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Die Abartigen 1 - Karawane nach Cood
Verfasser: Sascha Raubal (5)
Verlag: Books on Demand (4650)
VÖ: 31. August 2022
Genre: Fantasy (16067)
Seiten: 254 (Taschenbuch-Version), 223 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (5475), Karawanen (9)
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Dies ist der Auftakt einer Serie um die beiden Helden Loris und Mikail. Beste Freunde seit der Schulzeit, glauben sie, dass nichts dieses Band zerstören kann. Doch die Gesellschaft ihrer Welt, mit hehren Idealen gegründet und vordergründig wunderbar liberal, hat eine grausame Schattenseite. Ihren gnadenlosen Gesetzen wird jedes Opfer gebracht.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sascha Raubal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sascha Raubal gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Loris ließ das Horn an seinem Riemen vor die Brust fallen und wandte sich dem Lager zu. Da ließ ihn das Geräusch von Pfoten im trockenen Gras herumfahren. Ein Schemen schoss aus der Dunkelheit auf ihn zu, leise, tödlich.
     Er riss gerade eben noch die Lanze hoch, etwas krachte hinein und fegte ihn von den Beinen. Hart schlug er auf dem Boden auf, rollte herum und zog das lange Messer aus dem Gürtel. Noch im Aufrappeln sah er den Körper eines großen Wildhundes neben sich liegen, zuckend, durchbohrt von der Waffe aber noch immer geifernd. Ahnenscheiße, stinkende! Was für ein riesiges Vieh!
     Bösartiges Knurren alarmierte ihn. Er sah auf. Zwei weitere fahle Gestalten rasten im schwachen Licht der Sterne auf ihn zu, und er hatte nur noch sein Messer. Das stand gar nicht gut für ihn. Er hielt die lange Klinge mit beiden Händen vor sich, bereit, wenigstens eine der Bestien aufzuschlitzen, bevor die andere ihm die Kehle zerfetzte. Schon waren sie heran, sprangen beinahe zeitgleich in hohem Bogen auf ihn zu und wurden von zwei massigen Gestalten aus der Bahn gerissen.
     Marinas Hunde! Im letzten Moment waren sie aufgetaucht und verbissen sich nun in ihre beiden wilden Vettern. Ein dritter Schutzhund folgte dicht auf und stellte sich mit gesträubtem Nackenfell vor Loris. Von der anderen Seite kam die zweite Dreiergruppe herangehetzt und bildete eine Mauer aus tödlichen Zähnen zwischen ihm und den Raubtieren. Marina war offenbar eine verdammt gute Hundeführerin, wenn ihre Tiere so perfekt agierten. Weitere Wildhunde tauchten auf, bremsten aber ihren Lauf, als sie ihrer Gegner gewahr wurden.
     »Ich sollte schleunigst abhauen«, murmelte Loris, wagte es aber nicht, den Biestern erneut den Rücken zuzudrehen. Langsam, Schritt für Schritt, zog er sich zurück.
     Weitere Schutzhunde kamen nun endlich von ihren Lagerplätzen heran und stürzten sich ohne zu zögern auf den Feind. Loris konnte nicht einmal schätzen, wie groß das angreifende Rudel war, aber dem vielen Knurren und Jaulen nach zu urteilen hatten seine Beschützer es mit einer ganzen Menge Gegner zu tun. Immerhin, die Raubtiere waren nun gebunden, sie würden wohl keine Zeit haben, einen flüchtenden Menschen zu verfolgen. Er drehte sich um und rannte beinahe in Mikail hinein, der mit erhobenem Speer angelaufen kam.
     »Loris!«, rief sein Freund. »Bist du verletzt?«
     Loris fühlte in sich hinein. Seine Arme und Hände taten ihm weh, weil der verdammte Köter ihm die Lanze mit solcher Wucht entrissen hatte, die Schulter schmerzte, auf die er geprallt war, aber ansonsten schien er unverletzt zu sein.
     »Nein, alles in Ordnung«, antwortete er darum.
     Jemand erschien mit einer Fackel, und Mikail keuchte erschrocken auf. »Bist du sicher?«
     »Ja, wieso?«
     »Weil du beschissen aussiehst. Also, noch beschissener als sonst.«
     Da auch die Frau mit der Fackel ihn ziemlich entsetzt anstarrte, blickte Loris an sich hinunter. Auf seiner Kleidung war ein sehr großer dunkler Fleck, von der Brust bis zum Schritt hinab. Und jetzt merkte er auch, dass es sich nass anfühlte. Er strich mit den Fingern darüber und hielt sie sich vor die Augen. Dunkelrot. Nun roch er es: Blut.
     »Das muss von dem blöden Vieh sein.«
     »Welches Vieh?«, fragte Mikail.
     »Das mir mit voller Wucht in die Lanze gedonnert ist. Anscheinend hat es dabei ordentlich Blut verspritzt und mich damit eingesaut.«
     Mikail trat näher heran und schnüffelte. »Igitt! Blut ist nicht das einzige, womit es dich vollgesaut hat. Oder warst du das selbst?«
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