Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.880 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »mattis31«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Schnee
Bitte einloggen, um die Aktion durchführen zu können!
 
Benutzername:


Passwort:


Passwort vergessen?
Kostenlosen Account anlegen?
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
13mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
2,05 (79%)
1
33%
2
40%
3
22%
4
2%
5
3%
6
1%
Errechnet auf Basis von 110 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Schnee« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Oktober 2022 um 18:54 Uhr:
» Ich mag die Bücher von Yrsa Sigurdardóttir und ich war sehr gespannt auf ihr neues Buch. Das Cover ist für mich schon mal ein absoluter Hingucker, so schlicht und so eindrucksvoll. Dazu der vielversprechende Klappentext, der mich sehr neugierig gemacht hat.

Zwei befreundete und unternehmungslustige Ehepaare aus Reykjavik wagen sich im tiefsten Winter an ein neues Abenteuer. Sie beschließen, zusammen mit ihrer neuen Bekanntschaft und Wanderführer Haukur eine Wandertour ins isländische Hochland zu unternehmen. Und sie gelten kurze Zeit später als vermisst.
Jóhanna, die ehrenamtlich als Rettungshelferin arbeitet, versucht zusammen mit ihrem Team zu klären, was passiert ist und die vermisste Wandergruppe aufzuspüren. Zeitgleich wird ein Handlungsstrang von Hjörvar erzählt, der seit kurzem und mehr als freiwillig in der abgelegenen Radarstation arbeitet. Doch mysteriöse Vorkommnisse lassen ihn mehr und mehr an seinem Verstand zweifeln, zumal er ein schreckliches Ereignis aus seiner Vergangenheit erfahren hat.

Diese parallelen Handlungsstränge, dazu noch der Prolog, die erst mal augenscheinlich nichts miteinander gemein haben, fand ich super interessant! Ich habe das Hörbuch gehört und allein die atmosphärischen Beschreibungen von Island und dem tiefsten Winter, dieser dichten Schneepracht, diesen Stürmen, dieser aufkommenden Dunkelheit, ich konnte die Kälte regelrecht spüren! Dazu noch dieser Grusel, dass die Charaktere und auch ich nicht mehr wussten, was ist real und was ist Einbildung? Oder gibt es etwas dazwischen?
Ich war völlig gebannt und habe sogar ein paar Mal über meine Schulter geguckt, meine Nackenhaare stellten sich mehr als einmal auf. Ich habe mit allen Charakteren, besonders mit Hjörvar, aber auch vor allem mit Dröfn mitgelitten und mitgefiebert und mir auch so gewünscht, dass einfach alles wieder gut wird.
Das Ende hat mich noch mal nach Luft schnappen lassen und mir auch die Augen geöffnet und so manches Rätsel geklärt. Dabei wabert jedoch immer noch der Hauch von Mystery über dem Buch, die Geschichte und die kalten Schauer hängen mir bis heute nach.

Liebend gerne empfehle ich das Buch weiter! Mir hat es super gefallen und ich fand es grandios geschrieben und großartig zusammengeführt!«
  13      0        – geschrieben von Lissy31
Kommentar vom 28. September 2022 um 20:26 Uhr (Schulnote 2):
» Dunkel, düster, eiskalt
Eine kleine Gruppe Freunde wird vermisst. Sie waren mitten im isländischen Winter auf eine Wanderung im Hochland aufgebrochen. Ein Rettungsteam wird losgeschickt, um die Vermissten zu suchen. Was hat die kleine Freundesgruppe dazu bewegt hoch oben bei eiskalten Winterstürmen wandern zu gehen und warum verließen sie ihr warmes Obdach um nur leicht bekleidet dem Wetter ausgeliefert zu sein? Zu gleicher Zeit gehen seltsame Dinge auf der Radarstation in Stokksnes vor sich. Was hat der Kinderschuh, der nach Jahrzehnten wieder ausgegraben worden ist damit zu tun?

Die Handlung wird in unterschiedlichen Perspektiven der drei Hauptprotagonisten im Wechsel erzählt. Dabei lernt man die drei Hauptprotagonisten kennen. Dröfn, die mit ihren Freunden in den Wintersturm gerät, Johanna, die sich mit dem Rettungsteam auf die Suche nach den Vermissten macht und Hjörvar auf der Radarstation. Trotz dass man die Protagonisten begleitet, bleiben sie mir dennoch etwas fremd und undurchsichtig - wem kann man trauen?. Ich konnte leider nicht so gut eine Bindung zu ihnen aufbauen.

Mit ihrem tollen Schreibstil und den sehr guten Umgebungsbeschreibungen hat die Autorin eine wirklich düstere, dunkle und eiskalte Atmosphäre geschaffen. Beim Lesen fröstelte es mir ab und an so tief im Wintersturm im Hochland von Island.

Die Vorkommnisse fand ich etwas sehr spooky. Für das meiste gab es am Ende auch eine logische Aufklärung, die mich auch sehr überrascht hat. Aber nicht alles würde aufgeklärt, einige Ereignisse sollten wohl mystisch und paranormal mit dem "Spuk" bleiben.

Von der Spannung her hätte ich mir ein bisschen mehr Gänsehaut und Nervenkitzel gewünscht. Das fehlte mir etwas.

Mein Fazit:
Ein mystischer Thriller mit einer wirklich tollen düsteren Atmosphäre, passend zum eiskalten Winter Islands - gibt auf jeden Fall eine Leseempfehlung.«
  8      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 10. September 2022 um 17:19 Uhr (Schulnote 1):
» In der isländischen Wildnis wird eine Gruppe Wanderer vermisst. Der Suchtrupp stellt sich viele Fragen: Warum verließen die Freunde im isländischen Hochland ihren Schutz? Warum waren sie kaum bekleidet? Warum haben sie sich den harten Bedingungen ausgeliefert? Gleichzeitig passieren in der nahegelegenen Radarstation merkwürdige Dinge. Im unberührtem Schnee findet sich eine Blutlache. Ein Kinderschuh wird nach Jahrzehnten ausgegraben. Einbildung oder Realität?
Den Kriminalroman Schnee hat Yrsa Sigurdardottir am 31. März August gemeinsam mit dem Verlag btb herausgebracht. Das düsternd wirkende Cover passt hervorragend in das Genre. Der Titel und der Name der Autorin sind gut lesbar.
Auf diesen Psychothriller habe ich mich sehr gefreut, denn von der Autorin habe ich schon einiges gelesen. Es ist ein Meisterwerk. Schnee habe ich in nur 2 Abschnitten gelesen. Das Buch ist so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Mit ihrem flüssigen Schreibstil hat Yrsa Sigurdardottir meinen Geist gleich eingefangen und mich in die einsame, isländische Winterlandschaft versetzt. Ihre Haupt- und Nebenfiguren hat sie ausreichend beschrieben, so dass ich sie mir alle vorstellen konnte. In ihrem Persönlichkeiten haben sie sich schlüssig verhalten, so sind sie lebendig geworden.
Von Beginn an ist die Handlung spannend, wenn sie sich auch langsam aufbaut. Geschickt hält Yrsa Sigurdardottir die Spannung aufrecht, in dem sie den Leser immer wieder und in regelmäßigen Abständen mit ungewöhnlichen Geschehnissen konfrontiert. Auch ein auf den ersten Blick gefundener, jahrzehntealter Kinderschuh entwickelt seine ganz eigenen Kraft. Immer wieder fragt der Leser sich, ob es sich jetzt um ein reales Geschehen handelt oder ob es sich um einen Streich der Psyche handelt, dem die Protagonisten in ihren Extremsituationen ausgesetzt sind. An den richtigen Stellen platziert die Autorin eine unerwartete Wendung, die den Leser erneut über das gesamt Geschehen nachdenken lässt und endet mit einem fulminanten Finale. Das ist einsame Spitze und davon möchte ich gerne mehr lesen.
Alles in allem hat Yrsa Sigurdardottir mit Schnee einen ausgezeichneten Psychothriller auf den Büchermarkt gebracht, den ich gerne weiterempfehle. Er wird all den Lesern gefallen, die Freude an der Einsamkeit der isländischen Landschaft, einem langsam sich aufbauenden Thrill und unerwartete Wendungen an der richtigen Stelle haben.«
  11      0        – geschrieben von tansmariechen
Kommentar vom 10. September 2022 um 17:05 Uhr (Schulnote 2):
» Eine Gruppe von fünf Personen unternimmt einen Ausflug ins Hochland von Island. Eine einsam gelegene Hütte bei Lonsöroefi ist das Ziel der drei Männer und zwei Frauen. Was als Abenteuer beginnt, endet mit dem Verschwinden der Gruppe. Die Rettungswacht Hornafjördur sucht verzweifelt nach ihnen. Eine einsame gelegene Radarstation und der dort arbeitende Hjörvars geraten in das Zentrum der Suchaktion.




Wie der Titel treffend verrät, handelt die Geschichte mitten im bitterkalten Winter Islands. In drei Erzählsträngen erlebt man lesend die Landschaft aus Eis, Schnee und Kälte mit. Ab und zu hätte dies atmosphärischer ausgeführt sein dürfen und ich hatte den Eindruck, dass mit grosser Distanz beschrieben wurde. Geschuldet ist das dem Schreibstil von Yrsa Sigurdardottir, den ich als eher sachlich empfand.

Nun zu der Handlung: Da ist zuerst einmal die Gruppe der fünf Menschen, davon zwei Ehepaare, die mit einer geheimnisvollen Mission unterwegs ist. Was das genau für eine Mission ist, wird nach und nach aufgedeckt und hat mich von Beginn weg gefesselt. Dieser Erzählstrang wird rückblickend erzählt. Man erlebt also parallel zu der Suche nach der Gruppe mit, was sie erlebt haben, und was geschehen ist. Diese rückblickend erzählte Handlung fand ich sehr spannend, denn bei der Suche in der Gegenwart werden Dinge entdeckt, die mein Gedankenkarussell angekurbelt haben.

Im zweiten Strang erlebt man die oben beschriebene Suche hautnah mit. Hier steht Johanna im Mittelpunkt, die nebenberuflich bei der Rettungswacht arbeitet und die kompetent und sehr sympathisch ist. Johannas Mann ist der ermittelnde Polizeibeamte und durch ihre Gespräche erfährt man als Leser dann auch, wo die Suche nach den Vermissten und die Aufklärung genau stehen.

Der dritte Erzählstrang ist sehr düster, handelt in der einsam gelegenen Radarstation und rund um Hjörvars, der in dieser Station arbeitet. Hier wurde eine tragische Familiengeschichte integriert, die auch als Auftakt in das Buch dient. In allen drei Strängen geschehen mystische Dinge, die mir Gänsehaut beschert haben. Ich, die keine Geschichten mit übersinnlichem Inhalt mag, war fasziniert von den Situationen mit Gespenstereffekt.

Die drei Erzählebenen laufen lange Zeit nebeneinander und verbinden sich dann zu einer Geschichte, die mehr gemeinsame Komponenten hat, als ich mir hätte vorstellen können. Damit endete für mich die Story mit etlichen überraschenden Elementen, die mich begeistert haben.«
  10      0        – geschrieben von Igela
 
Kommentar vom 3. September 2022 um 20:36 Uhr (Schulnote 4):
» Was geschah im Sturm im winterlichen Hochland?

Darum geht’s:

Eine kleine Wandergruppe wird im winterlichen Hochland Islands vermisst. Der Suchtrupp entdeckt Spuren, die allerdings keinen Sinn ergeben. Gleichzeitig bemerkt Ingenieur Hjörvar, der Neue in der abgelegenen Radarstation, unheimliche Dinge, wenn er alleine in der Station ist. Sein Vorgänger ist durchgedreht – blüht ihm vielleicht das gleiche?

So fand ich’s:

Ich mag die “Children’s House”-Serie von Yrsa Sigurðardóttir sehr und war gespannt, ob sie mich auch außerhalb dieser Serie überzeugen kann.

Zu meiner Freude glänzt sie auch in diesem Buch mit einem präzisen Blick auf die Menschen, ehrlich und entlarvend, aber doch nicht zynisch. Daraus entwickelt sich ein Lesesog, der das Buch auch ohne aufregende Actionszenen interessant macht. Der Erzählton ist gewohnt eher ruhig und im Gegensatz zur “Children’s House”-Serie finden sich in “Schnee” einige Mystery-Aspekte, die ich nicht erwartet habe, die ich nicht gebracht hätte, die mich aber auch nicht störten.

Erzählt wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln. Zum einen folgen wir Johanna, die dem Rettungstrupp angehört. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um den Wissenschaftler Hjörvar, der in einer einsam gelegenen Radarstation die Stellung hält und zunehmen seinem Verstand nicht mehr traut. Und zuletzt springen wir immer wieder ein paar Tage in der Zeit zurück und begleiten die Wanderertruppe, die später als vermisst gilt. Wir erfahren nicht nur, was in der Radarstation und im verschneiten und stürmischen Hochland passiert, sondern der Bogen wird etwas größer geschlagen und schließt auch das Privatleben, die Vergangenheit und Gegenwart einiger Personen mit ein. Dabei gibt es immer wieder überraschende Überschneidungen, die besonders zum Ende hin an Bedeutung gewinnen.

Diese Konstellation hat mir richtig gut gefallen und bescherte mir so einige Aha-Erlebnisse. Noch besser hätte es mir gefallen, wenn es etwas weniger, dafür aber bedeutungsvollere und nicht so zufällig wirkende Überlappungen gegeben hätte. Das wirkte nicht immer natürlich, sondern manchmal etwas konstruiert.

Die Stimmung des Buches ist düster, gruselig und man schaut den Menschen ganz tief in die Seele, wo sich mehr als einmal Abgründe finden. Ich liebe Yrsa Sigurðardóttirs Erzählkunst und hatte viel Lesevergnügen der subtilen Art. Wer atmosphärische Lektüre für nebelverhangene, kühle und unheimliche Herbst- und Winterabende sucht, darf getrost nach “Schnee” greifen!«
  15      1        – geschrieben von Gabis Laberladen
 
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz