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The Greemoores - Johannas Bann
Verfasser: Bessie Celeste (1)
Verlag: epubli (1938)
VÖ: 1. September 2022
Genre: Fantasy (16067)
Seiten: 324
Themen: Bann (25), Hexen (1109)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2022 nominieren
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Ein Bann, zwei Seelen und der Tod

Die 17-jährige Johanna Mornington verkörperte in ihrem früheren Leben, einer der mächtigsten Luna-Hexen Europas. In der Not ihrer Familie verkauft diese, ihre Seele an die Greemoores.

Eine Jahrhundert-alte okkulte Gruppe, die Johanna auserwählen, den Bann des Lebens zu vollführen. Zusammen begeben sie sich auf eine Odyssee, gegen Leben und Tod, um Johannas Kräfte wiederzuerwecken.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Bessie Celeste für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Bessie Celeste gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

»Jojo, ist das dein Ernst? Weißt du, wie spät es ist? Wenn Mom und Dad herausfinden, dass « Ich legte die Kreiden beiseite, Erika kletterte aus dem Fenster. Sie hörten uns von hier oben nicht. Der Trailer aus Blech hallte einzig das dumpfe Schnarchen der Nachbarn wider. Die Nächte verbrachte ich auf dem Dach. Das Gesicht meiner Schwester verdeckte sich hinter blonden Locken. »Verschwinde zurück ins Bett.«
     Sie trat auf Plastik Bulldozer der Zwillinge. »Pox-Bottle und Cnawvshawling, Jojo.« Ein irisches Fluchen brach aus ihr. Wir wussten beide nicht, was es übersetzt hieß. Dads erste Worte an uns, wenn er aufwachte. Ihre Finger symbolisierten von unten springenden Regentropfen. Die Gebärde für;»warte auf mich. Ich nervte dich nicht genug.«
     Erika setzte sich neben mich auf dem Schornstein. Das Blech knisterte unter unserem Gewicht zusammen. »Einer deiner guten Tage?« Flüsterte sie.
     »Wie kommst du darauf?« Wischte von Farben übersehenen Hände an den über uns ragenden Baum ab.
     »Du kommunizierst mit mir.« Stellte sie fest. Meine Schwester wusste, dass ich redete. Die Jüngeren, meinten, Jojo sei aus Melmack und verstehe ihre Sprache nicht. Jojo sei ein Alien oder auf den Kopf gefallen bei ihrer Geburt. Unser Trailer stand am Rande des Oakwood Parks. Weg von Dublins Innenstadt mit bunten Einkaufsgeschäften. Keine Touristen, die Fotos schossen, ahnten von der Existenz dieses Platzes. Neben uns andere fünfzehn gestrandete Familien, die es hierherzog. Der Nachbarpark lag von Tinkern und Travellers besetzt auf der anderen Straßenseite. Es gab einen Spielplatz, dessen Farbe nach Rost schmeckte und ein Pool diente als Grabstätte für Eichhörnchen. Die Menschen, die nach Oakwood zogen, blieben Lebenslänglich.
     »Träumtest du?« Erika schnappte mir das Bild weg.
     »Es ist nicht fertig.«
     »Eine dreiäugige Frau mit Shortbread?« Ich träumte von der Lady, die mich heimsuchte. Jeden Freitag aß sie Kekse, verschlang alles. Fütterte ihn, mit Teilen des Mondes, bevor er in Splitter explodierte. Stücke, die durch meine Haut drangen.
     »Du hältst es falsch herum.« Erika wusste nichts über Jonathan. Die Zwillinge hörten seinen Namen nie. Dad erzählte Norah als Säugling, wie sie ihm ähnelte. Sie besaß sein Aussehen.
     »Ihre Haare sind schön«, sagte sie.
     »Ich hasse diese Frau.«
     »Wieso malst du sie dann?«
     »Diese Finger lassen mich nicht in Ruhe.«
     Erika lachte auf. »Verabreichen wir ihr einen Namen?« Lehnte gegen ihre Schultern. Haare rochen nach Erdbeershampoo. »Betty oder Sinead?« Schlug sie vor. Signierte mit; »Betty, das keksfressende Monster.«
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