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Mordgruppe 1 - Stille blutet
Verfasser: Ursula Poznanski (34)
Verlag: Knaur (1799)
VÖ: 1. September 2022
Genre: Thriller (7974)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Blogs (159), Ermittlungen (1748), Mord (7905), Österreich (415), Soziale Medien (106), Unschuld (465)
Charts: Einstieg am 9. September 2022
Höchste Platzierung (5) am 20. September 2022
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 4 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 7)
4 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 2)
Voting: Das hat geklappt! Das Buch wurde von dir für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2022 vorgeschlagen. Über die zwölf Bücher mit den meisten Stimmen wird Mitte Oktober abgestimmt.
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 91 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Mordgruppe 1 - Stille blutet« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (8)     Blogger (3)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. September 2022 um 19:14 Uhr:
» Mein erstes Buch der Autorin Ursula Poznanski. Cover & Klappentext haben mich bei diesem Buch direkt angesprochen. Leider ist dieses Buch für mich kein Thriller, sondern eher ein Krimi. Durch den Klappentext hatte ich einen unterhaltsamen Thriller erwartet & würde dann doch etwas enttäuscht. Die Story an sich ist selten richtig spannend, vielleicht kurz vor Ende. Viel zu schnell wird der Ex - Freund zum Täter auserkoren. Allerdings ist einem da Recht schnell klar das er es nicht ist & mehr dahinter stecken könnte. Fina Plank's Probleme mit einem Kollegen, liegen auch sehr im Fokus. Einzig Sie war mir dann doch ein bisschen sympathisch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht & angenehm zu lesen. Leider hat mir hier die Spannung gefehlt. Werde mir allerdings dennoch sehr wahrscheinlich einen weiteren Teil der Reihe kaufen. Einfach um zu schauen ob mir die Bücher nicht liegen oder ob es nur dieses war.«
  7      0        – geschrieben von Zimtstern's Bücherregenbogen
Kommentar vom 28. September 2022 um 11:34 Uhr (Schulnote 2):
» Etwas mehr Spannung hätte der Handlung gut getan

Ich hatte leider schon ein paar enttäuschte Meinungen zu dem neuen Buch von Ursula Poznanski gehört, bevor ich es in den Händen halten konnte.
Aber als Fan ihrer Bücher wollte ich mir selbst meine Meinung bilden.
Nadine Just ist Moderatorin in einem kleinen TV Sender. Beim Nachrichten verlesen vermeldet sie plötzlich ihren eigenen bevorstehenden Tod. Als sie kurzzeitig später wirklich ermordet aufgefunden wird, gerät ihr Exfreund Tibor unter Verdacht. Dieser versucht herauszufinden, warum dieser Mord wohl geschehen ist und kommt dahinter, wie hinterhältig und gemein Nadine in Wirklichkeit war.
Aber es geschehen noch weitere angekündigte Morde. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten?
Fina Plank ist neu im Ermittlerteam und hat es schlecht angetroffen mit ihrem direkten Kollegen. Ein richtiger Macho! Außerdem lässt er Fina auflaufen und beleidigt sie, wo er nur kann. Er hat in dem Exfreund von Nadine schnell den Täter ausgemacht. Zum Glück besteht das Team auch aus sympathischen Kollegen, welche Fina und ihre Ansätze respektieren.
Die Handlung plätschert ziemlich lange nur vor sich hin. Die Charaktere sind teilweise sehr unsympathisch, nur der gewohnt gute Schreibstil der Autorin lässt einen die Geschichte doch zügig weiterlesen. Das letzte Drittel ist wieder gewohnt spannend und ein kleiner Cliffhanger macht dann doch neugierig auf den nächsten Fall.«
  10      0        – geschrieben von Knopf
Kommentar vom 24. September 2022 um 16:02 Uhr:
» Da kommt doch bestimmt noch mehr ...

Als die junge Nachrichtensprecherin und Influencerin Nadine Just vor laufender Kamera ihren eigenen Tod ankündigt, ist die gesamte Medienwelt in Wien geschockt. Tibor Glaser, ein bekannter Werbeprofi und der ehemalige Freund von Nadine möchte in den schlimmen Stunden vor ihrem Tod für Nadine da sein. Das Nadine dann zwei Stunden später wirklich tot ist, damit hätte niemand gerechnet. Doch wer tat dieser jungen Frau etwas derart Grausames an? Für alle Naheliegend, es könnte Tibor gewesen sein. Schließlich hat er die junge Frau tot aufgefunden.

Während die Polizei noch nach Spuren sucht, erhält Tibor von seinem Freund eine weitere merkwürdige Todesankündigung und beschließt selbst auf Spurensuche zu gehen.

Viel mehr will ich eigentlich von diesem spannenden Buch gar nicht verraten!

Vielmehr kann ich noch ein wenig von den Protagonisten und wie sie sich mir darstellten, erzählen. Da ist auf jeden Fall Tibor Glaser, der auf jeden Fall auch in den Medien präsent war. Das verdankte er sicher zum Teil auch seiner Beziehung zu Nadine. Und doch hatte er sich von Nadine getrennt. Was ihn allerdings bewegt, im Mordfall von Nadine auf die Spurensuche zu begeben, das erschließt sich mir nicht, macht natürlich aber einen großen Teil des Thrillers aus. Interessant ist aber auch, dass er bei seiner Spurensuche erfährt, was für ein Mensch Nadine gewesen ist. Extrem egoistisch und auch geradezu bösartig, so stellt es sich bei den Ermittlungen zunehmend mehr für Tibor dar. Das er in der Zeit der Gemeinsamkeit nichts davon gemerkt hat? Wahrscheinlich konnte sie ihre Charakterzüge gut verstecken.

Gut gefallen hat mir aber auch das Ermittlerteam, von dem man sicher noch weitere Fälle zu lesen bekommt. Die junge Kommissarin Fina, die Quotenfrau im Team, hat es mit ihrem Partner nicht leicht und muss sich ihren Respekt erarbeiten. Aber sie kann sich behaupten und ist gegenüber Angriffen auf ihre Person durchaus wehrhaft.

Spannend finde ich auch den großen Unbekannten, der unregelmäßig zu Wort kommt und in den Fällen auch mitmischt. Hier wurde nicht alles aufgelöst, so dass ich mir sicher bin, dass wir auf jeden Fall noch weitere Fälle lesen werden.

Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.«
  15      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 18. September 2022 um 18:36 Uhr (Schulnote 3):
» #inkürzetot
Vor laufender Kamera kündigt die Nachrichtensprecherin Nadine Just ihre Ermordung an. Nur wenige Stunden danach ist sie tot. Dem Blogger Gunther Marzik ergeht es ebenso. Der Hashtag #inkürzetot wird zum Trend in der österreichischen Medienwelt. Nachahmer-Beiträge fluten das Netz und machen es der jungen Ermittlerin Fina Plank und ihrem Team schwer hier von einem Fake-Post und der richtigen Spur zu unterscheiden. Der Ex-Freund, Tibor Glaser, von Nadine Just rückt in den Vordergrund der Ermittlungen...

"Stille blutet" ist der Auftakt in eine neue Thriller-Serie mit der Ermittlerin Fina Plank. Von der Spannung her war es für mich aber ein ruhiger Krimi als ein Thriller, denn der Nervenkitzel und das Gänsehautfeeling fehlten mir hier komplett.

Fina Plank als Ermittlerin fand ich sehr sympathisch, doch allerdings auch sehr klischeebehaftet. Sie war die einzige Frau in einem Männerteam, musste sich beweisen und ihre Meinung wurde immer nur belächelt - "sie ist ja nur eine Frau". Auch durch ihren etwas fülligeren Körperbau musste sie manche Kommentare einstecken und hatte zum Teil Selbstkomplexe. Dadurch fand ich sie nicht ganz so stark.

Der zweite Hauptcharakter Tibor Glaser war auch recht klischeebehaftet. Ein aalglatter Werbeagenturmensch und dazu noch ein Weiberheld. Sein Handeln als er schon unter Verdacht stand, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.

Gefallen haben mir die unterschiedlichen Erzählperspektiven in der Handlung. Wobei aber teilweise hier auch die Spannung verloren ging, wenn die Folgeperspektive in die Vergangenheit zurückgesprungen ist, um auf das Ende der vorhergegangenen Perspektive anzuknüpfen.

Der Ansatz mit dem selbstangekündigten Tod in den Medien fand ich sehr interessant. Hier wurde das brandaktuelle Thema um die Social Media auch super eingebunden. Für meinen Geschmack hätte man daraus aber noch mehr machen können. Ich hätte es ein wenig anders gestaltet.

Ansonsten fand ich den Schreibstil noch sehr flüssig zu lesen, auch wenn die Handlung an der ein oder anderen Stelle etwas zäh war.

Mein Fazit:
Recht solider Auftakt in eine neue Reihe. Für mich aber mehr ein Krimi gewesen, denn für einen Thriller fehlte der Nervenkitzel. Hat noch Potenzial nach oben.«
  13      1        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 14. September 2022 um 10:48 Uhr (Schulnote 2):
» Nadine Just ist Nachrichtensprecherin, sehr karriereorientiert und nicht unbedingt das, was man unter einem netten Menschen versteht. Als sie kurz vor der Sendung ins Studio hetzt, fehlt ihr die Zeit, sich mit den Nachrichten, die sie gleich vom Teleprompter ablesen soll, vertraut zu machen. Und dann passiert etwas Unglaubliches, denn Nadine liest die Ankündigung, dass sie demnächst ermordet wird, unkonzentriert vor und ist anschließend fassungslos. Sie schäumt vor Wut - doch die Ankündigung bewahrheitet sich, denn wenig später wird Nadines Leiche von ihrem Ex-Freund Tibor aufgefunden. Blogger Gunther Marzik  verkündet ebenfalls seinen baldigen Tod und auch das bestätigt sich. Die Medienwelt ist außer sich! Wie sollen die Wiener Ermittler unterscheiden, ob es weitere echte Ankündigungen gibt oder ob es sich um Trittbrettfahrer handelt? 

"Stille blutet" ist der Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe, in der die Wiener Mordgruppe ermittelt. Fina Plank ist nicht nur neu im Team, sondern auch die einzige Frau. Obwohl es Kollegen gibt, mit denen sich Fina gut versteht, macht ausgerechnet ihr neuer Partner ihr das Leben schwer. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wodurch man einen guten Überblick über die Gesamthandlung erhält. Das Besondere an dieser Reihe ist, dass es Einschübe gibt, in denen man von einer geheimnisvollen Person direkt angesprochen wird. Man stellt sich die Frage, um wen es sich handelt und wodurch diese Person angetrieben wird. Das gibt dieser Serie einen besonderen Reiz. 

Die Autorin versteht es hervorragend, sofort das Interesse am aktuellen Fall zu wecken und Spannung aufzubauen. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Handlungsorte und Protagonisten werden lebendig beschrieben. Es gibt Akteure für die man sofort Sympathien entwickelt, aber auch welche, die man am liebsten erwürgen würde. Deshalb kann man sich mühelos auf die Ermittlungen einlassen, eigene Überlegungen anstellen und fliegt förmlich durch das Buch. 

Ein spannender Auftakt, der die Neugier auf den weiteren Verlauf der Reihe weckt. «
  13      0        – geschrieben von KimVi
Seite:  1 2
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