigen ihn dort auffinden. Doch er kann sich an niemanden von ihnen erinnern. Eines Tages erhält er eine Postkarte mit der Abbildung eines Leuchtturms auf der Insel Eilean Mor. Auf der Rückseite steht nur: "Liebster Joe, komm nach Hause, wenn du dich erinnerst. M."
Das Mysteriöse an der Sache: Die Karte wurde vor 90 Jahren abgeschickt. Joe macht sich auf die Reise zu dem besagten Leuchtturm, um das Geheimnis zu lüften, und macht dabei ein Tor in die Vergangenheit ausfindig. Doch jeder Schritt zurück in der Zeit hinterlässt Spuren in der Gegenwart...

Meine Leseerfahrung:
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Ich hatte schon mal über einen realen ungeklärten Fall vor mehr als 100 Jahren gelesen, als auf einer schottischen Insel Leuchtturmwärter spurlos verschwunden waren. Natasha Pulley hat daraus eine Fantasy-Zeitreisengeschichte gezaubert und eine unerwartet romantische Wendung mit eingearbeitet. Die gesamte Story ist durchaus sehr anspruchsvoll und stellenweise etwas verwirrend, da es oft nicht chronologische und damit schwer verfolgbare Zeitsprünge gibt und man dabei schnell den Überblick verlieren kann. Denn innerhalb der Zeitsprünge gibt es zusätzlich Rückblicke. Der Lesefluss wurde dadurch erheblich gestört, so dass ich stellenweise nochmal zurückblättern musste.

Besonders gut gelungen fand ich dagegen die Beschreibung eines französischen Englands. Wenn die Schlacht von Trafalgar damals nicht mit einem britischen Sieg geendet hätte, dann hätte die Geschichte sicherlich einen anderen Verlauf nehmen können. Die entsprechenden Auswirkungen hat Natasha Pulley sehr eindrucksvoll zeichnen können. Überhaupt gefällt mir der stark bildhafte Erzählstil von Pulley, den ich bereits von "Der Uhrmacher in der Filigree Street" her kenne. Die beiden Bücher haben außerdem gemeinsam, dass sich eine unerwartete Liebesgeschichte anbahnt. Die hat mich diesmal allerdings nicht wirklich überzeugen können. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Schwierigkeiten, mich mit den Figuren identifizieren zu können. Normalerweise lese ich absolut keine Liebesromane. Und wenn das Buch doch eine Romanze beinhaltet, dann bevorzuge ich klassische Konstellationen.

Nichtsdestotrotz ist es ein großartiger Fantasy-Roman, der nicht nur Zeitreisen-Fans begeistern dürfte. All die Zeitsprünge und Rückblicke führen schließlich zu einer stimmigen Auflösung. Daher lohnt es sich, die komplexen Handlungsstränge aufmerksam zu verfolgen.

Fazit:
Mit "Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit" entführt uns Natasha Pulley in ein historisch andersartiges England und präsentiert uns eine komplexe Zeitreisengeschichte mit einem Hauch Liebesromanze. Tiefgründig und durchaus anspruchsvoll, aber dennoch unterhaltsam!«
  18      0        – geschrieben von Hilou1
 
Kommentar vom 14. November 2022 um 10:18 Uhr (Schulnote 5):
» Das Cover und den Klappentext fand ich richtig toll. Ich lese sehr gern Bücher in diesem Genre und habe mich auf das Lesen dieses Buches gefreut.

Leider bin ich gar nicht in die Geschichte gekommen. Eigentlich habe ich so viel von Joe gelesen, aber ich weiß gar nichts von ihm. Für mich war die Geschichte irgendwie total wirr. Das wurde noch schlimmer, als er dann endlich auf dem Leuchtturm war. Nach ein paar Erlebnissen dort, war dann für mich die Stelle, an der ich das Buch leider abgebrochen habe. Es ist einfach nicht mein Buch.
Ich habe mir ein völlig anderes Buch vorgestellt, als ich den Klappentext gelesen habe. Aus meiner Sicht ist das nicht schlimm, denn wie ich in den anderen Rezensionen lesen kann, gibt es viele Leser, die das Buch sehr schön fanden. Und so ist es im Leben ja schließlich immer.
Fazit: ein Buch, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte«
  11      1        – geschrieben von Susann H
Seite:  1 2
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