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Die Köchinnen von Fenley
Verfasser: Jennifer Ryan (2)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (732)
VÖ: 1. September 2022
Genre: Historischer Roman (6481)
Seiten: 512
Original: The Kitchen Front
Themen: Frauen (1157), Großbritannien (56), Kochen (770), Radio (63), Wettkämpfe (345), Zweiter Weltkrieg (676)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Köchinnen von Fenley« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. Januar 2023 um 0:47 Uhr (Schulnote 1):
» Ganz besondere Lesestunden

Zwei Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs muss sich die Bevölkerung mit Lebensmittelrationen zurechtfinden. Großbritannien hat auch sonst einige Verluste hinnehmen müssen. Da lobt die BBC-Radiosendung „The Kitchen Front“ einen Kochwettbewerb zwischen den professionellen Köchinnen von Fenley aus. Als Hauptgewinn winkt der Job als weibliche Co-Moderation der Sendung. Vier sehr unterschiedliche Frauen nehmen an diesem Wettbewerb teil, und für jede von ihnen bedeutet der Gewinn das Versprechen auf ein besseres Leben: Die junge Witwe Audrey muss gleichzeitig ihre drei Kindern ein Dach über den Kopf bieten und die Schulden ihres Mannes abzahlen. Das Küchenmädchen Nell möchte so gerne in eine andere Stellung wechseln, wo man ihre Talente und ihren Arbeitseifer anerkennen kann. Die Gutsherrin Gwendolyn ist im ewigen Wettstreit mit ihrer Schwester Audrey, zugleich möchte sie dem zunehmend feindseligen Verhalten ihres Mannes entkommen. Die ausgebildete Köchin Zelda möchte endlich den Männern in diesem Beruf zeigen, dass Frauen durchaus als Küchenchefin geeignet sind. Was die vier Frauen noch nicht wissen: Dieser Wettstreit wird ihr Leben verändern.

Es ist eine spannende Idee mit diesem Kochwettbewerb, in dem sich die vier völlig unterschiedlichen Frauen untereinander messen sollen. Jede der vier Frauen erhält ihren eigenen Handlungsstrang, so dass der Leser alle vier sehr gut kennenlernen wird. Man erfährt die Hintergründe zum Leben der vier Frauen. So erhält der Wettstreit eine ganz besondere Note, die mir sehr gut gefallen hat. Abgerundet wird die Geschichte dadurch, dass die Rezepte der Frauen mit abgedruckt werden, eine spannende Idee.

Mich hat dieses Buch auf eine ganz besondere Weise in eine andere Zeit und in das jeweilige Leben dieser vier Frauen entführt. Das hat mir ganz besondere Lesestunden beschert. Ich möchte dieses Buch unbedingt weiter empfehlen und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  13      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 6. Januar 2023 um 23:28 Uhr (Schulnote 1):
» Wunderbar!

Zwei Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs: Um den Hausfrauen bei der Lebensmittelrationierung zu helfen, veranstaltet die BBC-Radiosendung „The Kitchen Front“ einen Kochwettbewerb. Der Hauptpreis ist ein Job als erste weibliche Co-Moderatorin der Sendung. Für die junge Witwe Audrey ist es die Chance, die Schulden ihres Mannes zu begleichen und ihren Kindern ein Dach über dem Kopf zu bieten. Für das Küchenmädchen Nell ist es die Chance, die Knechtschaft zu verlassen und die Freiheit zu finden. Für die Gutsherrin Lady Gwendoline ist es die Chance, dem zunehmend feindseligen Verhalten ihres Ehemanns zu entkommen. Und für die ausgebildete Köchin Zelda ist es die Chance, ihre männlichen Kollegen endlich herauszufordern. Doch viel wichtiger als Erfolg ist Solidarität, und bei aller Rivalität werden aus den Konkurrentinnen schlussendlich Freundinnen.

„Die Köchinnen von Fenley“ von Jennifer Ryan ist für mich wirklich eine wunderbare Überraschung. Ich habe schon viele Romane gelesen, die in der Zeit des zweiten Weltkriegs spielen, doch dieses Buch hier ist anders.
Die Autorin hat es geschafft, dass es sich zwar um den Krieg, die Verluste und die Entbehrungen dreht aber eben nicht um die Front und die Kriegsschauplätze oder irgendwelche Kriegspolitiken. Hier geht es im mehrfachen Sinne um die „Kitchen Front“. Einerseits geht es um die BBC Radiosendung, die es tatsächlich so gegeben hat aber andererseits geht es auch um alle Hausfrauen, die zu der damaligen Zeit irgendwie ihre Familien ernähren und besonders in der Küche kreativ werden mussten.
Die Autorin erzählt die Geschichte von vier ganz unterschiedlichen Frauen, die aber doch alle die gleiche Leidenschaft teilen. Sie haben alle ihre eigenen Päckchen zu tragen und werden durch das Kochen vereint.
Die Kapitel wechseln sich zwischen den vier Frauen ab, so dass der Leser über jede von ihnen auch Einzelheiten erfährt und sie immer besser kennen lernt. Jede einzelne von ihnen ist mir wirklich ans Herz gewachsen und bei allen habe ich bis zum Schuss mitgefiebert.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich fand es richtig klasse, dass es eher herzerwärmend ist und nicht unverhältnismäßig dramatisch.
Obwohl es die ganze Zeit um Rationsküche geht, klangen viele der Gerichte einfach lecker. Und die beschriebenen Nahrungsmittel und ihre Zubereitung haben sogar mir als Kochmuffel Lust aufs Kochen gegeben. Es dreht sich in dieser Geschichte sehr viel ums Essen aber auf so eine angenehme Art, dass man einfach Appetit bekommt.
Dazu stehen die Rezepte immer zwischen den Kapiteln und noch mal am Ende des Buchs.
Insgesamt bin ich einfach nur begeistert. Ein wunderbares Buch, das zu Herzen geht.«
  14      0        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 31. Dezember 2022 um 18:33 Uhr (Schulnote 2):
» Handlung
Zwei Jahre Krieg hinterlassen in Großbritannien immer mehr Spuren. Unter anderem hat die gesamte Bevölkerung mit der Lebensmittelknappheit zu kämpfen, immer mehr Hausfrauen haben Probleme damit, nahrhafte und sättigende Mahlzeiten zuzubereiten. Und um den Damen bei der Lebensmittelrationierung zu helfen, hat die BBC einen Radio-Kochwettbewerb ins Leben gerufen. Hauptpreis des ganzen ist der Job als erste weibliche Co-Moderatorin der Sendung „The Kitchen Front“.
Vier komplett unterschiedliche Damen treten bei dem Wettbewerb an und kämpfen um den Sieg. Da gibt es die Witwe Audrey, die zusammen mit ihren Söhnen in einem Haus lebt, das vielleicht bald schon nicht mehr ihres ist. Ihre Schwester, Lady Gwendoline, die sich einen bestimmten Plan für den Kochwettbewerb zurechtgelegt hat, sehr siegessicher ist und die so ein wenig Abstand zu ihrem Mann erlangen kann. Außerdem tritt noch Nell an, die normalerweise für den Haushalt von Lady Gwendoline kocht und nun eine Möglichkeit sieht, Freiheit zu erlangen. Und als vierte im Bunde gibt es Zelda, eine ausgebildete Köchin, die es ihren männlichen Kollegen zeigen will und die ein Geheimnis mit sich herumträgt.

Meinung
Von Jennifer Ryan habe ich vor ein paar Jahren bereits mal ein Buch gelesen, welches mir in positiver Erinnerung geblieben ist. Und als ich ihr neuestes Werk in der Vorschau entdeckt habe, war mein Interesse direkt geweckt. Die Inhaltsangabe klingt echt gut, ich mag die Grundidee und als wie abwechslungsreich die Geschichte sich zu gestalten scheint. Ein herzliches Dankeschön geht an den KiWi Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich habe den Roman gut zur Hälfte gelesen, die restliche Hälfte habe ich gehört. Beides konnte mich überzeugen, wenngleich es einen Punkt gab, der mir beim Hörbuch nicht ganz so zugesagt hat. Die vier Damen überlegen sich für den Kochwettbewerb durchaus interessante Gerichte, die natürlich auch abgedruckt wurden. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir die Rezepte nicht durchgelesen habe, weil das einfach nicht in meinem Interessensbereich liegt. Und beim Lesen konnte man die Seiten leicht überblättern, beim Hörbuch war es etwas komplizierter, diese Abschnitte zu überspringen und dann den Start des neuen Kapitels nicht zu verpassen... Daher hätte es mir besser gefallen, wenn die Rezepte erst am Ende des Buches veröffentlicht worden wären, so hätten sie den Erzählfluss nicht so gestört.

Die Sprache hat mir auf Anhieb gut gefallen. Sie lässt sich leicht lesen und hören, sie gibt sehr vielfältige Einblicke in die Leben der Figuren und ist lebendig gehalten. Ich mag es, wie die gesamte Geschichte auf eine unaufgeregte, aber doch sehr interessant und unvorhersehbar gehalten wurde. Dadurch liegt eine schöne Grundstimmung vor und es ist mir super leicht gefallen, der Handlung zu folgen.

Es war spannend zu betrachten, wie sich die Protagonisten im Verlauf der Geschichte entwickeln, welche Prioritäten sie am Anfang und am Ende haben und wie sich ihr Charakter gewandelt hat. Die
Wandlungen der Figuren finden auf einer realistischen Ebene statt, man kann gut verstehen, weshalb sie anders denken und handeln, es ist nachvollziehbar, wie sie stärker und selbstbewusster auftreten, die alten Fesseln der Gesellschaft hinter sich lassen.

Fazit
Zusammenfassend bin ich echt zufrieden mit dem Buch. Die Geschichte gestaltet sich als so abwechslungsreich, wie ich es mir erhofft habe, die Figuren haben eine schöne Zeichnung und Entwicklung erhalten, die Sprache lässt sich super flüssig und locker lesen. Auch die Handlung weist viele Facetten auf, sie gibt immer wieder Blicke auf den Krieg mit all seinen Folgen, bietet dadurch einen interessanten Hintergrund, der äußerst interessant und teils auch aufklärend ist. Ich bin nicht so der Fan von den Rezepten, die nach vielen Kapitelenden abgedruckt sind, diese hätten gern am Ende des Romans gesammelt werden können. Sie haben ein wenig den Erzähl-, Lese- und Hörfluss gestört und lagen nicht unbedingt in meinem Interessensbereich. Ansonsten ist die Geschichte aber echt gelungen, sie erzählt eine schöne Geschichte über vier komplett unterschiedliche Frauen, die erkennen, worauf es im Leben ankommt und das hat mir gefallen.«
  21      0        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 17. Oktober 2022 um 16:07 Uhr (Schulnote 1):
» Vier Rivalinen werden zu Freundinnen
Das eher einfach gehaltene Buchcover zeigt die vier Köchinnen von Fenley während des zweiten Weltkriegs, die am Kochwettbewerb der BBC teilnehmen. Auffällig ist, dass die rechte Frau einen etwas größeren Abstand zu den drei anderen Frauen einhält und soll die schwangere (Einzel-)Kämpferin Zelda mit ihrer eigenen Vorstellung über ihre Zukunft darstellen. Ob sie sich den drei anschließt oder schlussendlich ihren eigenen Weg geht erfährt der Leser erst ganz zum Schluss. Der Spannungsbogen wird durch die abwechselnden Sichtweisen der vier Frauen Audrey, Gwendoline, Nell und Zelda gehalten. Die vier entwickeln sich im Laufe des Kochwettbewerbs zu sympathischen Persönlichkeiten, was vorallem am positiven Einfluss der Protagonistin Audrey liegt.
Die Struktur des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz, so dass man problemlos das Buch aus der Hand nehmen kann, wenn man gerade nicht so viel Zeit hat, dieses zu lesen. Am Ende der Kapitel sind oft Rezepte mit Anleitungen enthalten. Nebenbei bot mir dieses Buch auch sehr interessante historische Fakten über die Lebensmittelrationierung in Großbritannien.
Fazit:
Ein tolles Buch über Freundschaft und wer Lust hat, kann die vielen Rezepten nachbacken und -kochen.«
  11      0        – geschrieben von maggiem
Kommentar vom 14. Oktober 2022 um 21:23 Uhr (Schulnote 1):
» Kriegsküche
Gemüsebereiche anzulegen war eine patriotische Tat. Während des Zweiten Weltkrieges und danach waren Lebensmittel knapp, streng rationiert. Millionen Frauen mussten sich Originelles einfallen lassen, um ihre Familien satt zu bekommen.
Radiosender sollen Tipps vermitteln, das Programm von einer Frau mitmoderiert werden. Dazu wird ein Wettbewerb zwischen vier aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen stammenden Frauen veranstaltet. Jede hat gute Gründe, um den Job zu kämpfen. Ihr Leben würde bei Erfolg so viel besser werden. Sehr geschickt werden vier völlig verschiedene Frauen auserkoren. Dreien davon gönnt man den Sieg!
Jennifer Ryan hat eine spannende und warmherzige Geschichte geschrieben. Es gibt Intrigen, Betrug, Enttäuschungen, aber auch echte Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Liebe, Verständnis.
Eingestreut werden interessante Rezepte, die auf sparsame Verwendung von Lebensmitteln abzielten. Gut recherchiert.
Nicht nur wegen der historischen Hintergründe lesenswert.«
  6      0        – geschrieben von SanneL
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