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Erben der Ewigkeit 2 - Die Nymphe
Verfasser: Derufin Denthor Heller (2)
Verlag: Books on Demand (4777) und Eigenverlag (25310)
VÖ: 8. September 2022
Genre: Fantasy (16410) und Horror (1784)
Seiten: 336 (Taschenbuch-Version), 445 (Kindle-Version)
Themen: Ewigkeit (10), Freiheit (598), Gefangenschaft (651), Musiker (559)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Erben der Ewigkeit (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Derufin Denthor Heller für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Derufin Denthor Heller gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Lorêen konnte ein Grinsen nicht verhindern. Zu schön war die Vorstellung von dem kleinen, magischen »Ding«, das die menschlichen Marionetten nach ihren eigenen Wünschen tanzen ließ.
     Der Tod war ihr nicht fremd. Selbst vor Mord – oder dem unerwünschten Ableben, wie sie selbst es vornehmer auszudrücken pflegte – war sie niemals zurückgeschreckt. Aufgeschlitzte Kehlen gehörten zu ihrem Standardrepertoire. Junge Mädchen waren ihre häufigsten Opfer. Mit den Erinnerungen an die Absonderlichkeiten, die sie an ihnen verübte, konnten sie schließlich nicht weiterleben. Wer wollte schon bis ans Ende seiner Tage mit einer tiefen Angststörung konfrontiert sein? Nein, es war besser, die Angelegenheiten in Frieden ruhen zu lassen. Zudem ließen sich die Opfer so auf leichterem Wege entsorgen. Der nützliche Nebeneffekt, durch die eigene Bluttat irren nichtsahnenden Marionetten die Schuld in die Schuhe zu schieben, versprach darüber hinaus eine besondere Befriedigung, deren Wert sie schnell zu schätzen gelernt hatte.
     Sie war wahrlich nicht zimperlich, doch die entstellten Leichname, die sie im Innenhof entdeckte, brachten sie an die Grenzen ihrer eigenen bösartigen Natur. Diese Menschen waren nicht einfach gestorben. Sie waren auch nicht hingerichtet worden. Ausgeweidet wie wildes Getier, dem schlagenden Herzen beraubt, starrten sie auf denjenigen, der es wagte, ihre letzte Ruhe zu stören. Leblose, erkaltete Augen zeugten noch im Tode von den verständnislosen Vorgängen im Gehirn der Verstorbenen, die sich in den letzten Bruchteilen des Lebens ihren Weg durch die grauen Windungen gesucht hatten.
     Lorêen schloss für einen Moment die Augen. Vieles hatte sie mit dem Menschengeschlecht angestellt. Doch an den widerwärtigen Praktiken des Kannibalismus hatte sie keinen Gefallen gefunden. Gleichwohl stellten die Monstrositäten, die sich dieser Leidenschaft hingaben, einen interessanten Forschungsgegenstand dar. Vor allem, wenn man bedachte, dass es ihnen auch gelungen war, die dämonische Leibwächterin der Nymphe zu besiegen.
     Um ihren einstigen Lebensgefährten war es nicht schade. Der Dummkopf hatte den Tod verdient. Sie war sicher, dass sie ihre Manipulationsspiele schon bald mit einem würdigen Nachfolger fortsetzen konnte. Die gebotene Reaktion der Dryáde auf den Tod Leopolds versprach hingegen interessante Unterhaltung. Lorêen drehte sich um. Sie hatte genug gesehen. Es war an der Zeit, dem Schlachtfeld den Rücken zu kehren. Sie musste zurück in die Abgeschiedenheit. Dort würde sie noch heute ihrer künstlerischen Kreativität freien Lauf lassen. Durch den Kontrast von Schönheit und Verunstaltung würde ihr Gemälde zu einem wahren Meisterwerk heranreifen.
     Fröhlich pfeifend wendete sie sich ab.
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